Impuls-Beiträge zum Zero Waste Award in Wohnquartieren 2025
In dieser Kategorie suchen wir bereits umgesetzte oder sich in der Umsetzung befindende inspirierende Beispiele, wie Menschen für das Thema “Null Verschwendung” (Zero Waste) sensibilisiert und aktiviert werden können. Ob kreative Bildungsformate, Aufklärungskampagnen oder Mitmachaktionen. Gefragt sind Projekte, die Wissen vermitteln, Bewusstsein schaffen, zum Handeln ermutigen und die Bewohner:innen motivieren, aktiv eine umweltfreundlichere Lebensweise zu gestalten.
Beispiele: Aufklärungskampagne über Abfallvermeidung, Workshops zum Fahrrad-Reparieren oder Veranstaltungen in Mieterzentren.
Das Offene Atelier - Freies Gestalten, finanziert sich durch Spenden, die mit upcycelten Sachen auf Festen im örtlichen Kiez teilnimmt und die Idee des Wieder- oder Weiterverwertens vertritt.
Beschreibung:
Beispielhafte Umsetzung: Kleidung und Flaschen werden aufgewertet und dazu kreative Nutzung von Dosen und Gläsern.
Auswirkungen und Ziele:
Reduziert Abfall durch Wiederverwendung von Kleidung und Verpackungen.
Fördert das Interesse an eigenem Handeln und Nachhaltigkeit.
Vier Feste im Kiez haben das Projekt unterstützt.
Vernetzung:
Methode inspiriert andere zur Nachahmung.
Unterstützung durch lokale Veranstaltungen und Partnerschaften.
Nutzung von Lastenrädern zur ökologischen Logistik.
Fokus der Bewerbung: Unsere Initiative trägt aktiv zur Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks bei, indem sie Bevölkerung für Nachhaltigkeit und individuelles Handeln begeistert.
Der Beitrag „Mieterfest & Kehrenbürger" zielt darauf ab, durch ehrenamtliche Putzaktionen und ein begleitendes Mieterfest Umweltbewusstsein, insbesondere bei Kindern und Familien, zu fördern.
Zielgruppe: Kinder und Familien in mehrsprachigen Bezirken als Multiplikatoren für Umweltbewusstsein.
Aktivitäten: Mieterfest mit Hüpfburgen, Grillen und Infoständen zu Wohnen, Abfallvermeidung und nachhaltigem Verhalten.
Teilnehmer: Die GESOBAU war vor Ort für den direkten Dialog mit Mietern.
Wirkung: Kinder tragen Umweltwissen in ihre Familien, fördern Mülltrennung und Recycling.
Übertragbarkeit: Aktionen sind beliebig erweiterbar und können in kleinen Innenhöfen stattfinden.
Nutzerfreundlichkeit: Erfolgreiche Umsetzung erfordert engagierte Vermieter und aktive Werbung.
Sichtbarkeit: Regelmäßige Aktionen schaffen langfristig größere Aufmerksamkeit und fördern nachhaltige Verhaltensänderungen. Kleine, kontinuierliche Maßnahmen können große Wirkung entfalten.
Das Reparatur-Café Mariendorf vermittelt durch gemeinschaftliches Reparieren ein nachhaltiges und bewussteres Leben. Es bietet Raum für persönliches Wachstum und verbindet Theorie mit praktischen Fähigkeiten.
Philosophie: Analog zu "Zen und die Kunst ein Motorrad zu warten" unterstützt das Café eine wertschätzende Reparaturkultur.
Lernprozess: Förderung von Geduld, handwerklichen Fähigkeiten und persönlichem Wachstum.
Umsetzung: Bereits aktiv im Dirschelweg 1, 12109 Berlin.
Gemeinschaft: Stärkt das Nachhaltigkeitsbewusstsein und fördert eine bewusste Lebensweise.
Skalierbarkeit: Kann in leerstehenden Räumen durch freiwillige Unterstützung ausgeweitet werden.
Nutzerfreundlichkeit: Online-Terminbuchung mit Raum für spontane Besuche.
Leuchtturmcharakter: Freiwillige teilen ihre Leidenschaft, fördern das Verständnis und die Freude an der Reparatur.
Der Schulgarten der Grundschule Marienfelde verbindet Naturerfahrung, Umweltbildung und gemeinschaftliches Handeln zu einem lebendigen Lern- und Lebensraum. Ziel ist eine nachhaltige, eigenständige Weiterführung ohne externe Begleitung, wobei Schüler:innen, Lehrkräfte und schulische Akteur:innen aktiv eingebunden werden.
Ziele: Stärkung der nachhaltigen Entwicklung, eigenständiger Betrieb nach Projektende, pädagogische Nutzung des Gartens.
Kreislaufwirtschaft: Recycling von Materialien, Kompostierung, sattelfeste Umsetzung von Zero-Waste-Prinzipien.
