Impuls-Beiträge zum Zero Waste Award in Wohnquartieren 2025
In dieser Kategorie suchen wir bereits umgesetzte oder sich in der Umsetzung befindende inspirierende Beispiele, wie Menschen für das Thema “Null Verschwendung” (Zero Waste) sensibilisiert und aktiviert werden können. Ob kreative Bildungsformate, Aufklärungskampagnen oder Mitmachaktionen. Gefragt sind Projekte, die Wissen vermitteln, Bewusstsein schaffen, zum Handeln ermutigen und die Bewohner:innen motivieren, aktiv eine umweltfreundlichere Lebensweise zu gestalten.
Beispiele: Aufklärungskampagne über Abfallvermeidung, Workshops zum Fahrrad-Reparieren oder Veranstaltungen in Mieterzentren.

1. Platz: Flohmarkt/Tauschbörse im Quartier Lichterfelde

Der Flohmarkt in Lichterfelde ist eine Erfolgsgeschichte ehrenamtlichen Engagements, die sowohl Nachhaltigkeit als auch Gemeinschaft fördert.
- Initiative: Organisiert von Patrick Tomczak und „Kleine Schollis”, ursprünglich für Kinderkleidung.
- Entwicklung: Erweiterung durch Nachbarschaftsanregungen, Anziehung für alle Altersgruppen.
- Ziele: Sperrmüllreduktion, Förderung von Tausch statt Wegwerfen.
- Nutzerfreundlichkeit: Hohe Akzeptanz dank Selbstorganisation und Berichterstattung.
Gemeinschaft: Stärkung nachbarschaftlicher Beziehungen und Anti-Wegwerfdenken.
mehr zum Projekt: www.maerkische-scholle.de (Link zu externer Website, öffnet in neuem Tab)
2. Platz: Gläserne Werkstatt

Die Gläserne Werkstatt am Wohntag 2025 bietet Heimwerk- und Upcycling-Workshops für Mitglieder und Besucher.
- Event: Wohntag am 19. September 2025, offen für alle.
- Hauptattraktion: Gläserne Werkstatt mit praktischen Heimwerktipps und Upcycling-Ideen.
- Aktivitäten: Siphonreinigung, WC-Sitzbefestigung, Bilderrahmenbau, Basteln mit Naturmaterialien.
- Ziele: Förderung nachhaltiger Praktiken, Abfallvermeidung und Ressourcenschonung.
- Übertragbar: Flexibel durch einfache und lokale Materialien.
- Zugänglichkeit: Ansprechend für alle Altersgruppen, ohne Vorkenntnisse erforderlich.
3. Platz: Umwelt- und Gesundheitsfest

Das geplante Umwelt- und Gesundheitsfest von Yesil Cember will Umweltbildung und Austausch fördern.
- Veranstalter: Yesil Cember, gemeinsam mit Quartiersmanagements Wassertorplatz, Zentrum Kreuzberg und Wohnungsbauunternehmen (HOWOGE & GEWOBAG).
- Ort: Verkehrsschule Wassertorplatz, Berlin.
- Ziel: Bewusstsein für Umwelt- und Gesundheitsthemen stärken, Dialog fördern.
- Übertragbar: Bewährtes Konzept, bereits erfolgreich in anderen Quartieren umgesetzt.
- Nutzerfreundlich: Niedrigschwellig, sehr positive Resonanz.
- Sichtbarkeit: Vielfältige Bewerbung, hohe Aufmerksamkeit im Quartier.
- mehr zum Projekt: https://www.gewobag.de/ (Link zu externer Website, öffnet in neuem Tab)
Upcycling – alte Kleidung bedrucken; Flaschen gestalten




Das Offene Atelier - Freies Gestalten, finanziert sich durch Spenden, die mit upcycelten Sachen auf Festen im örtlichen Kiez teilnimmt und die Idee des Wieder- oder Weiterverwertens vertritt.
Beschreibung:
Beispielhafte Umsetzung: Kleidung und Flaschen werden aufgewertet und dazu kreative Nutzung von Dosen und Gläsern.
Auswirkungen und Ziele:
Reduziert Abfall durch Wiederverwendung von Kleidung und Verpackungen.
Fördert das Interesse an eigenem Handeln und Nachhaltigkeit.
Vier Feste im Kiez haben das Projekt unterstützt.
Vernetzung:
Methode inspiriert andere zur Nachahmung.
Unterstützung durch lokale Veranstaltungen und Partnerschaften.
Nutzung von Lastenrädern zur ökologischen Logistik.
Fokus der Bewerbung:
Unsere Initiative trägt aktiv zur Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks bei, indem sie Bevölkerung für Nachhaltigkeit und individuelles Handeln begeistert.
mehr zum Projekt: https://www.facebook.com/groups/379282610782654 (Link zu externer Website, öffnet in neuem Tab)
Mieterfest & Kehrenbürger

