Interaktions-Beiträge zum Zero Waste Award in Wohnquartieren 2025
In dieser Kategorie suchen wir bereits umgesetzte oder sich in der Umsetzung befindende inspirierende Beispiele, wie Menschen für das Thema “Null Verschwendung” (Zero Waste) sensibilisiert und aktiviert werden können. Ob kreative Bildungsformate, Aufklärungskampagnen oder Mitmachaktionen. Gefragt sind Projekte, die Wissen vermitteln, Bewusstsein schaffen, zum Handeln ermutigen und die Bewohner:innen motivieren, aktiv eine umweltfreundlichere Lebensweise zu gestalten.
Beispiele: Aufklärungskampagne über Abfallvermeidung, Workshops zum Fahrrad-Reparieren oder Veranstaltungen in Mieterzentren.

1. Platz: Ganzheitliche Zero-Waste-Kommunikation

Die GESOBAU AG verankert Zero Waste nachhaltig für rund 48.500 Haushalte in Berlin – modular, kreativ und praxisnah:
- Print (Magazin) & Social Media erreichen diverse Zielgruppen
- Aktionen wie Flohmärkte, Bücherboxen und Repair-Cafés fördern Wiederverwendung
- Niedrigschwellige, kostenfreie und eigenständige Nutzung
- Kooperationen mit Partnern (u. a. BSR, BWB) stärken Synergien
- Hohe lokale und digitale Sichtbarkeit durch plattformübergreifende Kommunikation
- Modell ist adaptierbar für andere Quartiere und Unternehmen
2. Platz: Die Machbarschaft








Die Machbarschaft Gropiusstadt ist ein quartiersbezogenes Projekt zur Förderung von Nachhaltigkeit. Es zielt darauf ab, gemeinschaftliches Kreislaufdenken zu etablieren und abfallarmes Verhalten in den Alltag zu integrieren.
Kernpunkte:
- Ziele: Förderung von Abfallvermeidung und Ressourcenschonung.
- Akteure: degewo und NEW STANDARD.STUDIO; Zusammenarbeit mit Bewohner:innen.
- Aktivitäten:
- Stammtische, Workshops, Repaircafés, Kleidertausch.
- Gemeinschaftsgärtnern und Kochen.
- Müll-Challenges und Pflanzaktionen.
- Ergebnisse: Eröffnung des Leih- und Reparaturladens „Kreisler“ (2024), Einführung eines Flohmarkts (2025).
- Wirkungsbereiche:
- Ökologisch: Müllvermeidung und Wissenstransfer.
- Sozial: Stärkung des Miteinanders und Empowerment.
- Strukturell: Zusammenarbeit mit lokalen Partnern.
- Erreichbarkeit: Über 20 Veranstaltungen, 3.500 Menschen erreicht, 80 Aktive eingebunden.
- Zunehmende Sichtbarkeit: Digital vernetzte, selbstorganisierte Community.
- Flexibilität: Übertragbar und offen für Interessierte, um nachhaltige Lebensstile zu fördern.
Projektseite: www.degewo.de
3. Platz: Umweltprojekttag mit der Grundschule Brandwerder
Der Staakentreff Brunsbütteler Damm in Berlin präsentiert seinen Beitrag für den Zero Waste Award: ein Umweltprojekttag mit der Grundschule am Brandwerder, der Kindern spielerisch Nachhaltigkeit nahebringt.
Ort/Datum: Grundschule am Brandwerder, 09.07.2025
Beschreibung: Einführung durch den Umweltmagier Freddy Rutz, der mit Zauberei das Thema Bienen und Ressourcen erläutert.
Praktische Bastelaktion mit recycelten Materialien.
Ziel: Sensibilisierung für Nachhaltigkeit und Umweltschutz.
Auswirkungen: Förderung des Bewusstseins für Nachhaltigkeit bei Kindern und deren Familien.
Positive Resonanz und Begeisterung der Teilnehmer.
Skalierung und Sichtbarkeit:
Niedrige Kosten durch Fördervereine, einfache Wiederholung möglich.
Hohe Akzeptanz und Berichterstattung auf Online-Plattformen.
Erste Veranstaltung dieser Art mit erfolgreich positiver Aufnahme.
Projektseite: www.gwv-heerstrasse.de
Müll Bot

Der MüllBot revolutioniert die Mülltrennung, indem er als KI-gestützter Chat-Assistent Bürger:innen hilft, nachhaltiger und effizienter mit Abfall umzugehen – einfach, direkt und jederzeit verfügbar.
Projekt: KI-gestützter Chat-Assistent zur Mülltrennung, kein App-Download oder Registrierung nötig.
Zweck: Fördert korrektes Entsorgungsverhalten, reduziert Fehlwürfe, unterstützt nachhaltigen Lebensstil.
Funktionalität: Zugriff via Browser; mehrsprachig (Deutsch, Englisch, Türkisch, Ukrainisch, Arabisch u.a.).
Sofortige, verständliche Antworten durch natürliche Spracheingabe.
Vorlesefunktion (derzeit nur PC).
Einsatzorte: Über QR-Codes an Mülltonnen, Infoblätter, kommunale Webseiten.
Technik: PHP/JSON-basierte Wissensdatenbank, lokal, erweiterbar, API-Anbindung.
Pädagogik: Kinder-App „Trashhero“ zur spielerischen Bildung.
Unterscheidung: Regional anpassbar, inklusiv, barrierearm.
Nutzen: Sensibilisierung, Kostenreduktion, Förderung der Gemeinschaft.
Status: Fast einsatzbereit, verfügbar unter: muellbot.kibothero.de.
Vision: Digitale Teilhabe, Umweltbildung, Unterstützung von Zero-Waste-Zielen.
Projektwebseite: https://muellbot.kibothero.de/
Lebensmittelrettung für alle

