Hier wurden Veranstaltungen eingereicht, die zwischen dem 01.01.2024 und 17.07.2026 stattgefunden haben mit bis zu 500 Besucher:innen.
Einreichungen in der Kategorie „Kleine Veranstaltungen“
Auch bei kleinen Events lohnt es sich, Abfälle zu vermeiden
Insgesamt 25 Einreichungen erreichten uns in dieser Kategorie.
Dabei zeigt die Vielfalt der verschiedenen Organisationen, die in dieser Größenordnung abfallarme Events umsetzen, dass unterschiedlichste Akteure Ressourcenschonung niedrigschwellig vorantreiben können. Machbare Lösungen inspirieren zum Nachmachen!
1. Platz: „Zu Null Spieltag – Aktionsspieltag Zero Waste“
Der Zu Null Spieltag wurde vom FC Internationale Berlin 1980 e.V. umgesetzt.
Die Veranstaltung fand am 05.04.2025 von 10:00 bis 17:00 Uhr auf dem Sportplatz Vorarlberger Damm 38, 12157 Berlin statt, mit rund 350–400 Besucher:innen.

Der Aktionsspieltag zeigte, wie ein Amateursportverein Kreislaufwirtschaft praktisch lebt: Foodsharing-Buffet, Mehrweg-Geschirr, professioneller Kleidertausch und das weltweit erste Cradle-to-Cradle-Fußballtrikot machten Ressourcenschonung für Fans, Teams und Nachbarschaft direkt erfahrbar.
Mehr Info: https://www.inter-berlin.de/ (Link zu externer Website, öffnet in neuem Tab)
Umgesetzte Maßnahmen im Überblick:
Foodsharing-Buffet auf Spendenbasis mit geretteten Lebensmitteln organisiert durch registrierte Foodsaver:innen
Emissionsarme Abholungen per Lastenrad und wiederverwendbaren Transportboxen
Fairer Bio-Kaffee und Tee aus besonderen Mehrwegbehältern von Karma Kollektiv
Hafermilch und Ingwershots in Mehrwegflaschen von Voelkel, Zitronenwasser aus der Karaffe
Ausgabe aller Speisen und Getränke in Mehrweggeschirr, wie im Verein üblich
Professionell organisierter Kleidertausch für Sportkleidung im Veranstaltungsraum und zwei Kabinen
Umsetzung des Kleidertauschs nach SWAP Events-Konzept mit klarer Struktur und Tauschwährung SWAPITS
Durchführung des Kleidertauschs durch Spieler:innen verschiedener Teams unter Anleitung
Tausch von insgesamt 170 verschiedenen Kleidungsstücken während des Aktionstags
Einsatz von DAS TRIKOT, erster Spielkleidung aus Cradle to Cradle Gold zertifizierten Materialien
Trikots und Hosen frei von bedenklicher Chemie wie Antimontrioxid und Bisphenol-A (BPA)
Nutzung des Polymers NaNea von OceanSafe, technisch recycelbar und biologisch abbaubar
Trikot geeignet für technischen und biologischen Kreislauf, Mikroplastik als nicht-persistent klassifiziert
Innovativer Ausrüsterverbund mit Runamics und HAKRO als Fair-Wear zertifiziertem Unternehmen
Offene Ausschreibung der Vereinsausstattung 2023 mit 30 Prozent Gewichtung sozialer und ökologischer Kriterien
Motto „Zu Null Spieltag“ mit eigenem Design für Bewerbung und Ankündigungen
Bewerbung über soziale Medien und analoge Plakate sowie interne Kommunikation in alle aktiven Teams
Kreative Mülleimer-Folierungen mit Slogans „Hoch und weit bringt Sauberkeit“, „Das Ecklige muss ins Runde“, „Wir haben Kreislauf“ und „Abstauber“
Platzierung der Abfallinstallation „Waste vs Zero Waste“ von Berlin Recycling im Eingangsbereich
Abfallinstallation zur spielerischen Darstellung von getrennten und ungetrennten Abfällen
Clean-Up Aktion und Abfallanalyse mit zwei D-Jugend Teams in Kooperation mit Zero Waste e.V.
Stand der NochMall als größtes Gebrauchtwarenkaufhaus Berlins mit Infos zu Re-Use-Angeboten
Erweiterung der Kommunikation zur Kreislaufwirtschaft durch Ärmelpartnerschaft der NochMall auf den Trikots
Informationsstand der Elektrizitätswerke Schönau zu nachhaltiger Energieversorgung
Foodsharing-Buffet als Ausgangspunkt für Vereinsziel, mindestens drei Events pro Saison mit geretteten Lebensmitteln umzusetzen
Nutzung der mobilen Abfallinstallation und des Trennsystems von Berlin Recycling als übertragbares Modul für andere Veranstaltungen
Vorbildfunktion des Trikotprojekts, vorgestellt beim Cradle to Cradle Congress und im Fachbeitrag zu CSR im Sport
Inspiration für das Vereinsprojekt Climate Captains, in dem Abfallvermeidung weiter vertieft wird
Organisation des Aktionstags durch ehrenamtliche Mitarbeit in 46 verschiedenen Schichten von Mitgliedern und Supporter:innen
Zugang zu dem Kleidertausch auch zufällig vorbeikommenden Besucher:innen möglich
Musikalische Begleitung der Tauschbörse durch ein DJ-Set
Umfangreiche Fotodokumentation und Abschlussfilm zur Nachbereitung und weiteren Sensibilisierung
Erreichung von Menschen über den Eventtag hinaus durch digitale und analoge Nachkommunikation
Sichtbare praktische Vermittlung, welche Zero-Waste-Möglichkeiten ein Amateursportverein mit begrenzten Mitteln hat
2. Platz: „Reparatur- und Tauschfest“
Die Veranstaltung wurde von Yeşil Çember ökologisch interkulturell gGmbH gemeinsam mit repami umgesetzt.
Sie fand am 19.07.2026 von 13 bis 19 Uhr im Zukunftskiez Dammweg 216, 12057 Berlin Neukölln statt und zog rund 350 Besucher:innen an.
Beim Reparatur- und Tauschfest wurden Textilien, Haushaltsgeräte, Möbel und Fahrräder gemeinsam repariert, getauscht und kreativ upgecycelt. Mit nachbarschaftlichem Mehrwegcatering, Workshops, Kurzfilmkino und Musik wurde gezeigt, wie reparieren, teilen und interkulturelle Begegnung zu einem attraktiven, ressourcenschonenden Lebensstil gehören konnten.
Mehr Info: https://yesilcember.eu (Link zu externer Website, öffnet in neuem Tab)
Umgesetzte Maßnahmen im Überblick:
Nutzung des Zukunftskiez Dammweg mit vorhandener Ausstattung wie Möbeln, Bühne und Flächen statt zusätzlicher Neuanschaffungen
Technik überwiegend aus dem Zukunftskiez Bestand, nur punktuell ergänztes Spezial Equipment durch den Techniker
Nachbarschaftliches Catering: Pizza aus dem Steinofen, Gözleme vom Sac, Waffeln von Stadtteilmüttern, Kuchen durch Yekmal e.V.
Zubereitung der Speisen durch Menschen aus der Nachbarschaft, die regelmäßig im Zukunftskiez kochten
Ausgabe aller Speisen auf Mehrweg Tellern oder mit ökologischen Servietten
Getränkeversorgung über Wasserbehälter mit Leitungswasser, verfeinert mit Zitronen und frischen Kräutern, in Mehrwegbechern
Tee im Samovar und Kaffee ausschließlich in Mehrwegbehältnissen oder mit ökologischen Servietten
Verzicht auf Einwegbecher, Einwegflaschen und konventionelles Einweggeschirr
Informationsstände von Null Müll Neukölln, Precious Plastic e.V., Yeşil Çember, BUND Berlin, Trial & Error, repami, Handelskammer Berlin, Anstiftung e.V., Yekmal e.V.
