Klimaschutz bei der BSR

Die BSR reduziert seit Jahren gezielt ihre CO₂-Emissionen. Damit beteiligen wir uns aktiv am Kampf gegen den Klimawandel und dem Schutz unserer Umwelt.

Unterzeichnung des Klimapakts 2025 - 2030 im Roten Rathaus
Unterzeichnung des Klimapakts 2025 bis 2030 im Roten Rathaus

Klimapakt 2025 bis 2030 ist unterzeichnet

Am 27.01.2026 hat die BSR gemeinsam mit dem Berliner Senat sowie 22 weiteren Landesunternehmen den „Klimapakt 2025-2030“ unterzeichnet. Die Vereinbarung folgt auf die dritte Klimaschutzvereinbarung mit dem Land Berlin, die Ende 2025 ausgelaufen ist. Bereits 2007 war die BSR das erste landeseigene Unternehmen, das eine Klimaschutzvereinbarung unterzeichnet hat. Seitdem konnten wir unsere jährlichen CO₂-Emissionen um rund 300.000 Tonnen reduzieren – ein Erfolg, auf den wir stolz sind.

Dazu Daniel Noske, Leiter des Klimaschutzbüros: „Der Klimapakt ist die neue Klimaschutzvereinbarung der Berliner Stadtreinigung mit dem Land Berlin. Dass sich nun der Senat mit so zahlreichen Landesunternehmen zum Ziel der Klimaneutralität bekennt, ist ein starkes Zeichen, da die Herausforderungen enorm sind.“  

Mit dem Klimapakt bekräftigen Land und Unternehmen nicht nur ihr gemeinsames Engagement für den Klimaschutz, sondern auch dessen verlässliche Finanzierung.

Unsere Klimaschutz-Vision

Das aktive Gestalten von Kreislaufwirtschaft ist eines der strategischen Ziele der BSR und betrifft alle Einheiten. Die BSR leistet ihren Beitrag zur Erfüllung der Umwelt- und Klimaziele des Landes und verfolgt dabei in ihrer strategischen Ausrichtung eine Klimaneutralität bis 2045 – unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Darüber hinaus orientiert sich die BSR bei ihren Klimaneutralitätsmaßnahmen im Energiebereich an den Zielen des Berliner Energie- und Klimaschutzprogramms (BEK).

BSR-Pkws an der Elektroladestelle
BSR-Pkw an der Elektroladestelle

Unser Klimaschutz-Fokus

Wir reduzieren unsere CO₂-Emissionen seit Jahren konsequent. Die BSR hat 2026 die dritte Klimaschutzvereinbarung mit dem Land Berlin erfolgreich abgeschlossen. Nach Ende der Laufzeit hat die BSR Bilanz gezogen: In Summe wurde sogar eine Reduktion von 67.461 Tonnen CO2 im Vergleich zum Basisjahr 2015 erreicht.

Im Rahmen der dritten Klimaschutzvereinbarung hat die BSR eine Vielzahl an Maßnahmen durchgeführt. Eine Auswahl:

  • Bei den Deponien sanken die CO2-Emissionen um 58.858 Tonnen gegenüber dem Basisjahr 2015. Die von der BSR betreuten stillgelegten Deponien wurden kontinuierlich abgedichtet. Die Oberflächenabdichtung verhindert das Austreten von Treibhausgasen wie biogenem Methan, Lachgas und CO2. Die Gase entstehen, wenn Bakterien die organischen Bestandteile des bis 2005 auf Deponien verbrachten Hausmülls unter Luftabschluss abbauen. Die BSR saugt die Gase aus dem Deponiekörper ab und gewinnt daraus in Blockheizkraftwerken Strom und Wärme.