Der Beitrag „Mieterfest & Kehrenbürger" zielt darauf ab, durch ehrenamtliche Putzaktionen und ein begleitendes Mieterfest Umweltbewusstsein, insbesondere bei Kindern und Familien, zu fördern.
Zielgruppe: Kinder und Familien in mehrsprachigen Bezirken als Multiplikatoren für Umweltbewusstsein.
Aktivitäten: Mieterfest mit Hüpfburgen, Grillen und Infoständen zu Wohnen, Abfallvermeidung und nachhaltigem Verhalten.
Teilnehmer: Die GESOBAU war vor Ort für den direkten Dialog mit Mietern.
Wirkung: Kinder tragen Umweltwissen in ihre Familien, fördern Mülltrennung und Recycling.
Übertragbarkeit: Aktionen sind beliebig erweiterbar und können in kleinen Innenhöfen stattfinden.
Nutzerfreundlichkeit: Erfolgreiche Umsetzung erfordert engagierte Vermieter und aktive Werbung.
Sichtbarkeit: Regelmäßige Aktionen schaffen langfristig größere Aufmerksamkeit und fördern nachhaltige Verhaltensänderungen. Kleine, kontinuierliche Maßnahmen können große Wirkung entfalten.
mehr zum Projekt: www.gesobau.de (Link zu externer Website, öffnet in neuem Tab)
Reparaturcafé Mariendorf




Das Reparatur-Café Mariendorf vermittelt durch gemeinschaftliches Reparieren ein nachhaltiges und bewussteres Leben. Es bietet Raum für persönliches Wachstum und verbindet Theorie mit praktischen Fähigkeiten.
Philosophie: Analog zu "Zen und die Kunst ein Motorrad zu warten" unterstützt das Café eine wertschätzende Reparaturkultur.
Lernprozess: Förderung von Geduld, handwerklichen Fähigkeiten und persönlichem Wachstum.
Umsetzung: Bereits aktiv im Dirschelweg 1, 12109 Berlin.
Gemeinschaft: Stärkt das Nachhaltigkeitsbewusstsein und fördert eine bewusste Lebensweise.
Skalierbarkeit: Kann in leerstehenden Räumen durch freiwillige Unterstützung ausgeweitet werden.
Nutzerfreundlichkeit: Online-Terminbuchung mit Raum für spontane Besuche.
Leuchtturmcharakter: Freiwillige teilen ihre Leidenschaft, fördern das Verständnis und die Freude an der Reparatur.
- mehr zum Projekt: https://www.reparatur-initiativen.de/reparaturcafe-mariendorf (Link zu externer Website, öffnet in neuem Tab)
World Cleanup Day @Schönhauser Allee

Der "World Cleanup Day @Schönhauser Allee" am 19. September fördert nachhaltiges Handeln und Nachbarschaftsstärkung durch vielfältige Aktionen.
Ziele:
Verschönerung des Viertels
Förderung nachhaltigen Handelns
Stärkung der Nachbarschaft
Aktionsstränge:
„Hauflohmarkt“ für nachhaltigen Konsum
Aufräumaktionen mit Schulen und Anwohnern
Beteiligung:
Anwohner, Gewerbetreibende, Schulen
Online- und Offline-Kommunikationskanäle
Zukunft:
Jährliche Wiederholung geplant
Vorbild für urbane Nachhaltigkeit und Gemeinschaft stärken
Herausforderungen:
Kurze Vorbereitungszeit
mehr zum Projekt: https://www.worldcleanupday.de/schoenhauser-allee-arcaden/
Wachsen und Ernten im Kreislauf