Reparatur Workshops wie Needling Berlin mit kunstvollen Flicken an Textilien, Linux Installationsworkshop gegen E Waste, Reparatur Café Dammweg
Möbelreparatur Workshop von Kunststoffe Berlin e.V. und CoPrototyping zu gemeinsamen Lösungen für gesellschaftliche Probleme
Reparaturparcours mit Erklärung und Ausprobieren üblicher Werkzeuge zur Reparatur von Alltagsgegenständen
Gärtnern mit Setzlinge pflanzen und Gesprächen zu Ressourcen, Stadtgrün und gemeinschaftlicher Nutzung von Flächen
Einbindung gewerblicher Reparaturanbieter:innen wie Schuhreparatur, Schmuckschmiede und Fahrradstation durch die Handelskammer Berlin
Zusatzaktionen wie Seifenblasen für Kinder, Barfußpfad, Lesungen aus Kinderbüchern zum Thema Reparatur und Kurzfilmkino
Einsatz eines Smoothiebikes zur Herstellung von Smoothies aus gerettetem Obst durch Muskelkraft
Bühnenprogramm mit Performances in Upcycling Kostümen, Live Musik und DJ Set ohne zusätzliche Einwegmaterialien
Starke Nutzung von Mehrweg und vorhandener Infrastruktur als klare Vorbildpraxis für Besucher:innen
Direkte Abfallvermeidung durch Reparatur, Weitergabe und kreative Umnutzung statt Neukauf und Entsorgung
Vermittlung praktischen Wissens zu Reparatur, Werkzeugnutzung, Upcycling und Kreislaufwirtschaft
Niedrigschwelliges, interkulturelles Programm, das unterschiedliche Altersgruppen und Hintergründe ansprach
Hohe Nutzerfreundlichkeit der Angebote durch Mitmachformate, Workshops und direkte Unterstützung beim Reparieren
Sehr positive Resonanz aus der Nachbarschaft mit klar geäußertem Wunsch nach weiteren Festen in diesem Format
Starker Leuchtturmcharakter durch Kombination von Festatmosphäre, Reparaturpraxis, Bildungsangeboten und Medienaufmerksamkeit
3. Platz: „Acht Jahrzehnte Geyer Umformtechnik“
Die Jubiläumsfeier wurde von der Geyer Umformtechnik GmbH umgesetzt.
Sie fand am 18.07.2025 auf dem Firmengelände, Imhoffweg 3, 12307 Berlin statt, mit rund 150 Besucher:innen.
Die Feier zeigte, wie ein Firmenjubiläum durch Regionalität, DIY-Ansatz und Einbindung der Mitarbeitenden besonders ressourcenschonend gelingt. Kurze Wege, lokale Partner:innen und eigenes Equipment senken Abfall und Kosten und stärken zugleich Gemeinschaft und Identifikation.
Mehr Info: www.geyer-ut.de (Link zu externer Website, öffnet in neuem Tab)
Umgesetzte Maßnahmen im Überblick:
Nutzung des eigenen Firmengeländes als kostenneutraler Veranstaltungsort
Catering durch nahegelegenen Caterer mit spülbarem Geschirr und Besteck statt Einweg
Kuchen von der Bäckerei Back und Frost aus der Nachbarschaft (nur 3 km Entfernung)
Aktive Mitarbeitenden-Einbindung in Dekoration, Rundgang-Stationen und Kinderangebote
Blumenschmuck aus dem Garten einer Mitarbeiterin (2 km entfernt)
Parkplatzorganisation durch Auszubildende, Bastel- und Kinderangebote durch Mitarbeitende
Programm- und Infomaterialien von Mitarbeitenden selbst gestaltet
Besuchertafel selbst gefertigt und beschichtet in Eigenleistung
Fotobox über regionales Netzwerk organisiert statt Neuanschaffung
Audio-Technik von Mitarbeitendem gestellt und aufgebaut, Nutzung eigener Monitore und Rednerpulte
Give-aways als Zettelboxen aus eigener Fertigung mit selbst gestalteter Jubiläumsbanderole
Regionale Kooperationen mit lokalen Vereinen und Partner:innen aus der Nachbarschaft
Papierlose Kommunikation über E-Mail, Ausnahme nur Einladungskarten
Auftritte lokaler Akteur:innen: Imkerverein Lichtenrade, Tanzgruppe vom VfL Lichtenrade
Bastelstand für Bienen, betreut durch Mitarbeitende, Förderung von Umweltbewusstsein
Carrerabahn für Kinder aus dem eigenen Bestand
Engagement eines Zauberers aus Neukölln mit Anreise per ÖPNV
Eigene Herstellung von Namensschildern per Laser statt Zukauf
Selbstgefertigte Rundgangsstationen, Programmflyer, Wegweiser und Infopoints
Tischschmuck komplett in Eigenleistung umgesetzt statt extern eingekauft
Weitere Einreichungen
„Auftaktkonferenz Fördermaßnahme Zirkuläre Textilien“
Die Veranstaltung wurde vom Ecologic Institut umgesetzt.
Sie fand am 11. und 12.03.2025 im Umweltforum, Pufendorfstr. 11, 10249 Berlin statt und richtete sich an rund 100 Fachteilnehmer:innen aus Forschung, Wirtschaft und Politik.

Die Auftaktkonferenz machte zirkuläre Textilien und R-Strategien organisatorisch und inhaltlich erlebbar. Durch einen nachhaltigen Veranstaltungsort, papierfreie Abläufe, vegetarisches Catering und wiederverwendbare Materialien zeigte sie, wie professionelle Fachveranstaltungen ressourcenschonend umgesetzt werden können.
Mehr Info: https://www.ecologic.eu (Link zu externer Website, öffnet in neuem Tab)
Umgesetzte Maßnahmen im Überblick:
Auswahl eines nachhaltigen Veranstaltungsortes mit Re-Use einer ehemaligen Kirche als Eventlocation
Nutzung des Umweltforums mit EMAS Zertifizierung, Sustainable Partner Berlin Status und 100 Prozent Ökostrom
Gute ÖPNV-Anbindung, Empfehlung der Anreise mit Bahn und ÖPNV und Verzicht auf Shuttlefahrten
95 Prozent vegetarisches bzw. veganes Catering mit Fokus auf regionalen, biozertifizierten und Fairtrade-Produkten
Präzise Mengenkalkulation zur Vermeidung von Food Waste und die Möglichkeit zum Mitnehmen von Resten in Behältnissen
Einsatz von Porzellangeschirr, Tassen, Gläsern und Metallbesteck statt Einweggeschirr
Nutzung vorhandener Möbel, Stellwände und Technik des Umweltforums ohne zusätzliche Neuanschaffungen
Mehrfachnutzung von Postern, zum Beispiel Wiederverwendung bei der Statuskonferenz 2026
Getrennte Sammlung der wenigen unvermeidbaren Abfälle zur Ermöglichung von Recycling
Papierfreie Organisation der Veranstaltung mit Programm und Teilnehmendenliste per QR Code
Wiederverwendbare Namensschilder, nach der Veranstaltung eingesammelt und erneut genutzt
Verzicht auf Giveaways durch die Veranstalter:innen und Aufforderung an Teilnehmende, nur wenige Broschüren mitzubringen
Digitale Kommunikation und Informationsbereitstellung statt gedruckter Unterlagen
Programmgestaltung von mittags bis mittags zur Reduzierung von Reisezeiten und Übernachtungen
Einbindung der Teilnehmenden in das Zero Waste Konzept durch aktive Kommunikation der Maßnahmen
Inhaltlicher Fokus auf zirkuläre Textilien und R-Strategien zur Reduzierung und Weiterverwendung von Materialien
Vernetzung von Akteur:innen, die Faserstaub und andere Nebenprodukte in weiteren Prozessen nutzen
Direkte Ressourcenschonung durch Vermeidung von Einwegverpackungen, Food Waste und Papierverbrauch
Indirekte Wirkung durch Sensibilisierung von rund 100 Fachleuten mit Multiplikatoreffekt in Forschung, Wirtschaft und Politik
Übertragbarkeit der Maßnahmen auf andere Konferenzen, etwa papierfreie Organisation, Mehrweggeschirr und vegetarisches Catering
„Berliner Tafelrunde – ein Fest ohne Reste“
Die „Berliner Tafelrunde – ein Fest ohne Reste“ wurde von der Berliner Tafel e.V. umgesetzt.
