Berlin. Am gestrigen Mittwochabend wurden beim Zero Waste Award Veranstaltungen gewürdigt, die ressourcenschonendes Handeln in den Mittelpunkt ihrer Eventplanung gestellt haben. Die BSR-Vorstandsvorsitzende Stephanie Otto, Initiatorin und Schirmherrin des Awards, und Senatorin Ute Bonde lobten in ihren Reden das ausgezeichnete Engagement der Preisträger:innen.
Nach seiner erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr, ging der Zero Waste Award 2026 in seine zweite Runde. Die Auswahl der Preisträger:innen fiel auch dieses Jahr nicht leicht, betonten Mitglieder der fünfköpfigen Jury. Die zahlreichen Einreichungen zeichneten sich durch eine Vielfalt von Maßnahmen aus, mit denen sie bei den durchgeführten Events nachweislich Ressourcen geschont und Abfall vermieden haben.
Bemerkenswert war auch das breite Spektrum der Veranstalter: Sowohl NGOs, Vereine und Bildungseinreichungen als auch öffentliche Institutionen, etablierte Unternehmen und junge Start-ups hatten ihre Bewerbungen eingereicht. Die Veranstaltungsformate reichten dabei von großen Messen, Stadtevents, Konzerten und Sportveranstaltungen bis hin zu Fachkongressen, Festivals, Jubiläumsfeiern, Kiez-Veranstaltungen und Workshops.
Stephanie Otto, BSR-Vorstandsvorsitzende und Schirmherrin des Zero Waste Awards: „Die Preisträger haben bewiesen: Abfälle reduzieren ist immer möglich – bei großen wie bei kleinen Veranstaltungen und unabhängig vom Veranstaltungsformat. Ich gratuliere allen Gewinnern ganz herzlich und danke ihnen dafür, dass sie mit gutem Beispiel vorangehen. Sie tragen dazu bei, die Event-Metropole Berlin abfallärmer zu gestalten. Ausgelassenes Feiern und achtsamer Umgang mit unseren Ressourcen sind keine Gegensätze. Das haben die ausgezeichneten Veranstalter bravourös bewiesen.“
Ute Bonde, Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt: „Der Zero Waste Award zeigt, wie unterschiedlich abfallarmes Handeln aussehen kann – ob beim Amateursportverein nebenan oder bei einer Großveranstaltung mit zehntausenden Gästen. Genau diese Bandbreite brauchen wir: praxistaugliche Lösungen, die sich von einem Kontext in den nächsten übertragen lassen. Mit dem Leitfaden für abfallarme Veranstaltungen, dem Kommunikationsbaukasten der Zero-Waste-Agentur und der seit Kurzem geltenden Ausführungsvorschrift Mehrweg hat Berlin dafür inzwischen ein Instrumentarium, das über Einzelinitiativen hinausreicht. Die zum Wettbewerb eingereichten Konzepte liefern uns wertvolle Praxiserfahrung für die Weiterentwicklung dieser Instrumente.“
Die Gewinner:innen erhielten Preise in den folgenden Kategorien.