Das Projekt "Lebensmittelrettung für alle" bietet im Staakentreff gerettete Lebensmittel an, stärkt die Gemeinschaft und sensibilisiert für Nachhaltigkeit.
Beschreibung:
Jeden 3. Donnerstag, 10:00-11:30 Uhr, gerettete Lebensmittel verfügbar
Hoher Andrang, manchmal frühzeitige Schließung bei Ausgabe
Übrige Lebensmittel werden weiterverarbeitet oder gemeinschaftlich gekocht
Wirkung:
Fördert Ressourcenbewusstsein
Unterstützt Gemeinschaftssinn
Übertragbarkeit:
Erfordert Räumlichkeiten, Organisation und Freiwillige
Nutzerfreundlichkeit:
Barrierefreier Zugang
Hohe Akzeptanz und Beteiligung
Sichtbarkeit:
Regelmäßige Nutzung im Kiez, inspiriert zur Nachahmung und Teilnahme
Projektwebseite: www.gwv-heerstrasse.de
Müll-Museum












Das Müll-Museum Soldiner Kiez in Berlin ist ein innovatives Projekt, das Bildung und Sensibilisierung für Abfall, Recycling und Nachhaltigkeit fördert. Durch interaktive Ausstellungen und Bildungsangebote ermutigt es Besucher, Zero-Waste-Prinzipien in den Alltag zu integrieren und bietet neue Perspektiven auf Ressourcen.
Ziele und Erfahrungen:
Bewusstsein schaffen: Förderung nachhaltiger Ressourcennutzung und Sensibilisierung für Umweltprobleme
Bildungsangebote: Ausstellungen und Workshops für alle Altersgruppen zur Förderung umweltschonender Lebensweisen
Interaktive Elemente: Besucher erleben Originalobjekte und Geschichten, die Zero-Waste-Prinzipien verständlich machen
Übertragung und Vernetzung:
Replizierbares Konzept: Eignet sich zur Umsetzung in anderen Städten
Aktive Vernetzung: Durch Führungen, Veranstaltungen und digitale Angebote
Nutzerfreundlichkeit:
Zugänglichkeit: Niedrigschwelliger Zugang für alle
Eigeninitiative fördern: Anschauliche Inhalte regen zur Aktivität an
Sichtbarkeit:
Leuchtturmcharakter: Ungewöhnliche Themenumsetzung schafft mediale Präsenz und Neugierde
Breite Aufmerksamkeit: Interesse für Zero-Waste-Themen bei einem vielfältigen Publikum
Videos:
https://www.youtube.com/watch?v=piM_lSbh88U
https://www.youtube.com/watch?v=HxCtfLvxPEE
https://www.youtube.com/watch?v=roVKer1YCW0
Projektseite: https://muell-museum.de/
Müllsammelaktion Spandauer Kiez
Der regelmäßige Müllsammeltag im Kiez fördert den Gemeinschaftssinn und das Umweltbewusstsein der Bewohner, indem sie sich gemeinsam für einen sauberen Stadtteil engagieren.
Termin und Ablauf: 2-mal monatlich samstags von 10:00 bis 12:00 Uhr am Brunsbütteler Damm 267, Berlin.
Treffen vor dem Staakentreff, Verteilung von Warnwesten und Müllkrallen.
Teilnahme: Keine Anmeldung erforderlich, spontane Beteiligung möglich.
Teilnahme von Kindern, Rentnern und weiteren Kiezbewohnern wächst stetig.
Effekte: Fördert das Gemeinschaftsgefühl und den Stolz auf den sauberen Kiez.
Aufklärung von "Müllsündern" und Verbesserung des Umweltbewusstseins.
Nutzerfreundlichkeit: Barrierefreie und zugängliche Aktionen für alle Altersgruppen.
Sichtbarkeit: Hohe Aufmerksamkeit durch Videos, die viele Klicks erreichen.
Projektseite: www.gwv-heerstrasse.de
Jugend-Fahrrad-Werkstatt

Die Machbarschaft Gropiusstadt ist ein quartiersbezogenes Projekt zur Förderung von Nachhaltigkeit. Es zielt darauf ab, gemeinschaftliches Kreislaufdenken zu etablieren und abfallarmes Verhalten in den Alltag zu integr
Die Jugend-Fahrrad-Werkstatt am Murtzaner Ring 15 ist ein Projekt, das Jugendlichen ermöglicht, ihre Fahrräder selbst zu reparieren. Es stärkt handwerkliche Fähigkeiten und fördert Nachhaltigkeit durch Abfallvermeidung sowie Selbstwirksamkeit unter jungen Menschen.
Kernaspekte:
Handwerkliche Kompetenzen: Jugendliche lernen praxisnah, wie man Fahrräder repariert, und stärken so ihr Selbstbewusstsein.
Abfallreduktion: Verlängerte Lebensdauer von Fahrrädern verringert den Bedarf an Neukäufen und reduziert Müll.
Erweiterte Reparaturbereitschaft: Interesse an der Instandsetzung auch anderer Gegenstände wird geweckt.
Einfache Übertragbarkeit: Konzept kann leicht auf andere Stadtteile übertragen werden.
Nutzerfreundlichkeit: Gut erreichbar und akzeptiert, insbesondere von Kindern und Jugendlichen.
Gesellschaftliches Engagement: Stärkt soziale Kompetenzen und ein Bewusstsein für nachhaltige Konsumentscheidungen.
Projektseite: https://www.drk-berlin-nordost.de/ehrenamt/aktuelle-ehrenamtliche-projekte/jugend-fahrrad-werkstatt.html
Büchertauschregal
Das Büchertauschregal am Ehrenfelder Platz 4, initiiert von BENN Altglienicke, fördert Integration und gesellschaftlichen Zusammenhalt in Berlin. Es ermöglicht die kostenlose Re- und Upcycling von Büchern, was Abfall reduziert und Ressourcen schont.
- Ort: Ehrenfelder Platz 4
- Ziel: Stärkung des Gemeinschaftsgefühls, Förderung von Nachhaltigkeit
- Prinzip: Kostenloser Tausch von Büchern, statt Neukauf
- Struktur: Zwei Regale, eines für Kinder, eines für Erwachsene
- Nutzerakzeptanz: Positive Resonanz in der Zielgruppe
- Voraussetzungen: Einfache Ausstattung, wettergeschützter Standort
Projektseite: www.benn-altglienicke.de
Idyll ohne Müll