Die Veranstaltung fand am 18.06.2025 um 18 Uhr in den Räumlichkeiten der Berliner Tafel, Beusselstr. 44 n-q, 10553 Berlin, mit rund 40 geladenen Gäst:innen statt.

Die Berliner Tafelrunde zeigte, wie aus geretteten Lebensmitteln ein hochwertiges Dinner entsteht, bei dem nahezu keine Abfälle anfallen. Mit kreativer Küche, vorhandener Ausstattung und geliehenem Geschirr wurde demonstriert, wie Genuss, Ressourcenschonung und Lebensmittelrettung zusammengehen.
Mehr Info: https://www.berliner-tafel.de/ (Link zu externer Website, öffnet in neuem Tab)
Umgesetzte Maßnahmen im Überblick:
Nutzung der eigenen Räumlichkeiten der Berliner Tafel außerhalb der regulären Arbeitszeiten
Catering ausschließlich aus gespendeten Lebensmitteln, die sonst im Abfall gelandet wären
Zero Waste Küchenkonzept mit Verarbeitung aller anfallenden Beiprodukte in den Menügängen
Einsatz des eigenen Küchenequipments und Mobiliars statt Neuanschaffungen
Ausleihe von Geschirr, Gläsern und Besteck bei einem Eventdienstleister
Verwendung von Servietten und Dekoration, wie Blumen, aus Spenden
Einsatz von Kräutern aus dem eigenen KIMBA Garten
Verzicht auf zusätzliche Technik für Ton oder Licht
Keine Giveaways, nur vorhandene Infoflyer zur Berliner Tafel
Klare Kommunikation des Events als Zero Waste Dinner und Erklärung der einzelnen Gänge
Vermittlung des Ansatzes an geladene Gäst:innen aus der Lebensmittelbranche zur Vernetzung
„Bright & Fair – Christmas Market“
Der Bright & Fair Christmas Market wurde von der Vereinigung junger Freiwilliger e.V. umgesetzt.
Die Veranstaltung fand am 12.12.2025 von 17 bis 21 Uhr im Nachbarschaftszentrum Satellit, Berliner Allee 59/61, 13088 Berlin statt, mit rund 80–90 Besucher:innen.

Der Weihnachtsmarkt verband fairen Konsum, globale Gerechtigkeit und Kiezgemeinschaft. Mit Mehrwegbechern, geretteten Lebensmitteln, Kleidertausch und DIY-Workshops entstand ein festliches Event, das Weihnachtsfreude mit Ressourcenschonung und bewusstem Konsum zusammenbrachte.
Mehr Info: https://www.vjf.de (Link zu externer Website, öffnet in neuem Tab)
Umgesetzte Maßnahmen im Überblick:
Nutzung der vorhandenen Räumlichkeiten und Technik des Nachbarschaftszentrums ohne Neuanschaffungen
Ausschließlich faire und möglichst ressourcenschonende Produkte bei Speisen und Getränken
Fair gehandelter Kaffee, Bio-Punsch, vegane Waffeln und Punsch in Mehrwegflaschen
Ausgabe auf recycelten Ökopapier-Servietten
Ausschank in gemieteten Mehrwegbechern von Cup Concept statt Einwegbechern
Übrig gebliebene Lebensmittel verschenkt, verteilt oder dem Nachbarschaftszentrum zur Nutzung überlassen
Kleidertauschecke zur Weiterverwendung gut erhaltener Kleidung
DIY-Workshops für Seife, Lippenbalsam und Bienenwachstücher als nachhaltige Geschenke
Kreative Infostände zu Fairtrade, Conflict Food und den drei Säulen der Nachhaltigkeit
Einbindung des Weltladen Sophiefair mit Probierangeboten und Informationen
Dekoration mit vorhandenen Lichterketten aus dem Fundus, ohne neue Käufe
Einladungen über Newsletter, persönliche Ansprache und wenige gedruckte Poster
Fokus auf Begegnung, Selbermachen, Tauschen und Lernen statt Konsumdruck
Niedrigschwellige, interaktive Angebote für verschiedene Altersgruppen
Deutliche Abfallreduktion durch Mehrweg, Wiederverwendung und bewusste Produktwahl
„Clean-up Day im ComX des Kinder- und Jugendparlamentes Reinickendorf“
Die Veranstaltung wurde vom Kinder- und Jugendparlament Reinickendorf, AG Umwelt, umgesetzt.
Sie fand am 08.05.2026 im Kinder- und Jugendzentrum ComX im Märkischen Viertel statt.

Der Clean-up Day verband eine gemeinsame Aufräumaktion mit einem kreativen Programm, Fotowettbewerb und veganem Catering. Kinder und Jugendliche wurden gestärkt, Verantwortung für ihr Umfeld zu übernehmen und Zero-Waste-Praktiken im Alltag kennenzulernen.
Umgesetzte Maßnahmen im Überblick:
Nutzung des bereits bestehenden Jugendortes ComX mit vorhandener Infrastruktur statt zusätzlicher Aufbauten
Vollständig veganes Catering mit Hotdogs, Waffeln und Popcorn als klimafreundliche Verpflegung
Ausgabe von Leitungswasser aus Kanistern in Mehrwegbechern, Verzicht auf Einwegflaschen
Nutzung von Porzellantellern und wiederverwendbarem Geschirr aus der ComX Küche
Einsatz von Kaffeefiltern und Recyclingpapier Servietten als ressourcenschonende Snackverpackungen
Verwendung vorhandener Technik wie Lautsprecher, Mikrofon, Popcornmaschine und Waffeleisen ohne Neuanschaffung
Bereitstellung nachhaltiger Preise wie einem NochMall-Gutschein, Aluminium-Trinkflasche, Brotdose, Obstbeutel und Stifte mit Blumensamen
Bedarfsgerechte Beschaffung bei lokalen Anbietern und Transport der Materialien mit dem E-Auto
Nutzung kostenloser BSR Materialien wie Handschuhe, Zangen, Müllbeutel und Besen für die Aufräumaktion
Durchführung eines Clean-ups, bei dem rund 21 Säcke Müll und Sperrmüll wie Reifen und Fahrräder gesammelt und entsorgt wurden
Foto Wettbewerb zu vermüllten Orten im Bezirk, der für Umweltverschmutzung sensibilisierte
Upcycling und Bastelangebote, nachhaltige Spiele und Infostände zu Klimaschutz und Entwicklungspolitik
Trennquiz und Lastenrad Angebot, das korrekte Abfalltrennung spielerisch vermittelte
Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in Planung und Umsetzung zur Förderung von Partizipation und Umweltbewusstsein
„Einweihung einer Kronkorkensammelbox im Volkspark Hasenheide mit CleanUp“
Die Veranstaltung wurde von Stadtnatur Berlin e.V. umgesetzt.
Sie fand am 15.05.2025 von 17 bis 19 Uhr im Volkspark Hasenheide, Columbiadamm 160, 10965 Berlin statt und erreichte rund 50 Besucher:innen.
Die Einweihung der Kronkorkensammelbox verband CleanUp und kreative Upcyclingaktionen im Park. Aus recycelten Materialien entstand eine wiederverwendbare Sammelbox, Kronkorken wurden gesammelt und zu Blühflächen „verwandelt“, Flyer wurden zu Mini-Müllzangen gefaltet und LKW-Planen zu neuen Gebrauchsgegenständen verarbeitet.
Mehr Info: https://www.stadtnatur-berlin.com (Link zu externer Website, öffnet in neuem Tab)
Umgesetzte Maßnahmen im Überblick:
Bau der Kronkorkensammelbox ausschließlich aus recycelten Materialien wie Plexiglasplatten aus einem ehemaligen Ausstellungsbereich
Beschaffung der Platten über KUNST-STOFFE e.V. und Transport vom Alexanderplatz nach Neukölln mit dem Lastenfahrrad
Reinigung und Zuschnitt der bereits beklebten Platten zur Weiterverwendung in neuer Form
Verschraubung statt Verkleben der Boxelemente, um eine erneute Nutzung der Platten zu ermöglichen
Nutzung vorhandener Fahrradständer im Park zur Aufstellung der Box ohne zusätzliche Versiegelung durch neue Pflasterungen
Einsatz eines PVC freien, lösbaren Informationsstickers auf der Box, angelehnt an bestehende Boxen aus Friedrichshain-Kreuzberg und der Surfrider Foundation Idee
Gestaltung der Sammelbox mit Skala bis 25.000 Kronkorken, um Füllstand und Sammelerfolg sichtbar zu machen
Umwandlung des Geldwerts des gesammelten Weißblechs in Blumenzwiebeln für 50 Quadratmeter Tulpensaum bei 25.000 Kronkorken
Entwicklung von Flyern, die vorbildhaftes Verhalten im Park hervorhoben und gleichzeitig als Mini-Müllzange gefaltet werden konnten
Nutzung bereits recycelten Papiers für die Flyer mit zweitem Lebenszyklus als Sammelhilfe für Zigarettenstummel und Kleinmüll
Förderung sicherer Entsorgung von Zigarettenstummeln mit bis zu 4.000 Giftstoffen durch die gefalteten Mini-Zangen
Druck von Plakaten auf LKW Plane als wetterfeste, brandsichere und gut recycelbare Alternative zu Laminierfolien
Kreative Nutzung der LKW Planen vor Ort: Herstellung von Untersetzern aus Kronkorken, LKW Plane und Spachtelmasse
Weitergabe von Teilen der LKW-Planen an die Rosa Parks Grundschule für ein Upcyclingprojekt beim Schulfest
Einsatz gelber Eimer aus der Lebensmittelbranche als Sammelbehälter für Kronkorken beim CleanUp
Reinigung, Entetikettierung und fortlaufende Nutzung der Eimer bei über 50 Veranstaltungen als Mehrweg Sammelbehälter
Einweihung der Kronkorkensammelbox im Beisein des Neuköllner Stadtrats für Stadtentwicklung und zahlreicher Nachbarschaftsorganisationen
Einführungsvortrag zur Funktionsweise der Box und zu den Kreislaufgedanken dahinter
Direktes Befüllen der Sammelbox im Anschluss durch ein gemeinsames CleanUp im Volkspark Hasenheide
Sichtbarmachung des Recyclinggedankens und der Ressourcenschonung sowohl an der Box als auch in der Veranstaltungskommunikation
Kontinuierliche Nutzung der Box im Alltag des Parks, seit 2025 bereits dreimal geleert
Sammelwirkung als Katalysator für Engagement, Verantwortungsgefühl und Selbstwirksamkeitserfahrungen im Quartier
kontinuierliches positives Feedback von Passant:innen im Park und geäußerter Wunsch nach weiteren Boxen im Park und der Stadt
Beteiligung zahlreicher Organisationen wie Bezirksamt Neukölln, WBM, Nachbarschaftstreff Dütti, TTC Berlin, Prinzessinnengärten, Brauerei Neulich und TiB 1848 e.V.
Mitnahme des Bewusstseins für Ressourcenschonung und Abfallvermeidung durch die beteiligten Organisationen in ihre eigene Arbeit
Übertragbarkeit der Maßnahmen auf andere Parks und Veranstaltungen, etwa Bau weiterer Boxen, Upcycling von Werbematerialien und Mehrwegnutzung von Sammelbehältern
Begeisterung der Teilnehmenden über den Kreislaufgedanken bei Plakaten, Flyern und Sammelbox, Stärkung des Zero Waste Verständnisses im Alltag
„Frühjahrsempfang Cradle to Cradle NGO“
Der Frühjahrsempfang wurde von der Cradle to Cradle NGO umgesetzt.
Die Veranstaltung fand am 19.03.2026 ab 17 Uhr im Cradle to Cradle LAB, Landsberger Allee 99c, 10407 Berlin statt, mit rund 200 Besucher:innen.

Der Frühjahrsempfang eröffnete den neuen Community Hub als lebendiges Beispiel für zirkuläres Bauen und Veranstalten. Gäste erlebten ressourcenschonende Gestaltung, langlebige Ausstattung und ein konsequent nachhaltiges Catering direkt im Einsatz und konnten Ansätze für eigene Projekte mitnehmen.
Mehr Info: http://c2c.ngo/ (Link zu externer Website, öffnet in neuem Tab)
Umgesetzte Maßnahmen im Überblick:
Nutzung des bestehenden Community Hubs ohne zusätzliche temporäre Bauten oder Möblierung
Wiederverwendung der dauerhaft installierten Infrastruktur als Bildungs-, Büro- und Veranstaltungsort
Sichtbare Umsetzung von Cradle to Cradle-Prinzipien bei Materialien, Produkten und Einrichtung
Catering in Eigenregie mit ausschließlich biologischen und vegetarischen Speisen
Bedarfsorientierte Mengenplanung zur Vermeidung von Lebensmittelresten und -verschwendung
Getränkeauswahl mit Bio-Limonaden, Bio-Bieren und Bio-Weinen aus nachhaltiger Produktion
Ausschließliche Nutzung vorhandener Möbel, Sanitärbereiche und Präsentationsflächen
Einsatz einer Tribüne aus mikro-modularem Massivholz-Bausystem von Triqbriq
Verwendung von refurbished und Cradle to Cradle-zertifizierten Büro- und Arbeitsmöbeln mit Rücknahmeservice
Einsatz von Akustikpaneelen aus 100 % Pilzmyzel als kreislauffähige Lösung
Nutzung Cradle to Cradle-zertifizierter Armaturen und weiterer langlebiger Ausstattungselemente
Weitgehende Verwendung der vorhandenen Veranstaltungstechnik ohne zusätzliche Installationen
Reduktion von Material-, Transport- und Energieaufwand durch Mehrfachnutzung der Technik
Kommunikation der zirkulären Lösungen während der Veranstaltung und über Blog, Social Media und Plattform
Community Hub als Ort für bis zu 100 Veranstaltungen jährlich für dauerhaften Wissenstransfer
Programm mit Grußworten, Fachbeiträgen und Praxisbeispielen zu zirkulärem Bauen und Wirtschaften
Beteiligung von Unternehmen, Planungsbüros und Handwerksbetrieben mit konkreten Projektvorstellungen
Möglichkeit für Besucher:innen, Räume und Materialien direkt zu erkunden und anzufassen
Starker Fokus auf Übertragbarkeit der Lösungen auf eigene Gebäude und Veranstaltungen
„Green Product Award Summit & Ceremony 2026 – Ressourcenschonung durch Wiederverwendung, digitale Teilhabe und Wissenstransfer“
Die Veranstaltung wurde von der White Lobster GmbH & Co. KG umgesetzt.