Auswirkungen: Förderung nachhaltiger Lebensstile, praxisnahes Lernen, Multiplikation ins Wohnumfeld.
Übertragungspotenzial: Insektenhotel, Upcycling oder Kompostierung sind übertragbare Elemente. Geboten sind pädagogische Anleitung und gärtnerische Expertise.
Nutzerfreundlichkeit: Leichte Zugänglichkeit, beliebte Ernteaktionen stärken emotionale Bindung und Verantwortungsgefühl.
Sichtbarkeit: Zentrale Lage und kreative Gestaltung ziehen Aufmerksamkeit auf sich; Vorbildcharakter durch kindgerechte Umsetzung von Nachhaltigkeit.
Einleitung: Der nachbarschaftliche Flohmarkt der Genossenschaft fördert Nachhaltigkeit und Gemeinschaft, indem gut erhaltene Gegenstände weitergegeben werden.
Nachhaltigkeit und Gemeinschaft: Plattform für gebrauchte Kleidung, Bücher, Spielzeug.
Organisation: Mitglieder sichern Standplatz; gemeinsame selbstmitgebrachte Verpflegung stärkt den Zusammenhalt.
Unterstützung: Genossenschaft stellt Tische/Bänke bereit und wirbt über eigene Kanäle.
Auswirkungen: Verhinderung von Abfall und Transportwegreduktion, sowie Stärkung der Gemeinschaft.
„Bottled Monkey“ ist eine Kunstinstallation im URBAN NATION Museum, die Zero Waste mit beeindruckender Bildsprache vermittelt und zum Nachdenken anregt.
Künstler: Bordalo II nutzt hunderte gebrauchte Plastikflaschen für leuchtende Displays.
Thema: Konsumgewohnheiten kritisch hinterfragen, Wegwerfmaterial als Ressource verwenden.
Impact: Besucherinnen entwickeln Bewusstsein für Müllvermeidung.
Übertragbarkeit: Projekt flexibel mit lokalem Müll umsetzbar, fördert Gemeinschaft und Kunst.
Attraktivität: Niedrigschwellig, erweckt Emotionen, zieht hohe Akzeptanz und Aufmerksamkeit im Museum und online.
Räumlichkeiten für Upcycling und Nachhaltigkeitsthemen
Das Projekt „Räumlichkeiten für Upcycling und Nachhaltigkeitsthemen“ zielt darauf ab, bereits bestehende Räume in Berlin als kreative Begegnungsstätten zu nutzen, um generationenübergreifend das Bewusstsein für nachhaltige Lebensstile zu fördern.
Ziel: Öffnen von Räumen für praxisnahe Nachhaltigkeitsangebote wie Repair-Cafés und DIY-Workshops.
Mission: Sensibilisierung für Wiederverwendung und ressourcenschonendes Verhalten.
Umsetzung: Konzept in Planung, noch nicht ausgeführt.
Auswirkungen: Effektive Müllreduktion, Veränderung des Konsumverhaltens.
Übertragbarkeit: Flexibel und anpassbar auf andere Umfelder dank Nutzung lokaler Ressourcen.
Nutzerfreundlichkeit: Niedrigschwellig und gut zugänglich mit initialer Begleitung.
Sichtbarkeit: Fördert Zero Waste durch kreative Mitmachformate, inspiriert zu bewussterem Ressourcenverbrauch.
Die Biomüllkampagne am Klausenerplatz motiviert BewohnerInnen, Biogut sauber zu trennen und richtig zu entsorgen.
Fokus: Emotional ansprechende Leitfigur, Info-Visualisierungen und praktische Tipps zur Biotonne.
Maßnahmen: Mehrfache Verteilung von kostenlosen Papiertüten, Plakate, Aufkleber und Haustürgespräche.
Ziel: Weniger Restmüll, mehr sortenreines Biogut für bessere Verwertung und dauerhafte Einführung von den Papiertüten (Anwohner sollen diese in Zukunft selbst erwerben).
Übertragbar: Materialien und Konzept flexibel für andere Quartiere anpassbar.
Nutzerfreundlich: Ansprache direkt im Wohnumfeld, einfache Hilfsangebote.
Sichtbarkeit: Leitfigur „Patrick“ sorgt für Wiedererkennung und positives Image der Biotonne.
Einmal jährlich organisiert das Quartier Tegel-Süd einen Zero-Waste-Flohmarkt, bei dem BewohnerInnen Gebrauchtes weitergeben und erwerben. Das Event ist kostenlos, als Teilnahmegebühr wird ein Kuchen mitgebracht.