Das Projekt "Idyll ohne Müll" zielt darauf ab, Müllvermeidung im Harzer Kiez, Neukölln, durch vielfältige Aktionen 2024–2026 zu fördern und das Bewusstsein für Nachhaltigkeit zu schärfen.
Ziel: Müllreduktion und Sensibilisierung der Anwohner
Aktivitäten: Kiezspaziergänge, Putzaktionen, Mobiler Tauschladen, Mehrwegberatung
Community-Fokus: Nachbarn werden aktiv eingebunden; multikulturelles Team
Veranstaltungsorte: Öffentliche und halböffentliche Räume, plakative Orte
Erfolg: Leicht übertragbares Konzept, steigende lokale Akzeptanz
Kooperation: Zusammenarbeit mit der BSR und Quartiersmanagement
Projektseite: www.trial-error.org
Wirksamkeit:
Das Projekt "Idyll ohne Müll" im Harzer Kiez fördert effektiv Müllvermeidung durch gezielte Aktionen und nachhaltige Alternativen.
Mehrwegberatung: Information und Ausrüstung, z.B. To-go Becher
Community-Aktionen: Kiezspaziergänge und Putzaktionen
Beteiligung: Hohe Einbindung von Nachbarn und Gewerbe
Kreative Lösungen: Tauschladen und Sperrgutmärkte aktivieren Ressourcen
Awareness: Sichtbarkeit durch zentrale Positionierung von Aktionen
Nutzerfreundlichkeit:
Das "Idyll ohne Müll"-Projekt in Neukölln ist aufgrund seiner Struktur und Offenheit leicht übertragbar.
Vielfältige Ansprache: Nutzung öffentlicher Räume für breite Beteiligung
Niedrigschwellig: Einfache Einstiegsmöglichkeiten für Interessierte
Vernetzung: Einbindung anderer Vereine fördert regionale Skalierbarkeit
Sichtbarkeit:
Das Projekt "Idyll ohne Müll" erhöht die Sichtbarkeit von Müllvermeidungsthemen im Harzer Kiez durch zentrale Aktionen.
Zentrale Orte: Aktivitäten an gut sichtbaren Orten
Vielfältige Angebote: Mobiler Tauschladen, Kiezputz, Mehrwegberatung
Einbindung: Aktionen fördern Engagement und Bewusstsein
Gesamteindruck :
Der Gesamteindruck des "Idyll ohne Müll"-Projekts zeigt ein starkes Engagement für Müllvermeidung und Gemeinschaftssinn im Kiez.
Ganzheitlicher Ansatz: Bewusstseinsschaffung und direkte Aktionen
Partizipation: Einbeziehung der gesamten Nachbarschaft, inkl. Schulen und Vereinen
Kreative Lösungen: Mobiler Tauschladen und Upcycling-Angebote
Kooperation: Zusammenarbeit mit BSR und lokalen Partnern
Podcast „Genossenschaftsgeflüster“ – Nachhaltig gehört

Der Podcast „Genossenschaftsgeflüster – Nachhaltig gehört“ bietet eine moderne Kommunikationsplattform für Genossenschaftsmitglieder, die umweltfreundlich ist und wertvolle Themen bietet.
Zusammenfassung:
Format: Nachhaltiger Podcast statt gedruckter Mieterzeitung.
Inhalte: Themen zu Wohnen, nachhaltigem Leben und gesellschaftlichen Fragen mit diversen Gästen.
Verfügbarkeit: Jederzeit abrufbar auf der Website, ältere Folgen im Archiv.
Vorteile: Kein Papierbedarf, Druckkosten gespart; unterstützt nachhaltige Kommunikation.
Vorbildfunktion: Wohnungsunternehmen könnten ähnliche Formate für effektive Mieterkommunikation nutzen.
Zusätzliche Infos: Wichtige Informationen auch über Hausaushänge verfügbar.
mehr zum Projekt: www.horizont-eg.de
Abgelaufene Verbandskästen für Projekt „Kinderleicht“








