
Altglas
Warum ist Abfalltrennung eigentlich so wichtig? Was passiert mit den getrennten Abfällen und welche Vorteile entstehen dadurch?

In Berlin tragen wir gemeinsam Verantwortung für unsere Umwelt – und es beginnt ganz einfach bei dir zu Hause. Wenn du deinen Abfall richtig trennst – Wertstoffe, Papier, Altglas, Bio- und Restabfall – gibst du jedem Stück Abfall eine zweite Chance: Rohstoffe werden wiederverwertet, Energie wird eingespart und CO₂-Emissionen gesenkt. Das schützt Klima und Ressourcen, spart Wasser und Energie und macht unsere Stadt lebenswerter.
In unserer Kampagne zum Thema, möchten wir dich motivieren, deinen Abfall sortiert und getrennt loszuwerden und deine Stadt sauber zu halten. Praktische Trenn- und Entsorgungstipps helfen dir bei der Umsetzung.
Danke, dass du trennst!
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Die gelben Wertstofftonnen sind in Berlin für Verpackungen und andere Gegenstände aus Metall, Kunststoff oder Verbundstoffen da. Wer Wertstoffe wie Verpackungen, Töpfe, Gießkannen, Getränkekartons oder Dosen richtig trennt, hilft nicht nur beim Recycling und schont damit Rohstoffe wie Erdöl oder Eisenerz, sondern trägt auch zum Klimaschutz bei. In Berlin teilen sich die Unternehmen ALBA und BSR die Entsorgung der Wertstofftonne.
2023 wurden etwa 84.000 Tonnen Leichtverpackungen und sogenannte stoffgleiche Nichtverpackungen in Berlin getrennt gesammelt.

Schon gewusst?
Das darf rein:
Das darf nicht rein:
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Wird Papier und Pappe sauber getrennt gesammelt, können sie bis zu 7-mal recycelt werden. Im Vergleich zu neuem Papier, spart Recyclingpapier Wasser, Energie und CO2 ein. 2023 wurden etwa 150.000 Tonnen Papier und Pappe in Berlin getrennt gesammelt.

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Damit aus altem Glas hochwertiges Neuglas hergestellt werden kann, muss es möglichst sortenrein getrennt werden. Heißt: Weiß-, Grün- und Braunglas darf nicht in dieselben Container. Solltest du eine Buntglastonne haben, dürfen dort natürlich Grün- und Braunglas gemeinsam rein.
Farbsache! Rotes und blaues Glas gehören in den Grünglascontainer. Denn im Grünglas beeinträchtigt eine geringe Menge andersfarbiger Partikel nicht die Farbqualität.

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Bioabfälle lassen sich sehr gut weiterverwerten. Deswegen heißt die Biotonne in Berlin Biogut-Tonne. Organische Abfälle wie Essens- oder Obstreste verarbeiten wir in unserer hochmodernen Vergärungsanlage im Berliner Stadtteil Ruhleben zu Biogas. Auch die Gärreste nutzen wir sinnvoll – wir geben sie als Kompost und Dünger an Landwirt:innen ab.
Insgesamt sparen wir durch die Aufbereitung des Bioabfalls jährlich mehr als 9.000 Tonnen CO2, die Gärreste helfen chemische Düngemittel zu ersetzen.

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Das darf rein:
Das darf nicht rein:
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In die graue Tonne gehören überwiegend die Abfälle, die sich entweder gar nicht oder nur mit hohem Aufwand recyceln lassen.
Nutzlos ist der Restabfall aber nicht: Er hat einen Wert und kann nach sachgerechter Verwertung zum Beispiel in der Baustoffindustrie genutzt werden. Durch die thermische Behandlung in unserem Müllheizkraftwerk Ruhleben erzeugen wir aus dem Berliner Hausmüll zudem "grüne" Energie. Und zwar genug, um jedes Jahr 63.000 Haushalte mit Strom und 31.000 Haushalte mit Wärme zu versorgen. Damit vermeiden wir jährlich über 207.000 Tonnen CO2.

Das darf nicht rein: