„Weißt du die Tonne?“: Abfalltrennung in Berlin

Warum ist Abfalltrennung eigentlich so wichtig? Was passiert mit den getrennten Abfällen und welche Vorteile entstehen dadurch?

BSR Abfalltrennkampagne 2026
BSR-Abfalltrennkampagne – „Weißt du die Tonne?“
© BSR

In Berlin tragen wir gemeinsam Verantwortung für unsere Umwelt – und es beginnt ganz einfach bei dir zu Hause. Wenn du deinen Abfall richtig trennst – Wertstoffe, Papier, Altglas, Bio- und Restabfall – gibst du jedem Stück Abfall eine zweite Chance: Rohstoffe werden wiederverwertet, Energie wird eingespart und CO₂-Emissionen gesenkt. Das schützt Klima und Ressourcen, spart Wasser und Energie und macht unsere Stadt lebenswerter

In unserer Kampagne zum Thema, möchten wir dich motivieren, deinen Abfall sortiert und getrennt loszuwerden und deine Stadt sauber zu halten. Praktische Trenn- und Entsorgungstipps helfen dir bei der Umsetzung.

Danke, dass du trennst!

Abfalltrennkampagne - Verpackungen
Joghurt – „Weißt du die Tonne?“
© BSR

Über welchen Abfall möchtest du mehr erfahren?

BSR-Müllbehälter für Wertstoffe.

Wertstoffe

Müllbehälter für Papier/Pappe.

Papier und Pappe

Nahaufnahme von verschiedenen Glasbehältern wie Weinflaschen und alten Einmachgläsern.

Altglas

Wertstoffe richtig sammeln und Rohstoffe sparen

Wir benötigen deine Zustimmung für das Laden des Angebots.

Um dir dieses Angebot auf unserer Website anzeigen zu können, haben wir Komponenten von YouTube Video integriert. Bitte überprüfe die Details und akzeptiere den Service, um die Inhalte anzusehen.

Die gelben Wertstofftonnen sind in Berlin für Verpackungen und andere Gegenstände aus Metall, Kunststoff oder Verbundstoffen da. Wer Wertstoffe wie Verpackungen, Töpfe, Gießkannen, Getränkekartons oder Dosen richtig trennt, hilft nicht nur beim Recycling und schont damit Rohstoffe wie Erdöl oder Eisenerz, sondern trägt auch zum Klimaschutz bei. In Berlin teilen sich die Unternehmen ALBA und BSR die Entsorgung der Wertstofftonne.

2023 wurden etwa 84.000 Tonnen Leichtverpackungen und sogenannte stoffgleiche Nichtverpackungen in Berlin getrennt gesammelt.

Recyclingkreislauf - So werden Kunststoffe wiederverwertet
Das passiert mit sortierten Kunststoffen
© BSR

Schon gewusst?

Verpackungen darf man nicht gestapelt entsorgen? Stimmt! - Die unterschiedlichen Plastikarten werden u. a. mit einem Infrarotscan sortiert. Das geht natürlich nur gut, wenn die Verpackungen lose auf dem Sortierband landen.

Was gehört in die Wertstofftonne?

Das darf rein:

  • Becher, z. B. für Joghurt, Margarine
  • Kunststoffflaschen, z. B. für Pflege-, Spül-, Waschmittel
  • Gebrauchsgegenstände, z. B. Gießkannen, Plastikschüsseln, Spielzeug
  • Folien, z. B. Einwickelfolie, Plastiktüten
  • Schaumstoffe, z. B. Styroporschalen für Lebensmittel
  • Getränke-, Konservendosen, Flaschenverschlüsse
  • Töpfe, Werkzeuge, Besteck, Schrauben
  • Alufolien, -deckel, -schalen
  • Getränkekartons

Das darf nicht rein:

  • Elektrogeräte
  • Energiesparlampen
  • Akkus
  • Batterien
  • Textilien
  • Datenträger
  • Holz
  • Papier
  • Glas
  • Schadstoffe
  • Sperrmüll

Umweltschutz mit der blauen Tonne

Wir benötigen deine Zustimmung für das Laden des Angebots.