Das Projekt „Erste Hilfe kinderleicht“ verbindet Nachhaltigkeit mit Bildungsarbeit, indem es abgelaufene Verbandkästen sinnvoll nutzt, um Kinder spielerisch in Erster Hilfe zu schulen.
Zusammenfassung:
Zweck: Wiederverwendung abgelaufener, aber funktionstüchtiger Verbandmaterialien.
Nutzen: Abfallvermeidung und Förderung der Gesundheitskompetenz von Kindern.
Methodik: Sammelaktionen in Berliner Wohnquartieren und Nutzung in Kursen.
Zielgruppe: Kinder lernen Erste Hilfe; Spender:innen werden informiert.
Übertragbarkeit: Leicht in andere Quartiere erweiterbar.
Akzeptanz: Hohe Beteiligung und Unterstützung von Eltern, Einrichtungen und Kindern.
mehr zum Projekt: https://www.drk-berlin-nordost.de/
Selbstreparaturwerkstatt für Fahrräder
Eine Selbstreparaturwerkstatt für Fahrräder soll im Oktober 2025 im Hofkeller der Schönhauser Allee 59 entstehen. Sie bietet kostenfreien Zugang zu Werkzeugen und Montageständern und fördert Nachhaltigkeit durch Reparaturen.
- Ziele: Kostenloser Zugang zu Reparaturwerkzeugen; Fahrradleichen reparieren und spenden.
- Standort: Hofkeller Schönhauser Allee 59, Berlin.
- Nachhaltigkeit: Weniger Müll durch Reparaturen.
- Beteiligung: Einladung an alle, aktiv mitzuwirken.
- Skalierung: Konzept kann bei ausreichend Platz und Engagement an weiteren Orten umgesetzt werden.
- Kommunikation: Bekanntmachung via Newsletter und Infoheft, um Teilnehmer anzulocken.
AG Fahrradwerkstatt in der Lynar-Grundschule
Die AG Fahrradwerkstatt der Lynar-Grundschule fördert praktische Fähigkeiten und ein nachhaltiges Denken bei den Schüler*innen der Klassen 3 bis 5.
- Zielgruppe: Schüler*innen der Klassen 3-5 reparieren Fahrräder gemeinsam mit Fachkräften.
- Aktivitäten: Gespendete Fahrräder werden instandgesetzt und preiswert verkauft.
- Lernziel: Förderung einer nachhaltigen Lebensweise durch Reparaturkenntnisse.
- Umsetzung: Bereits umgesetzt an der Lynar-Grundschule, Berlin.
- Verbreitung: Übertragbar auf andere Schulen mit engagierten Fachkräften.
- Zugang: Einfach für Schüler*innen; Teilnahme direkt vor Ort möglich.
- mehr zum Projekt: https://lynar-grundschule.de/index.php/angebote/ag-s
Tauschbörse Dathepromenade 3
Die Tauschbörse an der Dathepromenade 3 bietet Nachbarn einen Ort, um gut erhaltene Gegenstände kostenlos weiterzugeben. Dies fördert die Abfallvermeidung und den Austausch im Kiez.
Kernpunkte:
- Standort und Zugang: Offen zugänglich mit 50 Artikelwechsel pro Monat.
- Management: Zwei ehrenamtliche Manager organisieren und pflegen regelmäßig.
- Abfallvermeidung: Spart Ressourcen und bietet einen Treffpunkt im Kiez.
- Übertragbarkeit: Klein und konstant, einfach in andere Quartiere z.B. mit Starterpaket und Kooperationen übertragbar.
- Nutzerfreundlichkeit: Klare Regeln, einfache Sortierung, kinderleichte Nutzung.
- Sichtbarkeit: Keine großen Marketingmaßnahmen nötig, sondern kontinuierliche Präsenz durch sichtbare Beschilderung und Aktionstage.
- mehr zum Projekt: www.wg-vorwaerts.de
Textilwerkstatt & Fetzen&Flicken
Die Textilwerkstatt kombiniert kreatives Handwerk und Nachhaltigkeit, indem sie Reparaturen und Änderungen von Kleidung fördert.
Kernpunkte:
- Nutzung: Textilwerkstatt für Fundus-Kostüme und Projekt Fetzen & Flicken, offen für Berlins Öffentlichkeit.
- Öffnungszeiten: Offene Werkstatt jeden Dienstag, 1. Mittwoch im Monat 16-19 Uhr; keine Anmeldung nötig.
- Teilnahme: Mindest-Sachkostenbeteiligung von 4 € pro Stunde.
- Workshops: Informationen zu Fast Fashion und alternativen Lösungen.
- Kooperationen: Kunst-Stoffe, STREETWARE saved item und Ort-Schafft-Material.
- Flexibel: Raum auch für Kostümbildner zur selbstständigen Nutzung.
- Impact: Reduziert Neukäufe durch kreative Reparaturen; fördert Zero Waste.
- mehr zum Porjekt: https://kostuemkollektiv.de/werkstatt/
Baufachfrau
Der Verein BAUFACHFRAU Berlin e.V. fördert seit 1988 Geschlechtergerechtigkeit und nachhaltige Praktiken im Handwerk, unterstützt durch Workshops und individuelle Projekte.
Kernpunkte:
- Ziel: Förderung der Wiederverwendung von Materialien und Upcycling.
- Workshops: Holzhandwerk-Techniken und Repair-Projekte für Holzmöbel.
- Ziele: Stärkung von Frauen in handwerklichen Berufen, soziale und partizipative Lernprojekte.
- Umsetzung: Team von Handwerkerinnen und Planerinnen, Fokus auf Nachhaltigkeit und Gendergerechtigkeit.
- Einfluss: Reduktion von Abfall durch innovative Upcycling-Ideen.
- Nutzerfreundlichkeit: Niedrige Hemmschwellen, individuelle Unterstützung, nützliche Alltagskenntnisse.
- mehr zum Projekt: https://www.baufachfrau-berlin.de/
Projekt „High-Decks ohne Müll“