Der Schulgarten der Grundschule Marienfelde verbindet Naturerfahrung, Umweltbildung und gemeinschaftliches Handeln zu einem lebendigen Lern- und Lebensraum. Ziel ist eine nachhaltige, eigenständige Weiterführung ohne externe Begleitung, wobei Schüler:innen, Lehrkräfte und schulische Akteur:innen aktiv eingebunden werden.
Ziele: Stärkung der nachhaltigen Entwicklung, eigenständiger Betrieb nach Projektende, pädagogische Nutzung des Gartens.
Workshops & Aktivitäten: Praktische Gartenarbeit, Umweltbildung, Upcycling, ZeroWaste. Mitmachaktionen fördern Verantwortungsübernahme.
Kreislaufwirtschaft: Recycling von Materialien, Kompostierung, sattelfeste Umsetzung von Zero-Waste-Prinzipien.
Auswirkungen: Förderung nachhaltiger Lebensstile, praxisnahes Lernen, Multiplikation ins Wohnumfeld.
Übertragungspotenzial: Insektenhotel, Upcycling oder Kompostierung sind übertragbare Elemente. Geboten sind pädagogische Anleitung und gärtnerische Expertise.
Nutzerfreundlichkeit: Leichte Zugänglichkeit, beliebte Ernteaktionen stärken emotionale Bindung und Verantwortungsgefühl.
Sichtbarkeit: Zentrale Lage und kreative Gestaltung ziehen Aufmerksamkeit auf sich; Vorbildcharakter durch kindgerechte Umsetzung von Nachhaltigkeit.
mehr zum Projekt:
https://www.marienfeldergrundschule.de/schulleben/schulgartenprojekt (Link zu externer Website, öffnet in neuem Tab)
Nachbarschaftlicher Flohmarkt
Einleitung: Der nachbarschaftliche Flohmarkt der Genossenschaft fördert Nachhaltigkeit und Gemeinschaft, indem gut erhaltene Gegenstände weitergegeben werden.
Nachhaltigkeit und Gemeinschaft: Plattform für gebrauchte Kleidung, Bücher, Spielzeug.
Organisation: Mitglieder sichern Standplatz; gemeinsame selbstmitgebrachte Verpflegung stärkt den Zusammenhalt.
Unterstützung: Genossenschaft stellt Tische/Bänke bereit und wirbt über eigene Kanäle.
Auswirkungen: Verhinderung von Abfall und Transportwegreduktion, sowie Stärkung der Gemeinschaft.
Übertragung: Einfaches, leicht übertragbares Konzept.
Sichtbarkeit: Leuchtturmprojekt für Zero-Waste-Gedanken im Wohnumfeld.
mehr zum Projekt: www.reinickes-hof.de (Link zu externer Website, öffnet in neuem Tab)
Stadtfest Falkenhagener Feld
Das Stadtfest Falkenhagener Feld am 13.09.2025 vereint nachhaltige Ideen und das Gemeinschaftsgefühl des Quartiers mit rund 1.000 Besuchern.
Zusammenfassung:
Gemeinschaft: Engagement von Mietern und Bewohnern durch selbstorganisierte Marktstände.
Initiative: Klubhaus Spandau koordiniert und unterstützt; Berlinovo fördert Vernetzung.
Aktionen: Aufklärung zu Mülltrennung und nachhaltigem Handeln durch BSR und Feuerwehr.
Angebote: Vielfältige Aktivitäten, von Jugendarbeit bis Fahrradwerkstatt.
Einbindung: Breite Beteiligung zeigt die Stärke des Konzepts.
Sichtbarkeit: Lebendige Umsetzung und Vernetzung lokaler Akteure fördern Zero-Waste-Gedanken.
mehr zum Projekt: https://klubhaus-spandau.de/ (Link zu externer Website, öffnet in neuem Tab)
„Bottled Monkey“ – Zero Waste als Kunstimpuls