Um dir dieses Angebot auf unserer Website anzeigen zu können, haben wir Komponenten von YouTube Video integriert. Bitte überprüfe die Details und akzeptiere den Service, um die Inhalte anzusehen.

Wird Papier und Pappe sauber getrennt gesammelt, können sie bis zu 7-mal recycelt werden. Im Vergleich zu neuem Papier, spart Recyclingpapier Wasser, Energie und CO2 ein. 2023 wurden etwa 150.000 Tonnen Papier und Pappe in Berlin getrennt gesammelt.

So einfach wird Papier recycelt. Daher ist es wichtig Papier separat zu sammeln.
Recyclingkreislauf von Papier
© BSR

Schon gewusst?

Allein in Berlin wird durch die getrennte Sammlung und Wiederaufbereitung von Pappe und Papier jedes Jahr mehr Holz eingespart, als der Grunewald hergäbe.

Was gehört in die Papiertonne?

Das darf rein:

  • Zeitungen, Zeitschriften, Kartons, Pappe
  • Verpackungen aus Papier
  • Prospekte, Kataloge
  • Bücher, Hefte, Schreibpapier

Das darf nicht rein:

  • Tapetenreste
  • verschmutztes Papier
  • beschichtetes Papier (Wachs-, grafisches oder Fotopapier)
  • Durchschreibpapier

Altglasrecycling ist bunt und rund

Wir benötigen deine Zustimmung für das Laden des Angebots.

Um dir dieses Angebot auf unserer Website anzeigen zu können, haben wir Komponenten von YouTube Video integriert. Bitte überprüfe die Details und akzeptiere den Service, um die Inhalte anzusehen.

Damit aus altem Glas hochwertiges Neuglas hergestellt werden kann, muss es möglichst sortenrein getrennt werden. Heißt: Weiß-, Grün- und Braunglas darf nicht in dieselben Container. Solltest du eine Buntglastonne haben, dürfen dort natürlich Grün- und Braunglas gemeinsam rein.

Farbsache! Rotes und blaues Glas gehören in den Grünglascontainer. Denn im Grünglas beeinträchtigt eine geringe Menge andersfarbiger Partikel nicht die Farbqualität. 

So wird Glas wiederverwertet.
So funktioniert das Recycling von Altglas
© BSR

Schon gewusst?

Glas ist ein wichtiger Rohstoff für die Kreislaufwirtschaft und kann unbegrenzt wieder verwertet werden.

Was darf in den Altglascontainer/ die Altglastonnen?

Das darf rein: 

  • Flaschen, zum Beispiel für Saft, Wein, Essig
  • Gläser, zum Beispiel für Marmelade oder Babynahrung
  • Konservengläser
  • Verpackungen aus Glas
  • Parfümflacons
  • Arzneimittelflaschen

Das darf nicht rein:

  • Glühlampen, LED- oder Energiesparlampen
  • Geschirr, Porzellan und Keramik
  • Fensterglas- oder Spiegelscherben
  • Trink-/Kristallgläser

Biogut: Abfall mit Mehrfachnutzen

Wir benötigen deine Zustimmung für das Laden des Angebots.

Um dir dieses Angebot auf unserer Website anzeigen zu können, haben wir Komponenten von YouTube Video integriert. Bitte überprüfe die Details und akzeptiere den Service, um die Inhalte anzusehen.

Bioabfälle lassen sich sehr gut weiterverwerten. Deswegen heißt die Biotonne in Berlin Biogut-Tonne. Organische Abfälle wie Essens- oder Obstreste verarbeiten wir in unserer hochmodernen Vergärungsanlage im Berliner Stadtteil Ruhleben zu Biogas. Auch die Gärreste nutzen wir sinnvoll – wir geben sie als Kompost und Dünger an Landwirt:innen ab. 