Das Projekt „High-Decks ohne Müll“ zielt darauf ab, die Abfallprobleme in der High-Deck-Siedlung Neukölln zu lösen und die Mülltrennung zu verbessern, gefördert von der Stiftung Naturschutz Berlin.
Kernpunkte:
- Ziel: Reduktion von Abfall und Verbesserung der Mülltrennung in der High-Deck-Siedlung, Neukölln.
- Start: Juli 2024, Laufzeit bis Ende 2025.
- Aktivitäten: Zero-Waste-Botschafter:innen, Mülltrennhilfen, Events, Zero-Waste-Kochbuch, Schenkbox für Grundschule.
- Kooperation: BUND Berlin, HOWOGE, Quartiersmanagement, Stiftung Naturschutz Berlin.
- Verbreitung: Erfolgsmodell hängt von lokaler Vernetzung ab; kreative Methoden zur Bewohnerbeteiligung.
- Beteiligung: Einfache Sprache, Motivation durch Gewinne, Förderung nachhaltiger Praktiken in Institutionen.
Projektwebseite: https://zero-waste-berlin.de/
BSR & 70 Jahre Jubiläumsfest

Am 21. Juni 2025 feierte die VGF ihr 70-jähriges Jubiläum auf der Trabrennbahn in Berlin-Karlshorst, ein Ereignis, das Nachhaltigkeit und Gemeinschaft in den Mittelpunkt stellte.
Zusammenfassung:
Teilnahme: Über 3.000 Besucher*innen nahmen teil.
Nachhaltigkeit: Einsatz von Pfandbechern, Zapfanlagen und Wasserstation zur Abfallreduktion.
BSR-Einbindung: Informationsstände und Mülltrennspiele stärkten das Bewusstsein für Umweltfragen.
Unterhaltung: Nachhaltige Angebote wie Hüpfburgen und Porträtmaler unterstützten das Konzept.
Vernetzung: Ein großes Signal an Wohnwirtschaftsakteure für nachhaltige Praktiken.
mehr zum Projekt: www.wgf.berlin
Kunstlabor ART TO STAY

Das Kunstlabor ART TO STAY adressiert die Problematik von Einwegbechern durch Kunst und Bildung, um eine nachhaltige Kaffeekultur zu etablieren.
Zusammenfassung:
Thema: Müllfreier Kaffeekultur vs. „Coffee-To-Go“ Einwegtrend.
Module: Becherskulptur, Tassenmuseum und Genießer:innen-Portraits machen Verschwendung sichtbar.
Ziele: Förderung von Mehrweg-Alternativen, Abschaffung von Einwegbechern beim StudierendenWERK.
Umsetzung: Interaktive Kunstaktion mit Studierenden und Künstler:innen.
Auswirkungen: Reduzierung von Einwegbecherabfall; bewirkt dauerhaften Wandel.
Reichweite: Breit einsetzbare Module; starkes mediales Echo regt Nachahmung an.
mehr zum Projekt: www.fu-berli.de/sustain-it
Sauberes Spandau
Das Projekt "Sauberes Spandau" verbindet Umweltbewusstsein mit sozialer Teilhabe, indem es Menschen mit psychischen Erkrankungen durch Müllsammelaktionen unterstützt.
Zusammenfassung:
Ziel: Fördert gesellschaftliche Teilhabe und Umweltbewusstsein der Teilnehmenden.
Ablauf: Alle zwei Wochen Müllsammeln in Spandau mit Unterstützung der BSR.
Wirkung: Bewusstseinsveränderung und Multiplikatoreffekt bei Teilnehmenden.
Soziale Komponente: Stärkt soziale Kompetenzen und Selbstorganisation.
Skalierung: Könnte auf weitere Berliner Bezirke ausgedehnt werden.
Sichtbarkeit: Starke Resonanz in der Community und auf Social Media.
mehr zum Projekt: https://www.lebenswelten.de/
Reparaturcafé und Büchertausch
Im Nachbarschaftstreff Buckow gibt es seit 2022 Büchertauschboxen und ein Reparaturcafé. Diese Initiativen fördern Nachhaltigkeit und Gemeinschaft.
Standort und Umsetzung:
Ort: 12353 Berlin, Mollnerweg 35C
Initiativen wurden bereits erfolgreich umgesetzt.
Büchertauschboxen:
Gerettete Bücher draußen verfügbar.
Unterhalten mit geretteten Stühlen.
Täglich von mir aufgestellt und wieder reingeholt.
Reparaturcafé:
Monatlich am Samstag.
Unterstützung von 8 Ehrenamtlichen.
Ziel: Gegenstände reparieren, Wegwerfen vermeiden.
Herausforderungen:
Bücherboxen leicht umsetzbar, aber zeit- und kraftaufwendig.
Reparaturcafé erfordert mehr Aufwand: Ehrenamtliche, Spenden, Werkzeuge.
Nutzerfreundlichkeit und Akzeptanz:
Nutzerfreundlich, aber gewissenhafte Verantwortungsträger nötig.
Akzeptanz breit vorhanden.
Sichtbarkeit:
Benötigt effektive Werbung für Aufmerksamkeit und Interesse
- mehr zum Projekt: https://selbsthilfe-und-stadtteilzentrum-neukoelln.berlin
Café com Arte