Sie fand am 28.05.2026 als zusammenhängende Tagesveranstaltung mit dem Green Product Award Summit (10:00–13:00 Uhr, Die Macherei M40, Hallesches Ufer 40, 10963 Berlin) und der Preisverleihung (17:00–22:00 Uhr, Colosseum Berlin, Schönhauser Allee 123, Zugang Gleimstraße 31, 10437 Berlin) statt.

Der Green Product Award Summit & Ceremony 2026 zeigte, wie eine internationale Preisverleihung konsequent ressourcenschonend umgesetzt werden konnte: vegetarisches Fingerfood ohne Einwegmaterialien, modulare Ausstellungssysteme, digitale Kommunikation, Livestream-Teilnahme und wiederverwendbare Ausstattungen machten Zero-Waste-Prinzipien im Konferenz- und Awardformat konkret erlebbar.
Mehr Info: https://www.gp-award.com (Link zu externer Website, öffnet in neuem Tab)
Umgesetzte Maßnahmen im Überblick:
Nutzung der vorhandenen Bühne, Bestuhlung, Kino- und Veranstaltungstechnik, LED Saalbeleuchtung und Bar des Colosseum ohne zusätzlichen Bühnenbau
Digitale Nutzung der Kinoleinwand als Bühnenkulisse und Bespielung der vorhandenen Screens im Foyer statt zusätzlicher gedruckter Informationsaufsteller
Auswahl des Colosseums wegen sehr guter ÖPNV Anbindung, ergänzt durch digitalen Guide zu Sehenswürdigkeiten mit BVG Hinweisen statt Shuttleangeboten
Nutzung der bereits für das Talk Programm der Berlin Design Week eingerichteten Summit Location ohne zusätzliche Aufbauten oder temporäre Infrastruktur
Vegetarisches Catering mit 220 Wraps und 240 Zimtschnecken, vollständig in Berlin zubereitet
Fingerfood Auswahl ohne Bedarf an Tellern und Besteck, Verzicht auf Einweggeschirr, Einwegbesteck, Einwegbecher, Kunststoffverpackungen und Einwegflaschen ohne Pfand
Ausgabe von 300 Getränken in Pfandflaschen und rund 450 Getränken in vorhandenen Mehrweggläsern des Colosseum
Berücksichtigung einer No show Rate von 15 Prozent bei der Mengenplanung und vollständige Weitergabe verbliebener Wraps an das Veranstaltungspersonal
Einsatz eines geliehenen, ultraleichten, modularen VANK_CUBE Ausstellungssystems aus Flachs Hanf Biokomposit als weiterverwendbare Alternative zu konventionellem Messebau
Kennzeichnung von 40 ausgestellten Projekten mit DIN A5 Schildern aus Recyclingpapier, wiederverwendet aus der Jurysitzung
Abruf vertiefender Projektinformationen über Codes auf den Schildern zur Reduktion gedruckter Inhalte
Rücknahme aller Exponate durch Unternehmen und Designer:innen unmittelbar nach der Veranstaltung ohne verbleibende Produkte zur Entsorgung oder Einlagerung
Einsatz von acht Roll ups mit weiterverwendeten Standfüßen, nur fünf neu produzierten Druckbahnen aus recyceltem PET und vollständiger Wiederverwendung von drei Roll ups
Nutzung einer ohne Jahreszahl gestalteten Pressewand, die bereits im dritten Jahr eingesetzt wurde
Wiederverwendung von Verpackungen und Transportmaterialien für Rücktransport, Einlagerung und weitere Einsätze
Nutzung der vorhandenen Präsentations und Tontechnik, der digitalen Screens und der LED Saalbeleuchtung zur Vermeidung zusätzlicher Technikanschaffungen
Livestream der Preisverleihung mit rund 1.000 Online Teilnehmenden zur Reduzierung internationaler Anreisen
Bewusster Verzicht auf klassische Goodie Bags und zentral beschaffte Werbegeschenke
Einladung an Finalist:innen, eigene Produkte freiwillig mitzubringen und gezielt an interessierte Teilnehmer:innen weiterzugeben ohne Restbestände
Digitale Vergabe von Finalistensiegeln, Einträgen im Award Certification System und Zugang zum digitalen Green Trend Book
Herstellung von 36 multifunktionalen Trophäen aus rund 97 Prozent recyceltem PET mit Aufbewahrungs und Rätselfunktion und Einsatz von rund 10,5 Kilogramm recyceltem PET
Umsetzung von Ansteck Buttons als Namensschilder mit ablösbaren Papiertags und anschließender Weiterverwendung der Buttons mit dem Aufdruck „Shape what matters“
Beschaffung nach dem Prinzip Nutzung vorhandener Infrastruktur, Leihen, Wiederverwendung und Minimierung von Neuanschaffungen
Bedarfsgerechte Produktion von 300 gedruckten Green Trend Books nach Nordic Swan Ecolabel Kriterien und vorrangig digitale Verbreitung mit rund 250.000 Leser:innen Reichweite
Vollständig digitale Kommunikation mit rund 1.400 Bewerber:innen und Gästen sowie digitale Bereitstellung von Projektinformationen über das Award Certification System und Abrufcodes
Bereitstellung digitaler Informationen zur ÖPNV Anreise und eines Guides für die Pause zwischen Summit und Preisverleihung mit BVG basierten Routenvorschlägen
Integration eines dreistündigen Summits mit sechs Knowledge Islands zu Ecodesign, Kreislaufwirtschaft, Verpackungen, Reparierbarkeit, EU Kommunikation und glaubwürdiger Vermarktung
Nutzung ausgezeichneter Projekte aus früheren Awardjahrgängen als Best Practice Beispiele für kreislauffähige Materialien, langlebige Gestaltung und ressourcenschonende Verpackungen
Fachübergreifender Austausch, aus dem neue Kooperationen sowie weiterführende Online Meetings hervorgingen
Abstimmung mit der Berlin Design Week und moderierte Führung zu Fuß zur dortigen Ausstellung statt zusätzlicher Shuttlefahrten
Umsetzung eines Zero Waste Konzepts entlang der gesamten Veranstaltungskette mit messbaren Ergebnissen wie keiner Entsorgung zubereiteter Lebensmittel und wiederverwendeten Ausstellungselementen
„Kleidertausch im ABC“
Der Kleidertausch im ABC wurde vom Rabenhaus e.V. umgesetzt.
Die Veranstaltung fand am 22.03.2026 von 13:00 bis 17:00 Uhr im Stadtteilzentrum ABC Stadtkultur, Hirschgartenstraße 14, 12555 Berlin statt, mit 135 Besucher:innen.

Der Kleidertausch macht nachhaltigen Konsum niedrigschwellig erlebbar. Gut erhaltene Kleidung wurde weitergegeben statt neu gekauft, ergänzt durch kreatives Upcycling. Gleichzeitig blieb der Ressourcenverbrauch gering, da vorhandene Infrastruktur und einfache Verpflegung mit Mehrweg genutzt wurden.