Förderung der Kreislaufwirtschaft und Wiederverwendung
Stärkung nachhaltigen Handelns im Alltag
Konzept leicht übertragbar auf andere Orte
Niedrigschwelliges, inklusives Format mit festlicher Atmosphäre
Starke Sichtbarkeit durch zentrale Lage im Quartier
Am Standort Halemweg 33A, Berlin wurden mehrere Zero-Waste-Initiativen umgesetzt, die Nachbarn zum Mitmachen inspirieren:
Wiederverwendbare Becher für Veranstaltungen
Gemeinschaftsraum mit Möbeln aus NochMall, z. B. Upcycling eines alten Dachbalkens zum Esstisch
Dachgarten für gemeinschaftliches Gärtnern und Müllvermeidung
Flohmarkt zum Tauschen, Verschenken und Verkaufen gebrauchter Gegenstände
Barrierefreie Küche für alle Anwohner zur gemeinsamen Nutzung
Vorbildcharakter für andere Wohnquartiere und Projekte
Hohe Akzeptanz und Weitergabe des Zero-Waste-Gedankens im Quartier
A100 wegkehren
Die Großdemo „A100 Wegbassen“ vereint verschiedenste Initiativen gegen den Weiterbau der A100 und für nachhaltige Mobilität, kulturelle Vielfalt und den Erhalt von Lebensräumen. Um Müll zu vermeiden, organisierte die KungerKiezInitiative mit BSR-Kehrenbürger ein Clean-Up:
Mülltüten, Handschuhe und Zangen wurden bereitgestellt
Lastenräder unterstützten den Transport
Besucher:innen halfen aktiv beim Aufräumen
Alle Mülltüten wurden gesammelt und von BSR abgeholt
Positive Wirkung: Sauberkeit, weniger Unfallgefahr, gestärktes Verantwortungsbewusstsein
Das Konzept ist skalierbar und lädt zur Nachahmung ein
Ort-Schafft-Material verbindet Kunst, Design und Nachhaltigkeit im Re:Fashion-Lab in Pankow. Ziel ist, Abfall durch kreatives Upcycling von Textilien und Pflanzen zu vermeiden.
Roots Radicals’ Zero Waste Community Workshops machen nachhaltiges Kochen und Abfallvermeidung erlebbar.
Workshops: zu praktischen Techniken (z.B. Fermentieren, Upcycling), sofort im Haushalt umsetzbar
Leitung: Wissenschaftlich fundiert durch Dr. Monica Kisic
Impact: 2.000+ Teilnehmer pro Jahr, 1-2 kg Müllreduktion pro Teilnehmer, Multiplikator: 2–4 t weniger Abfall, 70% der Gerichte sind aus geretteten Lebensmittel
Vernetzung: Rezepte, Anleitungen und Doku für Nachahmer; starke Gemeinschaftsbildung und Skalierbarkeit
Nutzerfreundlich: Schritt-für-Schritt Anleitungen, für alle Altersgruppen, direkt erlernbare Zero Waste Fähigkeiten
Sichtbarkeit: Kantine als Zero Waste Hub; breite Medienpräsenz und Social Media Reichweite
Der Zero Waste Xmas Market in den Atelier Gardens Berlin ist ein nachhaltiger Weihnachtsmarkt, der Gemeinschaft, Kreativität und Abfallvermeidung in den Mittelpunkt stellt. Initiiert vom Zero Waste Berlin Festival, bietet er konkrete Alternativen zu Konsum und Überfluss.
Leihläden sind nachhaltig und fördern Klimaschutz – sie können ohne staatliche Förderung funktionieren, wenn jeder Nutzerin einen kleinen Beitrag zahlt. Das Ziel ist, das Prinzip modern und attraktiv zu machen, sodass alle gesellschaftlichen Gruppen gern mitmachen.
Leihläden brauchen finanzielle Eigenständigkeit
Nutzerbeiträge sichern die Zukunft
Ziel: Besserverdienende als attraktive Zielgruppe erschließen
Das Sozialladen-Image rückt in den Hintergrund
Öffentlichkeitsarbeit (Social Media, Presse, Führungen) zur Akzeptanzsteigerung
Resi zeigt, dass Förderungsfreiheit möglich ist
mehr zum Projekt: www.resi-ressourcen.org
Zero Waste für einen sozialen und genussvollen Wandel
RESTLOS GLÜCKLICH e.V. macht Zero Waste für alle zugänglich, besonders in benachteiligten Kiezen.
Kochaktionen mit geretteten Lebensmitteln fördern Wissen und Gemeinschaft
Niedrigschwellige Bildung: z.B. Spiele auf Kiezfesten und BSR-Tagen
Praxisnahe Tipps stärken Eigenständigkeit
Nachhaltige Wirkung durch Multiplikatoren & dauerhafte Strukturen
Offene, kostenfreie Events, inklusive Ansprache
Hohe Sichtbarkeit, echte „Aha-Momente“ und Leuchtturmcharakter Zero Waste wird als Freude und Gemeinschaft vermittelt, nicht als Verzicht.
mehr zum Projekt: https://www.restlos-gluecklich.berlin/
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