Café com Arte ist eine Gemeinschaft von Frauen, die durch Handarbeit Kunstwerke schaffen und dabei auf Nachhaltigkeit setzen. Indem sie recycelte Materialien verwenden, verhindern sie Abfall und fördern Umweltbewusstsein.
Ziel: Schaffung nachhaltiger Kunst, Verbindung von Kunst und Umweltbewusstsein
Schwerpunkte: Wiederverwendung recycelter Materialien
Handgemachte Produkte: Dekorationen, Geschenkideen
Raum für Begegnung & Austausch
Umsetzung: Bergfriedstraße 24
Effekte: Abfallreduktion, Förderung bewusster Lebensweise, sozialer Mehrwert
Verbreitung: Leicht übertragbar, wenig Infrastruktur benötigt
Kooperation: Offen für Schulen, Vereine und Nachbarschaftsprojekte
Teilnehmerfreundlichkeit: Zugang leicht, unabhängig von Vorkenntnissen
Attraktivität: Kreative Erlebnisse fördern hohe Akzeptanz
Aufmerksamkeit: Verbindet Kreativität mit Zero-Waste, fördert bewusste Ressourcennutzung
mehr zum Projekt: https://www.instagram.com/cafecomarte_de?igsh=MWJpeHo0MDh0Z3cxeg==
Aus Alt mach Neu










In Berliner Bezirken arbeiten langzeitarbeitslose Menschen in kreativen Werkstätten mit recycelten Materialien. Ziel ist es, nachhaltige Produkte für Kinder- und Jugendeinrichtungen herzustellen und gleichzeitig Umweltbewusstsein zu fördern.
Herstellung von Lernspielen, Kostümen & Deko aus Altmaterialien
Verteilung kostenlos an soziale Einrichtungen
Förderung von Kreativität & Ressourcenschonung
Stärkung des Zero-Waste-Gedankens
Positive Wirkung auf Wohnumfeld & Gemeinschaft
Einfach übertragbar & sichtbar durch offene Werkstatt
mehr zum Projekt: www.schildkroete-berlin.de
Repaircafé in der Frisierkunst
Das RepairCafé in Berlin fördert Reparaturen defekter Alltagsgegenstände in einer einladenden Atmosphäre, um Abfall zu reduzieren und Ressourcen zu schonen.
Ziel: Abfallreduktion und Förderung nachhaltiger Lebensweisen.
Was kann mitgebracht werden? Handlich-tragbare Elektrogeräte, Fahrräder (nur bei trockenem Wetter), Spielsachen, Bücher; auch Anfragen für andere Gegenstände sind möglich.
Team & Atmosphäre: 10 engagierte Mitarbeitende kümmern sich um Reparaturen, Organisation und Beratung; der Ort ist lebhaft und kooperativ.
Auswirkungen: Befähigung zur Selbstreparatur, Vermeidung unnötiger Käufe.
Skalierung: Raumkapazitäten begrenzen Erweiterung; großes Interesse an Mitarbeit.
Promotion: Vielseitige Werbung über Newsletter, nebenan.de, Aushänge, Flyer und Mundpropaganda.
Anmeldung: Einfach über Website, vor Ort oder telefonisch.
Zukunftsaussicht: Gute Chancen für dauerhafte Etablierung durch kontinuierliche Information
mehr zum Projekt: https://kliq-berlin.de/repaircafe/
Zero Waste Voices

Zero Waste Voices - Vielsprachigkeit für Wertstoffrecycling
Das Projekt fördert Umweltbewusstsein in migrantischen Communities Berlins durch gezielte Bildung und Mehrsprachigkeit.
Zusammenfassung:
- Ziel: Ausbildung von Multiplikator*innen aus 8 Community-Sprachen.
- Inhalte: Abfalltrennung, Recycling, nachhaltiges Handeln.
- Methoden: Schulungen, Exkursionen, zielgruppenspezifische Materialien.
- Wirksamkeit: Abfallreduktion durch Verhaltensänderung und Wissensvermittlung.
- Übertragbarkeit: Leicht übertragbar, begleitet von wissenschaftlicher Analyse.
- Sichtbarkeit: Öffentlich präsent, fördert Zero-Waste-Gedanken in ganz Berlin.
- mehr zum Projekt: www.zerowastevoices.de
Zero Waste im Miteinander






„Zero Waste im Miteinander“ fördert Nachhaltigkeit und Vielfalt durch kreative und gemeinschaftliche Aktivitäten bei Über den Tellerrand e.V.
- Aktivitäten: Gemeinsames Kochen, Fermentation, Schnippeldisko, Mode-Events.
- Ziele: Abfallvermeidung, bewusster Umgang mit Ressourcen, soziale Teilhabe.
- Nutzerfreundlich: Niedrigschwellige, kostenlose, mehrsprachige Angebote.
- Vernetzung: Präsenz an über 40 Standorten, starke lokale Kooperationen.
- Wirkung: Nachhaltige Verbindungen und kreative Lösungen gegen Verschwendung.
- mehr zum Projekt: https://ueberdentellerrand.org/
DYCLE








DYCLE revolutioniert die Produktion und Entsorgung von Babywindeln durch ein nachhaltiges, kreislauforientiertes System.
- Nachhaltigkeit: Kompostierbare Windeleinlagen, die Humus statt Müll erzeugen.
- Reduktion: Jedes Baby spart jährlich 500 Liter Müll und 200 kg CO2.
- Vernetzung: Sammelstellen als Treffpunkte für Austausch und Unterstützung.
- Nutzerfreundlich: Einfache Anwendung mit positivem Feedback.
- Sichtbarkeit: Pflanzenaktionen machen den Kreislauf erlebbar.
- Rückmeldung: Nach 100 positiven Rückmeldung, werden nun größere Stückzahlen angestrebt
- mehr zum Projekt: https://dycle.org/de/
Der ganze Kreislauf in 2 Minuten https://vimeo.com/828153886
Digitales Schwarzes Brett
Das „Digitale Schwarze Brett“ ist ein neues Feature für die Mitglieder-App und digitale Hausaushänge, das den nachbarschaftlichen Austausch in Berliner Wohnanlagen fördert.
- Ziel: Vernetzung der Mieter*innen zur Förderung von Austausch und Gemeinschaftsgefühl.
- Funktion: Plattform für Teilen, Verleihen, Suchen oder Anbieten von Hilfe.
- Nachhaltigkeit: Unterstützt Ressourcenschonung durch gemeinsame Nutzung.
- Umsetzung: Konzept in Planung; Integration weiterer Partner vorgesehen.
- Akzeptanz: Einfach zugänglich, basiert auf vorhandenen, etablierten Plattformen.
- Aufmerksamkeit: Unterstützt Zero-Waste-Gedanken durch regelmäßige visuelle Anreize.
Trödelmarkt in der Finnenhaussiedlung