„Bottled Monkey“ ist eine Kunstinstallation im URBAN NATION Museum, die Zero Waste mit beeindruckender Bildsprache vermittelt und zum Nachdenken anregt.
- Künstler: Bordalo II nutzt hunderte gebrauchte Plastikflaschen für leuchtende Displays.
- Thema: Konsumgewohnheiten kritisch hinterfragen, Wegwerfmaterial als Ressource verwenden.
- Impact: Besucherinnen entwickeln Bewusstsein für Müllvermeidung.
- Übertragbarkeit: Projekt flexibel mit lokalem Müll umsetzbar, fördert Gemeinschaft und Kunst.
- Attraktivität: Niedrigschwellig, erweckt Emotionen, zieht hohe Akzeptanz und Aufmerksamkeit im Museum und online.
- mehr zum Projekt: https://www.stiftung-berliner-leben.de/projekte/urban-nation/ (Link zu externer Website, öffnet in neuem Tab)
Räumlichkeiten für Upcycling und Nachhaltigkeitsthemen
Das Projekt „Räumlichkeiten für Upcycling und Nachhaltigkeitsthemen“ zielt darauf ab, bereits bestehende Räume in Berlin als kreative Begegnungsstätten zu nutzen, um generationenübergreifend das Bewusstsein für nachhaltige Lebensstile zu fördern.
- Ziel: Öffnen von Räumen für praxisnahe Nachhaltigkeitsangebote wie Repair-Cafés und DIY-Workshops.
- Mission: Sensibilisierung für Wiederverwendung und ressourcenschonendes Verhalten.
- Umsetzung: Konzept in Planung, noch nicht ausgeführt.
- Auswirkungen: Effektive Müllreduktion, Veränderung des Konsumverhaltens.
- Übertragbarkeit: Flexibel und anpassbar auf andere Umfelder dank Nutzung lokaler Ressourcen.
- Nutzerfreundlichkeit: Niedrigschwellig und gut zugänglich mit initialer Begleitung.
- Sichtbarkeit: Fördert Zero Waste durch kreative Mitmachformate, inspiriert zu bewussterem Ressourcenverbrauch.
Biomüllkampagne


Die Biomüllkampagne am Klausenerplatz motiviert BewohnerInnen, Biogut sauber zu trennen und richtig zu entsorgen.
Fokus: Emotional ansprechende Leitfigur, Info-Visualisierungen und praktische Tipps zur Biotonne.
Maßnahmen: Mehrfache Verteilung von kostenlosen Papiertüten, Plakate, Aufkleber und Haustürgespräche.
Ziel: Weniger Restmüll, mehr sortenreines Biogut für bessere Verwertung und dauerhafte Einführung von den Papiertüten (Anwohner sollen diese in Zukunft selbst erwerben).
Übertragbar: Materialien und Konzept flexibel für andere Quartiere anpassbar.
Nutzerfreundlich: Ansprache direkt im Wohnumfeld, einfache Hilfsangebote.
Sichtbarkeit: Leitfigur „Patrick“ sorgt für Wiedererkennung und positives Image der Biotonne.
mehr zum Projekt: https://www.gewobag.de/ (Link zu externer Website, öffnet in neuem Tab)
Kampagne „Wo ist mein Müllplatz“ ?


Die Kampagne „Wo ist mein Müllplatz?“ bringt Klarheit und Effizienz in die Müllentsorgung der Rollbergesiedlung.
Schließsystem: Schlüsselentnahme nur bei geschlossener Tür, Zugang für Berechtigte.
Nummerierung: Schilder mit Adressen weisen jedem Haushalt seinen Müllplatz zu.
Infokampagne: Flyer, Hausaushänge und mehrsprachige Infos machen die Zuordnung und Folgen von Fehlentsorgung sichtbar.
Effekte: Weniger Rückfragen, keine Mülltüten vor den Käfigen, einfachere Kommunikation.
Übertragbar: Konzept kann leicht auf andere Quartiere angewendet werden, regelmäßige Info-Aktualisierung empfohlen.
mehr zum Projekt: https://www.gewobag.de/ (Link zu externer Website, öffnet in neuem Tab)
Wasserkaraffen statt Plastikflaschen

Wasserkaraffen statt Plastikflaschen fördern Ressourcenschutz und zeigen, wie attraktiv und lecker Leitungswasser sein kann.
- Maßnahme: Anschaffung großer Karaffen für Veranstaltungen.
- Effekte: Spart Geld und Müll, schützt Umwelt.
- Leitungswasser: Mit Gurken, Minze oder Beeren verfeinert, beliebt und kostenlos.
- Einfache Umsetzung: Überall anwendbar, geringer Aufwand mit großer Wirkung.
- Sichtbarkeit: Ansprechende Präsentation sorgt für Aufmerksamkeit und Akzeptanz.
- mehr zum Projekt: https://www.gewobag.de/ (Link zu externer Website, öffnet in neuem Tab)
Flohmarkt