Insgesamt sparen wir durch die Aufbereitung des Bioabfalls jährlich mehr als 9.000 Tonnen CO2, die Gärreste helfen chemische Düngemittel zu ersetzen. 

Biogut sammeln ist sinnvoll, denn das Verwerten ist sehr nützlich.
So verwerten wir das Berliner Biogut
© BSR

Schon gewusst?

Mit dem aus dem Bioabfall gewonnenen Biogas betanken wir rund 165 Müllfahrzeuge. Das ersetzt 2,5 Millionen Liter Diesel pro Jahr.

Was darf in die Biotonne?

Das darf rein:

  • Essensreste, auch Gekochtes (eingewickelt in Zeitungspapier)
  • alte Lebensmittel (ohne Verpackung)
  • Obst-/Gemüsereste, Schalen, auch von Zitrusfrüchten
  • Kaffeesatz, -filter, Tee, Teebeutel, Eierschalen
  • Küchenpapier
  • Grün-/Strauchschnitt, Laub, Blumen (dafür auch BSR-Laubsäcke nutzen)

Das darf nicht rein:

  • Kunststoffe, Verpackungen, Folien, Tüten, Bioplastik
  • Metalle, Alufolien, Dosen
  • Hygieneartikel, Windeln, Staubsaugerbeutel
  • Textilien, Leder
  • Katzen- und Kleintierstreu
  • behandeltes Holz, Asche
  • Erde, Sand, Kies, Steine, Glas

Restabfall: Das gehört in die graue Tonne

Wir benötigen deine Zustimmung für das Laden des Angebots.

Um dir dieses Angebot auf unserer Website anzeigen zu können, haben wir Komponenten von YouTube Video integriert. Bitte überprüfe die Details und akzeptiere den Service, um die Inhalte anzusehen.

In die graue Tonne gehören überwiegend die Abfälle, die sich entweder gar nicht oder nur mit hohem Aufwand recyceln lassen. 

Nutzlos ist der Restabfall aber nicht: Er hat einen Wert und kann nach sachgerechter Verwertung zum Beispiel in der Baustoffindustrie genutzt werden. Durch die thermische Behandlung in unserem Müllheizkraftwerk Ruhleben erzeugen wir aus dem Berliner Hausmüll zudem "grüne" Energie. Und zwar genug, um jedes Jahr 63.000 Haushalte mit Strom und 31.000 Haushalte mit Wärme zu versorgen. Damit vermeiden wir jährlich über 207.000 Tonnen CO2.

So wird Hausmüll/ restabfall recycelt
Sammlung und Verwertung des Berliner Restabfalls
© BSR

Was darf in die Restabfalltonne?

Das darf rein:

  • Hygieneartikel und -papiere, Windeln, Tierstreu
  • Geschirr, Spiegel- und Fensterglas
  • Staubsaugerbeutel, Kehricht (Fegereste)
  • Verschmutzte oder beschichtete Papiere, Folien, Fotos
  • Tapetenreste, eingetrocknete Farben
  • Asche und Aschenbecherinhalt

Das darf nicht rein:

  • Kunststoffe, etwa Plastikbecher oder -flaschen, Metalle und Verbundstoffe (Wertstofftonne)
  • Gläser, Flaschen (Glascontainer)
  • Papier, Pappe (Papiertonne)
  • Obst- und Speisereste, Kaffeesatz (Biogut-Tonne)
  • Batterien (Schadstoffannahmestellen)
  • Elektrogeräte
  • Schadstoffe
  • Bauschutt
  • Sperrmüll

Noch Fragen? Wir sind für dich da!

Cognigy Chatbot
Du möchtest unseren Chatbot der BSR nutzen? Dann klicke bitte auf "Akzeptieren". Deine personenbezogenen Daten werden dann an unseren Dienstleister Cognigy weitergeleitet und dort verarbeitet.
Weitere Informationen zum Umgang mit deinen personenbezogenen Daten findest du in unserer
Datenschutzerklärung.