Der Trödelmarkt am 30.08.2025 in der Finnenhaussiedlung Kladow förderte nachhaltiges Handeln und den Gemeinschaftssinn.
- Event: Flohmarkt vor 380 Haustüren, für alle barrierefrei zugänglich.
- Aktion: Tauschen, verkaufen, verschenken von gut erhaltenen Gegenständen wie Werkzeugen, Kleidung, Elektrogeräten u. v. m.
- Gemeinschaft: Große Beteiligung, Besucher aus ganz Berlin, Gespräche und Kontakte entstehen.
- Nachhaltigkeit: Einfach umsetzbar, keine Genehmigung nötig, spart Ressourcen und motiviert zur Wiederholung.
- Sichtbarkeit: RBB berichtete, hohe Aufmerksamkeit, Konzept leicht auf andere Kieze übertragbar.
- mehr zum Projekt:
- https://www.finnenhaussiedlung-berlin-kladow.de/?b=1000010&c=ND1000010&s=djEte7vIn_LfqSzIhHUQLNE5ZFjhBMUis8eaDAOnd1flmE4=
Müllsammelaktionen

Müllsammelaktionen bringen Mieter*innen, Mietberat und Engagierte zusammen, um das Quartier sauberer und lebenswerter zu machen.
Zusammenfassung:
Mitmachen: Aktionen gemeinsam mit Mieter*innen und Mieterbeirat durchgeführt.
Wettbewerb: Manchmal als Wettbewerb, z.B. Müll wiegen.
Effekte: Stärkt Nachbarschaft, Wertschätzung und Wohlfühlfaktor; Kinder haben Spaß am Sammeln.
Übertragbar: Keine Räume nötig, nur Material bereitstellen.
Nutzerfreundlich: Niedrigschwellig & motivierend, besonders durch spielerisches Element.
Sichtbar: Präsenz auf Außenflächen, viele Gespräche mit Anwohner*innen.
mehr zum Projekt: https://www.instagram.com/p/DJRGJrdqxUs/?igsh=aGxnajI2dzM4MGtm https://www.instagram.com/p/DJRGJrdqxUs/?igsh=aGxnajI2dzM4MGtm
Recycling Rallye
Die Gewobag Recycling-Rallye ist ein mobiles Mitmach-Angebot, das Kinder spielerisch für Mülltrennung und Zero Waste begeistert.
- Format: Offene, flexible Aktion mit wechselnden Stationen (Upcycling, Müllparcours, „Nachhaltig Einkaufen“).
- Ziele: Förderung von Umweltbewusstsein, korrekte Mülltrennung, Vermeidung von Abfall – Kinder als Multiplikator:innen für ihre Familien.
- Niedrigschwellig: Keine Anmeldung nötig, einfach mitmachen.
- Übertragung: Seit 2023 berlinweit in Gewobag-Quartieren und bei Festen einsetzbar.
- Sichtbar: Auffällige Aktionsstände, hoher Spaßfaktor, Mehrwert auch für Eltern durch Infomaterial.
- mehr zum Projekt: Gewobag Recycling-Rallye: Mitmachen und Umweltprofi werden! - sowohntberlin
Müllausstellung
Vor einer Müllsammelaktion in Tegel-Süd wurden MieterInnen zum Thema Müll befragt. Die Umfrageergebnisse, typischer Müll und ein Glas mit Zigarettenkippen wurden daraufhin in einem leerstehenden Ladenlokal ausgestellt.
- Umsetzung: Ausstellung als öffentliches Statement gegen Müll & Littering
- Wirkung: Klare Botschaft, künstlerische Gestaltung weckt Aufmerksamkeit
- Übertragbarkeit: Konzept auf andere Orte oder digital anwendbar
- Akzeptanz: Positive Rückmeldungen aus der Nachbarschaft
- Sichtbarkeit: Zentrale Lage sorgt für viele interessierte PassantInnen
Erschwingliche BSR-Kieztage

Die KungerKiezInitiative ermöglicht erfolgreiche BSR-Kieztage in Treptow-Köpenick trotz hoher Hürden bei öffentlichen Flächen – durch Kooperation mit Supermarktbetreibern und gezielte Vernetzung:
- Nutzung kostenfreier Supermarkt-Parkplätze als Veranstaltungsort
- Zentrale Koordination (KiezIni als Schnittstelle zwischen BSR, Bezirk, Edeka)
- Lastenräder für unkomplizierten Sperrmülltransport angeboten
- Erfolgreiche Umsetzung in Alt-Treptow, Plänterwald, Baumschulenweg
- Flohmarktaspekt und Wiederverwendung von Gegenständen gefördert
- Spontane Teilnahme durch zentrale Lage & hohe Sichtbarkeit
- Modell leicht auf andere Bezirke übertragbar
- mehr zum Projekt: Verein - KungerKiezInitiative e.V.
Hand in Hand