Einmal jährlich organisiert das Quartier Tegel-Süd einen Zero-Waste-Flohmarkt, bei dem BewohnerInnen Gebrauchtes weitergeben und erwerben. Das Event ist kostenlos, als Teilnahmegebühr wird ein Kuchen mitgebracht.
- Förderung der Kreislaufwirtschaft und Wiederverwendung
- Stärkung nachhaltigen Handelns im Alltag
- Konzept leicht übertragbar auf andere Orte
- Niedrigschwelliges, inklusives Format mit festlicher Atmosphäre
- Starke Sichtbarkeit durch zentrale Lage im Quartier
- mehr zum Projekt: https://www.gewobag.de/ (Link zu externer Website, öffnet in neuem Tab)
Neubau als Impuls für Abfallvermeidung und Ressourcenschonung



Am Standort Halemweg 33A, Berlin wurden mehrere Zero-Waste-Initiativen umgesetzt, die Nachbarn zum Mitmachen inspirieren:
- Wiederverwendbare Becher für Veranstaltungen
- Gemeinschaftsraum mit Möbeln aus NochMall, z. B. Upcycling eines alten Dachbalkens zum Esstisch
- Dachgarten für gemeinschaftliches Gärtnern und Müllvermeidung
- Flohmarkt zum Tauschen, Verschenken und Verkaufen gebrauchter Gegenstände
- Barrierefreie Küche für alle Anwohner zur gemeinsamen Nutzung
- Vorbildcharakter für andere Wohnquartiere und Projekte
- Hohe Akzeptanz und Weitergabe des Zero-Waste-Gedankens im Quartier
A100 wegkehren
Die Großdemo „A100 Wegbassen“ vereint verschiedenste Initiativen gegen den Weiterbau der A100 und für nachhaltige Mobilität, kulturelle Vielfalt und den Erhalt von Lebensräumen. Um Müll zu vermeiden, organisierte die KungerKiezInitiative mit BSR-Kehrenbürger ein Clean-Up:
- Mülltüten, Handschuhe und Zangen wurden bereitgestellt
- Lastenräder unterstützten den Transport
- Besucher:innen halfen aktiv beim Aufräumen
- Alle Mülltüten wurden gesammelt und von BSR abgeholt
- Positive Wirkung: Sauberkeit, weniger Unfallgefahr, gestärktes Verantwortungsbewusstsein
- Das Konzept ist skalierbar und lädt zur Nachahmung ein
- mehr zum Projekt: https://kungerkiez.de/ (Link zu externer Website, öffnet in neuem Tab)
Kiez-Flohmärkte

Flohmärkte und „Flohmarkt-Ecken“ fördern ressourcenschonendes Weitergeben von Dingen direkt in Wohnanlagen.
- Bereits umgesetzt: Ortolanweg, Karl-Schrader-Haus, Kissingenviertel u.a.
- Gebrauchte Gegenstände finden neue Nutzer*innen, Müll wird vermieden
- Veröffentlichung von Terminen und Infos über Aushänge, Magazin, Website & Social Media
- Konzept leicht auf andere Anlagen übertragbar, Unterstützung möglich
- Sehr nutzerfreundlich und direkt vor Ort erreichbar
- Hohe Akzeptanz & Sichtbarkeit, viele profitieren vor Ort
Repair Café Wedding



Das Repair Café im Sprengelhaus ist seit 2,5 Jahren ein lebendiger Ort für Nachhaltigkeit, Technik und Gemeinschaft.
- Reparaturquote über 75 %, bis zu 2 Tonnen CO₂ eingespart
- Reparaturen fördern Wissenstransfer und Gemeinschaft, emotionaler Wert im Fokus
- Events: Workshops, Pop Ups, Reparatur Parcours, Kooperationen mit Schulen & Hochschulen
- Barrierefreie, zentrale Lage; unabhängiges, ehrenamtliches Team
- Niedrigschwelliger Zugang, hohe Akzeptanz & Rückkehrquote
- Sichtbarkeit durch Pop Ups, Partnerschaften & Online-Angebote
- Ziel: mobile Werkzeugausstattung für flexibleren Einsatz
- mehr zum Projekt: https://repaircafe-wedding.de/ (Link zu externer Website, öffnet in neuem Tab)
Re:Fashion-Lab
Ort-Schafft-Material verbindet Kunst, Design und Nachhaltigkeit im Re:Fashion-Lab in Pankow. Ziel ist, Abfall durch kreatives Upcycling von Textilien und Pflanzen zu vermeiden.
- Offene, kostenfreie Workshops: Reparieren, Färben (mit Stadtpflanzen), Upcycling
- Fokus auf Zero Waste, Alltagstauglichkeit & Kreativität
- Anleitung, Materialinfos & kritischer Blick auf Fast Fashion
- Wissen als Open-Source vor Ort und peer-to-peer geteilt für stadtweite Wirkung
- Einsteigerfreundlich, niedrigschwellig, gemeinschaftsorientiert
- Zusammenarbeit mit Nachbarschaft & Partnern für mehr Sichtbarkeit und Vernetzung
- mehr zum Projekt: Instagram: @ort_schafft_Material
Zero Waste Community Workshops