Mehr Info: https://www.rabenhaus.de (Link zu externer Website, öffnet in neuem Tab)
Umgesetzte Maßnahmen im Überblick:
Nutzung der vorhandenen Räume, Kleiderständer, Tische und Möbel im ABC Stadtkultur
Verpflegung mit selbstgebackenem Kuchen statt industriell verpackten Produkten
Einsatz von wiederverwendbaren Tellern und Tassen ohne Einweggeschirr
Beschränkung auf einfache Verpflegung zur Reduktion von Verpackungsmüll
Kleidertausch nach klarer Regel: bis zu zehn saubere, gut erhaltene Teile pro Person
Verlängerung der Nutzungsdauer von Kleidung und Accessoires durch Tausch
Upcycling-Angebot „Modedrescher“ mit Siebdruck und wiederverwendbaren Druckschablonen
Kreative Aufwertung von Textilien statt Neukauf, Förderung von Wiederverwendung
Nutzung vorhandener Technik im Stadtteilzentrum ohne zusätzliche Anschaffungen
Geringer Bedarf an neu beschafften Materialien durch konsequente Kreislauforientierung
Kommunikation über Instagram und gedruckte Flyer zur Bewerbung des Events
Unterstützung und Betreuung vor Ort durch Mitarbeiter:innen des Stadtteilzentrums
Niedrigschwellige, leicht verständliche Teilnahmebedingungen für alle Besucher:innen
Starke soziale Komponente, besonders attraktiv für finanziell schwächer gestellte Personen
Sichtbarer Beitrag zur Abfallvermeidung und Sensibilisierung für nachhaltigen Konsum
„Lange Nacht der Textilretter“
Die Veranstaltung wurde von Circular Berlin im Rahmen des A Gain Guide Projekts umgesetzt.
Sie fand am 25.04.2025 von 14 bis 22 Uhr im Conscious Fashion Store im The Playce am Potsdamer Platz statt, ergänzt durch 22 dezentrale Satellitenveranstaltungen in ganz Berlin.

Die Lange Nacht der Textilretter brachte Reparaturbetriebe, Upcycling Initiativen und Kleidertauschformate zusammen. Berliner:innen erlebten Textilreparatur als zugängliche, kreative Alternative zum Neukauf und erhielten praktische Einblicke in zirkuläre Textilstrategien im Alltag.
Mehr Info: https://circular.berlin/ (Link zu externer Website, öffnet in neuem Tab)
Umgesetzte Maßnahmen im Überblick:
Nutzung des Conscious Fashion Store als Hauptstandort mit bestehender nachhaltiger Infrastruktur
Einbindung von 22 Reparaturbetrieben und Initiativen in ihren eigenen Räumen zur Nutzung vorhandener Ressourcen
Verzicht auf gesonderte Eventflächen und zusätzliche Raumausstattung für Satellitenveranstaltungen
Durchführung von Reparatur Workshops, Upcycling Stationen, Kleidertauschbörsen und Talks statt konsumorientierter Formate
Vermittlung praktischer Reparaturskills, die Neukäufe von Textilien um bis zu 80 Prozent vermieden haben
Digitale Programmkommunikation über Website und Social Media mit interaktiver Karte für alle Standorte
Reduzierung analoger Werbemittel auf eine strategische Plakatierung mit 500 Plakaten für hohe Reichweite
Open Source Entwicklung von Format und Website zur Nachnutzung durch andere Städte und Organisationen
Stärkung der Vernetzung von Reparaturakteur:innen und Sichtbarkeit zirkulärer Textillösungen in Berlin
Niedrigschwelliger Zugang für verschiedene Zielgruppen durch dezentrales Format in mehreren Stadtteilen
Positive Resonanz von Besucher:innen und Betrieben, die eine Wiederholung des Formats befürworteten
Deutliche Steigerung der Websitebesuche des A Gain Guide und Aufmerksamkeit für textile Wiederverwendung
„Müllgipfel“
Die Veranstaltung wurde vom Bezirksamt Mitte von Berlin gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Akteur:innen (Müll Museum Soldiner Kiez und Kornelius Gemeinde) umgesetzt.
Der Müllgipfel fand am 13. und 14.11.2024 im Müll Museum Soldiner Kiez, Prinzenallee 39, 13359 Berlin statt.

Der Müllgipfel machte die Müllprobleme im Soldiner Kiez direkt vor Ort sichtbar und bot einen partizipativen Rahmen zur Entwicklung konkreter Lösungen. Durch digitale Beteiligung, Nutzung vorhandener Infrastruktur und ressourcenschonendes Catering zeigte das Format, wie kommunale Beteiligungsprozesse als Zero Waste Veranstaltungen umgesetzt werden konnten.
Mehr Info: https://www.berlin.de/ba-mitte/ (Link zu externer Website, öffnet in neuem Tab)
Umgesetzte Maßnahmen im Überblick:
Bewusste Wahl des Müll Museums im Soldiner Kiez als Veranstaltungsort direkt im betroffenen Quartier
Nutzung der bestehenden Ausstattung und Technik des Museums ohne zusätzliche Anmietung oder Neuanschaffung
Gute ÖPNV Anbindung, die eine emissionsarme Anreise der Teilnehmenden ermöglichte
Einsatz von Mehrweggeschirr und Mehrwegbesteck beim Catering zur Vermeidung von Einwegabfällen
Vegetarisches und veganes Speisenangebot im Einklang mit den Themen Ressourcenschonung und nachhaltige Ernährung
Zusammenarbeit mit lokalen Caterern aus dem Kiez zur Verkürzung von Transportwegen und Stärkung regionaler Wertschöpfung
Verzicht auf Werbegeschenke und Giveaways zur Reduktion vermeidbarer Abfälle
Überwiegend digitale Kommunikation der Veranstaltung mit nur ergänzender Printinformation für Anwohnende ohne Social Media
Online Durchführung der vorgelagerten Umfrage im September und Oktober 2024 zur ressourcenschonenden Beteiligung
Digitale Dokumentation und Bereitstellung der Ergebnisse ohne zusätzlichen Papierverbrauch
Dreistufiges Beteiligungsformat aus Umfrage, Runden Tischen und öffentlichem Gipfel mit rund 510 erreichten Personen
Entwicklung konkreter Maßnahmen wie regelmäßiger Sperrmülltag, verbesserte Mülltrennung und Aufklärungskampagnen
Einbindung unterschiedlicher Akteur:innen aus Verwaltung, Politik, Wohnungswirtschaft, Entsorgungsunternehmen, Gewerbe und Zivilgesellschaft
Diskussion von Trinkwasserbrunnen zur Förderung von Zero Waste und Reduktion von Einwegverpackungen
Direkte Abfallvermeidung durch Mehrweg, Nutzung vorhandener Infrastruktur und Verzicht auf zusätzliche Beschaffung
Langfristige Wirkung durch Initiierung der Kampagne #Mittemachtsauber als dauerhafte Sensibilisierung im Bezirk
Etablierung eines wiederkehrenden Formats mit Müllgipfeln 2025 in der Kornelius Gemeinde und 2026 auf der Fischerinsel
Hohe Nutzerfreundlichkeit und Niedrigschwelligkeit des Formats mit verschiedenen Beteiligungsmöglichkeiten je nach Interesse
Übertragbarkeit des Beteiligungsformats auf andere Quartiere und Kommunen als Modell für abfallarme Beteiligungsprozesse
„Nachbarschaftlicher Tausch- und Verschenkmarkt am Kottbusser Tor“
Die Veranstaltung wurde von wirBERLIN umgesetzt und vom Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg eingereicht.
Sie fand am 24.04.2026 von 13 bis 18 Uhr in der Admiralstraße am Kottbusser Tor in Berlin statt.

Der Markt machte Kreislaufwirtschaft direkt im Kiez sichtbar: Nachbar:innen tauschten und verschenkten gut erhaltene Gegenstände, Banner wurden zu Taschen upgecycelt und Mitmachworkshops wie Schmuck aus Kronkorken zeigten, wie aus vermeintlichem Müll neue Lieblingsstücke entstehen konnten.