Die WGLi fördert Zero Waste und Abfallvermeidung in Lichtenberg durch gemeinschaftliche Aktionen und persönliche Erlebnisse.
Sperrmüll-Aktionen bei Hoffesten mit Tauschtischen und Musik
Bewohner initiieren eigene Tauschbörsen & Cleaning-Up-Days
Engmaschige, nachbarschaftliche Vernetzung und Multiplikatoren
Niedrigschwellige, gut nachgefragte Angebote
Persönliche Ansprache und selbstorganisierte Lösungen
Partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der BSR etablierend
Krempel, Klunker und Klassiker

Der Aktionstag "Krempel, Klunker und Klassiker" förderte am 23.08.2025 im Kosmosviertel nachhaltiges Handeln und nachbarschaftliches Engagement.
BSR-Kieztag mit Sperrmüllentsorgung und Tauschbörse
Nachbarschaftsflohmarkt mit 14 Ständen, Förderung von Ressourcenschonung
Organisation und Planung durch die Nachbarschaft
Abschlussfeier mit Musik im Kiezladen WaMa
Sichtbarer, viel besuchter Treffpunkt im Quartier
Nachbarschaft wird ermutigt, eigenständig nachhaltige Aktionen zu organisieren
mehr zum Projekt: www.kiezbund.de
Sauberer Start ins neue Jahr

Die Neujahrsreinigungsaktion in der Mudrastraße sorgt für ein direkt sauberes Wohnumfeld und stärkt das Miteinander.
Traditionelle Straßenreinigung am 01. Januar durch Bewohner und Hauswarte
Silvesterabfälle werden sofort beseitigt
Aktion läuft seit mehreren Jahren erfolgreich
Jeder kann mitmachen, hohe Eigenständigkeit
Öffentlichkeitsarbeit über Social Media, Magazin und Homepage
Modell auch für andere Wohnanlagen übertragbar
mehr zum Projekt: www.bbg-eg.de
gemeinsame Sperrmüllentsorgung

In der Wohnanlage Scheffelstraße/Paul-Junius-Straße wird gemeinsam Sperrmüll entsorgt – organisiert von einem Mitgliedervertreter.
Bereits umgesetzt, direkte Ansprache der Nachbarn
BSR-Abholung wird koordiniert und gemeinsam genutzt
Spart Kosten und verbessert die Entsorgungsoptionen
Nutzerfreundlich und niederschwellig vor Ort umgesetzt
Gute Übertragung auf andere Wohnanlagen möglich
Sichtbar durch Hausaushänge und Berichte in sozialen Medien
mehr zum Projekt: www.bbg-eg.de
Information zu den BSR-Kieztagen

Zur besseren Information über BSR-Kieztage nutzt die bbg ihre Social-Media-Kanäle.
Hinweis auf BSR-Kieztage wird regelmäßig geteilt
Berlinweit umgesetzt, alle Mitglieder profitieren
Infos zu Terminen sind jederzeit online abrufbar
Erhöht Nutzerfreundlichkeit und Reichweite
Bei hoher Nachfrage können Vorschläge für neue Standorte gemacht werden
Stärkt Sichtbarkeit und Akzeptanz der Aktion
mehr zum Projekt: www.bbg-eg.de
Behind the Taste

Das „Behind the Taste“-Berichtssystem von Roots Radicals macht Zero Waste erlebbar und sichtbar.
Impact-Berichte zu jedem Catering zeigen gesparte Ressourcen (CO2, Wasser, Abfall)
Kunden erhalten transparenten Umwelt-Impact pro Produkt/Veranstaltung
Digitale & persönliche Ansprache: Social Media, Newsletter, Events & Etikettierung
20.000+ Menschen/Jahr erreicht durch vielfältige Kanäle
Internationale Anerkennung durch Vorträge und Medienbeiträge
Multiplikatoreffekt: Bewusstseinsbildung, Verhaltenswandel und Wissenstransfer
System ist skalierbar, leicht verständlich und visuell ansprechend
Starke Partnerschaften, wirtschaftlich solide und inklusiv
mehr zum Projekt: https://rootsradicals.berlin/
Beute-Beutel-Aktion

Die Beute-Beutel-Aktion am Breslauer Platz fördert Mehrweg beim Markteinkauf und reduziert Einwegverpackungen. Mit dem „Beutelbaum“ werden Stofftaschen getauscht, sodass ungenutzte Beutel neue Besitzer*innen finden.
- Spart Plastik- & Papiertüten auf dem Markt
- Selbst erklärende, betreute Tauschstation
- Ausbau auf weitere Kiezstandorte geplant
- Steigert Aufmerksamkeit für Mehrweglösungen
- Niedrigschwellig und einfach nutzbar
- mehr zum Projekt: https://plastikwendefriedenau.de/kampagnen/beute-beutel
Kein Müll ins Klo

„Kein Müll ins Klo“
Das Pilotprojekt „Kein Müll ins Klo“ der Berliner Wasserbetriebe und GESOBAU klärt seit 2024 über die Folgen von falscher Abfallentsorgung im Abwasser auf. Ziel: Bewusstsein und nachhaltige Verhaltensänderung zum Schutz von Wasser und Infrastruktur.
- Infostände, Experimente, mehrsprachiges Infomaterial & Social Media
- Kooperationen mit Wohnungswirtschaft und lokalen Netzwerken
- Ergebnis: Positive Resonanz, starker Wissenstransfer, wirksame Verhaltensänderungen
- Kontinuierliche Ausweitung auf ganz Berlin
- Mehr zum Projekt: Kein Müll ins Klo - Berliner Wasserbetriebe