  • Durch den Ausbau erneuerbarer Energien sanken die CO2-Emissionen gegenüber dem Basisjahr um 3.691 Tonnen. Dies umfasst den Ausbau der PV-Anlagen und die Nutzung der BSR-Windenergieanlage in Pankow. Die Windenergieanlage erzeugte im vergangenen Jahr 5.380 MWh Strom und sparte damit im Jahr 2025 ca. 3.100 Tonnen CO2 ein.

  • Die fortschreitende Elektrifizierung des Fuhrparks und der Einsatz biogasbetriebener Müllfahrzeuge sparte gegenüber dem Basisjahr 2.766 Tonnen CO2 ein. Somit werden die BSR-Fahrzeuge zunehmend geräusch- und schadstoffärmer.

  • Die restlichen 2.146 Tonnen CO2-Einsparung gegenüber dem Basisjahr stammen aus Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen im Gebäude- und Anlagenbereich.

  • Breit angelegte Aktionen für Mitarbeitende fördern zudem das Klimabewusstsein. Die Beschäftigteninitiative „Gutes Klima“ bietet ein Spektrum an Angeboten, um Wissen über klimaschützendes Handeln weiter ausbauen, anwenden und weitergeben zu können und bietet Mitmachangebote wie Bepflanzungsaktionen auf BSR-Liegenschaften an. Auch hat die BSR erneut an der Aktion „Wer radelt am meisten?“ teilgenommen, einem Fahrradwettbewerb der Initiative mehrwert Berlin.

  • Die BSR bietet Umweltbildung auch über das eigene Unternehmen hinaus an und geht mit mannigfaltigen Angeboten an Kitas und Schulen.

Im Jahr 2022 verabschiedeten wir eine Klimaneutralitätsstrategie basierend auf dem Ausgangsjahr 2020. Diese Bilanzierung ist mit dem darin beschriebenen Klimaneutralitätspfad bis 2045 für sämtliche klimarelevante Investitionen zugrunde gelegt. 

Die Klimaneutralitätsstrategie der BSR unterteilt sich in zwei Bereiche: Neben der Reduzierung der CO₂-Emissionen aufgrund des Energieverbrauchs der BSR liegt der Fokus vor allem auf der Senkung der CO₂-Emissionen der behandelten Abfallströme (Synonym: Stoffströme), die einen wesentlichen Teil der Grundlast der Berliner (Fernwärme-) Energieerzeugung abdecken.

Auf orangefarbenem Hintergrund ist in weißer Schrift zu lesen: "Dreht euren eigenen Film!"

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Im Einsatz für das Klima und Biodiversität

Neben den Maßnahmen zur Minderung der CO₂-Emissionen geht es auch darum, die Kolleg:innen auf dem Weg mitzunehmen, da ein solcher Erfolg ohne unsere Mitarbeitenden nicht möglich wäre: Sie sorgen in allen Unternehmensbereichen für „Gutes Klima“. Deshalb entwickeln wir uns auch in der Klimaschutz- und Biodiversitätskommunikation weiter. Wir haben intern die Beschäftigteninitiative „Gutes Klima“ eingeführt.

Dazu Marion Bühl, Energie- und Klimaschutzmanagerin:

Die Initiative „Gutes Klima“ bietet diverse Bildungs- und Informationsangebote an: Von Bepflanzungsaktionen auf unseren Liegenschaften bis hin zu interaktiven Formaten wie bspw. eine interne digitale Mittagspause mit teilweise über 200 Teilnehmenden und externen Referent:innen. Bisherige Themen waren das Aufklären über Mythen rund um die Energiewende, Fördermöglichkeiten zu Balkonkraftwerken, sowie praktische Anleitungen zur Balkonbegrünung mit einheimischen Pflanzen. Auf diese Weise wollen wir die Vorteile von Klimaschutz und der Förderung von Biodiversität anfassbar und erlebbar machen.

Gefördert durch die NKI

Die Nationale Klimaschutzinitiative fördert seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten.

Mehr auf klimaschutz.de (Link zu externer Website, öffnet in neuem Tab)

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