Mehr Info: https://www.berlin.de/ba-friedrichshain-kreuzberg/ (Link zu externer Website, öffnet in neuem Tab)
Und: https://wir-berlin.org/flohmarkt-kotti/ (Link zu externer Website, öffnet in neuem Tab)
Umgesetzte Maßnahmen im Überblick:
Nutzung des öffentlichen Straßenraums am Kottbusser Tor als stark frequentiertem urbanen Ort mit besonderer Müllproblematik
Einbettung in den berlinweiten Aktionstag „Zusammen ist besser – Berlin räumt auf“ zur Verknüpfung von Cleanup und Abfallvermeidung
Niedrigschwelliger, kostenfreier Flohmarkt mit bereitgestellten Marktständen unabhängig von der finanziellen Lage der Teilnehmenden
Teilnehmende brachten eigene gebrauchsfähige Gegenstände, Textilien und Co. zum Tauschen, Verschenken oder Verkaufen mit
Direkte Abfallvermeidung durch Weitergabe und Verlängerung der Lebensdauer gut erhaltener Produkte vor der Haustür
Stärkung lokaler Kreisläufe durch Weitergabe im direkten Wohnumfeld und kurze Wege
Ressourcenschonende Ausstattung durch Wiederverwendung vorhandener Materialien
Einsatz von vier Veranstaltungsbannern zur Bewerbung im Umfeld, unter anderem an der Jens Nydahl Schule
Upcycling der Veranstaltungsbanner vor Ort zu Taschen und Accessoires mit neuer Nutzung
Verzicht auf klassische Give aways zugunsten von Mitmachangeboten mit eigenem Ressourcenschonungsmehrwert
Herstellung von Schmuck und Anhängern aus alten Kronkorken im Workshop als Beispiel für kreative Wiederverwendung
Organisation eines BSR Kieztags am Vormittag zur fachgerechten Entsorgung von Sperrmüll für die Nachbarschaft
Durchführung von zwei geführten ReparaTouren als etwa 1,5 stündige Radtouren durch den Kiez mit Fokus auf Ressourcenschonung
Begleitung der ReparaTouren durch Kiezhausmeister:innen, Umwelt und Naturschutzamt sowie Umweltkoordinierungsstelle
Vorstellung von Umweltprojekten entlang von Straßen und Grünflächen zur praktischen Vermittlung nachhaltiger Nutzung von Materialien
Mitmach Workshops von 14 bis 17 Uhr mit besonderem Fokus auf Kinder und Jugendliche, offen für alle Altersgruppen
Bereitstellung von Cleanup Materialien direkt am Kotti zur eigenständigen Müllsammlung durch Besucher:innen
Nutzung von Sammelzylindern für Kronkorken und Zigarettenkippen zur Sichtbarmachung der gemeinsam erreichten Cleanup Ergebnisse
Bewerbung und Einladung über mehrsprachige Aushänge in Hauseingängen zur Ansprache unterschiedlicher Zielgruppen
Kommunikative Verknüpfung mit dem Aktionstag, um neben Müllentfernung auch Müllvermeidung erlebbar zu machen
Motto „Kotti kann Kreislauf“ als lokale Botschaft für Ressourcenschonung und gemeinschaftliches Handeln
Kombination des beliebten Flohmarktformats mit Zero Waste Rahmenprogramm und Informationsangeboten
Sensibilisierung von rund 450 Besucher:innen für Abfallvermeidung, Wiederverwendung und nachhaltigen Konsum
Stärkung von Netzwerken zwischen Verwaltung, Zivilgesellschaft und Nachbarschaft durch gemeinsame Umsetzung
Einfache Übertragbarkeit des Konzepts auf andere Kieze und Veranstaltungen durch Tauschflächen und Upcycling Aktionen
Hohe Akzeptanz und Nachfrage mit vielfach geäußertem Wunsch, den Markt am Kottbusser Tor zu verstetigen
„Rollschuhdisko“
Die Veranstaltung wurde von der ZIK Kulturräume UG (haftungsbeschränkt) umgesetzt.
Sie fand seit dem 01.01.2025 bis einschließlich 16.07.2026 als wöchentliches Format mit zwei Veranstaltungen (Roller Disco donnerstags 18:00–23:00 Uhr, Family Day samstags 14:00–20:00 Uhr) im „Zeit ist knapp“, Schloßstraße 83, 12165 Berlin Steglitz statt.

Die Rollschuhdisko nutzte einen leerstehenden Einzelhandelsstandort als kulturellen Raum und machte Kreislaufwirtschaft alltagstauglich erfahrbar: gespendete und reparierte Rollschuhe, konsequenter Mehrweg, reparierte Technik, upgecyceltes Merch und transparente Kommunikation zeigten, wie dauerhafte Wiederverwendung und Spaß zusammengehen konnten.
Mehr Info: https://zeitistknapp.de/ (Link zu externer Website, öffnet in neuem Tab)
Umgesetzte Maßnahmen im Überblick:
Nutzung leerstehender Einzelhandelsflächen im Steglitzer Kreisel als kulturelles Zwischennutzungsprojekt ohne zusätzliche bauliche Maßnahmen
Weitestgehende Vermeidung temporärer Einbauten durch kreative Nutzung der vorhandenen Raumstruktur
Getrennte Sammlung des anfallenden Abfalls vor Ort zur besseren Zuführung von Wertstoffen ins Recycling
Ausschließlich Mehrweg beim Catering: Getränke nur in Mehrweggebinden und in wiederverwendbaren Mehrwegbechern und Gläsern ausgegeben
Vollständiger Verzicht auf Einwegbecher und Einweggetränkeverpackungen zur konsequenten Verpackungsabfallvermeidung
Herzstück der Veranstaltung: Leihrollschuhe ausschließlich aus Spenden, kein einziger neu angeschaffter Rollschuh
Aufbereitung der gespendeten Rollschuhe durch Reinigung, Pflege und Reparatur für jahrelangen Einsatz über zahlreiche Veranstaltungen
Verlängerung der Lebensdauer der Rollschuhe durch regelmäßige Wartung und Reparatur statt Ersatzkäufen
Nutzung vorhandener Dekorationsmaterialien, die immer wieder eingesetzt und für verschiedene Veranstaltungen neu kombiniert wurden
Verzicht auf regelmäßige Neuanschaffung von Deko zur Ressourcenschonung
Einsatz vorhandener Veranstaltungstechnik oder bei Bedarf gemieteter Technik statt neu gekaufter Geräte
Reparatur fast aller elektronischen Geräte in der eigenen Nachbarschaftswerkstatt zur optimalen Nutzung vorhandener Ressourcen
Vermeidung zusätzlicher Technikanschaffungen durch Repair Kultur und Leihen
Merchkonzept nach dem Prinzip Wiederverwendung: Nutzung von bei Veranstaltungen vergessenen oder gespendeten Textilien
Betrieb einer eigenen Siebdruckwerkstatt zur individuellen Bedruckung der Textilien und Verlängerung ihres Lebenszyklus
Vergabe des Merch auf Spendenbasis, kein klassischer Verkauf neu produzierter Ware
Sichtbares Upcycling vorhandener Kleidung, Reduktion von Textilabfällen und erlebte Kreislaufwirtschaft
Beschaffung nach dem Grundsatz „Wiederverwenden vor Neukaufen“ mit Fokus auf vorhandene und gespendete Materialien
Neuanschaffungen nur im unvermeidbaren Fall, ressourcenschonende Nutzung von Netzwerken zu anderen Kulturorten
Übernahme von Einrichtungsgegenständen wie Spiegelwänden aus anderen Kulturorten, die sonst entsorgt worden wären