Roots Radicals’ Zero Waste Community Workshops machen nachhaltiges Kochen und Abfallvermeidung erlebbar.
- Workshops: zu praktischen Techniken (z.B. Fermentieren, Upcycling), sofort im Haushalt umsetzbar
- Leitung: Wissenschaftlich fundiert durch Dr. Monica Kisic
- Impact: 2.000+ Teilnehmer pro Jahr, 1-2 kg Müllreduktion pro Teilnehmer, Multiplikator: 2–4 t weniger Abfall, 70% der Gerichte sind aus geretteten Lebensmittel
- Vernetzung: Rezepte, Anleitungen und Doku für Nachahmer; starke Gemeinschaftsbildung und Skalierbarkeit
- Nutzerfreundlich: Schritt-für-Schritt Anleitungen, für alle Altersgruppen, direkt erlernbare Zero Waste Fähigkeiten
- Sichtbarkeit: Kantine als Zero Waste Hub; breite Medienpräsenz und Social Media Reichweite
- Mehr zum Projekt: https://rootsradicals.berlin/ (Link zu externer Website, öffnet in neuem Tab)
Zero Waste Xmas Market


Der Zero Waste Xmas Market in den Atelier Gardens Berlin ist ein nachhaltiger Weihnachtsmarkt, der Gemeinschaft, Kreativität und Abfallvermeidung in den Mittelpunkt stellt. Initiiert vom Zero Waste Berlin Festival, bietet er konkrete Alternativen zu Konsum und Überfluss.
- Fokus: Nachhaltige Geschenkideen, Upcycling-Workshops, regionale Produkte
- Über 40 lokale Marken und Sozialunternehmen
- Kreative, familienfreundliche Aktionen (Musik, Kunst, Geschenketausch)
- 800+ Besucher:innen pro Ausgabe, starker Multiplikatoreffekt
- Einfach übertragbares und skalierbares Konzept
- Hohe Akzeptanz, fördert aktive Teilhabe und lokale Wirtschaft
- mehr zum Projekt: https://zerowasteberlinfestival.com/ (Link zu externer Website, öffnet in neuem Tab)
Bezahlen für Nichtkaufen
Leihläden sind nachhaltig und fördern Klimaschutz – sie können ohne staatliche Förderung funktionieren, wenn jeder Nutzerin einen kleinen Beitrag zahlt. Das Ziel ist, das Prinzip modern und attraktiv zu machen, sodass alle gesellschaftlichen Gruppen gern mitmachen.
- Leihläden brauchen finanzielle Eigenständigkeit
- Nutzerbeiträge sichern die Zukunft
- Ziel: Besserverdienende als attraktive Zielgruppe erschließen
- Das Sozialladen-Image rückt in den Hintergrund
- Öffentlichkeitsarbeit (Social Media, Presse, Führungen) zur Akzeptanzsteigerung
- Resi zeigt, dass Förderungsfreiheit möglich ist
- mehr zum Projekt: www.resi-ressourcen.org
Zero Waste für einen sozialen und genussvollen Wandel

RESTLOS GLÜCKLICH e.V. macht Zero Waste für alle zugänglich, besonders in benachteiligten Kiezen.
- Kochaktionen mit geretteten Lebensmitteln fördern Wissen und Gemeinschaft
- Niedrigschwellige Bildung: z.B. Spiele auf Kiezfesten und BSR-Tagen
- Praxisnahe Tipps stärken Eigenständigkeit
- Nachhaltige Wirkung durch Multiplikatoren & dauerhafte Strukturen
- Offene, kostenfreie Events, inklusive Ansprache
- Hohe Sichtbarkeit, echte „Aha-Momente“ und Leuchtturmcharakter
Zero Waste wird als Freude und Gemeinschaft vermittelt, nicht als Verzicht. - mehr zum Projekt: https://www.restlos-gluecklich.berlin/