Transparente Kommunikation gegenüber Besucher:innen, dass alle Leihrollschuhe aus Spenden stammen und wiederverwendet werden
Empfehlung der Anreise mit ÖPNV oder Fahrrad zur Nutzung der sehr guten Anbindung des Standorts
Ressourcenschonende Online Kommunikation zur Bewerbung der Rollschuhdisko und des Standorts
Offenes, niedrigschwelliges Veranstaltungsformat ohne festes Programm mit kostenfreiem Eintritt und Spendenmöglichkeit
Zugang zu weiteren Veranstaltungen, Ausstellungen und kulturellen Angeboten im ZIK parallel zur Rollschuhdisko
Ergänzung des Formats durch Live Musik und Bands, die auf wiederaufbereiteten Instrumenten und aufgearbeiteter Technik spielten
Nutzung der wiederaufbereiteten Rollschuhe durch alle Besucher:innen als direkt erfahrbare Kreislaufwirtschaft im Freizeitkontext
Ganzjährige Durchführung als wöchentliches Format, getragen von freiwilligem gemeinschaftlichem Engagement
Kontinuierliche Reinigung, Pflege und Reparatur der gespendeten Rollschuhe zur Erhaltung eines dauerhaften Materialkreislaufs
Möglichkeit für Gäste, eigene Rollschuhe oder Inliner mitzubringen und vor Ort reparieren zu lassen, idealerweise mit gebrauchten Teilen
Verlängerung der Nutzungsdauer auch der privat mitgebrachten Schuhe durch Reparatur und Wiederverwendung
Direkte Abfallvermeidung und Ressourcenschonung durch Verzicht auf neue Rollschuhe, konsequenten Mehrweg und wiederverwendete Dekoration
Nachhaltigkeit als fester Bestandteil des Veranstaltungsformats und nicht nur als Zusatzangebot
Einfache Übertragbarkeit des Konzepts auf andere Kultur- und Freizeitveranstaltungen durch Sammeln, Aufbereiten und Wiederverwenden
Sichtbares Beispiel, wie freiwilliges Engagement gemeinschaftlich nachhaltige Veranstaltungen ermöglicht
Hohe Nutzerfreundlichkeit der Maßnahmen: Rollschuhe direkt vor Ort, selbstverständliche Mehrwegbecher und einfache ÖPNV Anreise
Wahrnehmung der Nachhaltigkeit nicht als Einschränkung, sondern als selbstverständlicher Teil des Veranstaltungserlebnisses
Lerneffekt für Gäste, Kreislaufwirtschaft auch für eigene Schuhe oder Ausrüstung zu nutzen
Sichtbare Rollschuhdisko als Ort, an dem Zero Waste und Kreislaufwirtschaft wöchentlich erfahrbar wurden
Starke Aufmerksamkeit durch das besondere Merkmal, dass alle Leihrollschuhe aus Spenden stammten und regelmäßig repariert im Einsatz waren
Vermittlung, wie Kreislaufwirtschaft mit einfachen Mitteln funktionieren kann und nachhaltiges Handeln unmittelbar erfahrbar wurde
„Reparatur-Café Mariendorf“
Das Reparatur-Café Mariendorf wurde vom Heimatverein Steglitz e.V. umgesetzt.
Es findet jeden 1. und 3. Donnerstag im Monat in der Hofwerkstatt, Dirschelweg 1, 12109 Berlin statt, mit rund 20 Besucher:innen pro Termin.

Das Reparatur-Café zeigt, wie mit minimalem Ressourceneinsatz defekte Alltagsgegenstände weiter genutzt statt ersetzt werden. Kreative Reparaturen, gerettete Technik und Werkzeug geben Dingen ein zweites Leben und stärken Selbstwirksamkeit sowie nachhaltiges Konsumverhalten im Kiez.
Umgesetzte Maßnahmen im Überblick:
Nutzung ehemals ungenutzter Räume als Hofwerkstatt statt neuer Flächen
Kaffee aus vor der Verschrottung geretteten und reparierten Vollautomaten
Ausgabe in Second Hand Steinguttassen statt Einwegbechern
Werkstattausstattung überwiegend aus geretteten und reparierten Geräten
Technik weitestgehend Second Hand und Recycling-Produkte, Neukauf nur langlebig und hochwertig
Verleih von Werkzeug an Gäst:innen zur Förderung eigener Reparaturen
Ausgabe von Fahrradflickzeug mit Anleitung, um Neukauf von Schläuchen zu vermeiden
Beschaffung überwiegend Second Hand, viele Werkzeuge als Spenden von Besucher:innen und aus Großelterngeneration
Flyer auf Recyclingpapier mit Verweis auf Online-Auftritt zur Minimierung von Druckauflagen
Programmfokus: Vorhandenes reparieren statt neu kaufen, z.B. Rettung eines Kühlschranks ohne Ersatzteile
Reparatur einer gebrochenen Kühlschrank-Türhalterung per Kunststoffschweißen mit vorhandenen Plastikstäben
Starke Ressourcenschonung durch jede Reparatur, die einen Neukauf ersetzt
Förderung von Freude, Selbstermächtigung und neuer Haltung zu Konsum und Dingen
Gute Vernetzung in der Berliner Reparatur-Community mit Austausch und gegenseitiger Beratung
Weitervermittlung von Gäst:innen an passende Partner, wenn eigene Möglichkeiten enden
Niedrigschwellige Nutzung durch Menschen aus allen Teilen der Gesellschaft, feste Größe im Kiez
Ermutigung der Besucher:innen, selbst Reparaturen im eigenen Kompetenzrahmen durchzuführen
Reparaturen als positives, lustvolles Erlebnis statt bloßer Pflicht, Motto: Werkstatt für alle(s)!
„Sustainable Development Future Forum 2025 – Jahreskonferenz der Stiftung Allianz für Entwicklung und Klima“
Die Veranstaltung wurde von der Stiftung Allianz für Entwicklung und Klima umgesetzt und von greenstorming GmbH gemeinsam mit der Stiftung Allianz für Entwicklung und Klima eingereicht.
Sie fand am 29.09.2025 von 13 bis 18 Uhr und am 30.09.2025 von 9 bis 16 Uhr im Humboldt Carré, Behrenstraße 42, 10117 Berlin statt und richtete sich an rund 150 Teilnehmer:innen.

Das Sustainable Development Future Forum 2025 verband Fachinput zu Klimaschutz, Klimafinanzierung und Kompensation mit einem konsequent ressourcenschonenden Setting: vegetarisch veganes Mehrwegcatering, digitale Abläufe, abfallarme Deko und hybride Teilnahmeoptionen machten klimabewusste Konferenzorganisation konkret erlebbar.
Mehr Info: https://allianz-entwicklung-klima.de/ (Link zu externer Website, öffnet in neuem Tab)
Und: https://greenstorming.de/ (Link zu externer Website, öffnet in neuem Tab)
Umgesetzte Maßnahmen im Überblick:
Auswahl des zentral gelegenen Humboldt Carré mit guter ÖPNV Anbindung zur Reduzierung von Pendel- und Reiseemissionen
Angebot digitaler Teilnahmemöglichkeiten als hybride Veranstaltung zur Minimierung von Reiseaufkommen
Einsatz von Ökostrom und ressourcenschonendem Raummanagement durch die nachhaltigkeitsorientierte Eventlocation
Vegetarisches und veganes Catering mit regionalen und saisonalen Zutaten zur Senkung des ökologischen Fußabdrucks
Vollständige Vermeidung von Einzelverpackungen beim Catering
Angebot von Tafelwasser aus Karaffen statt Flaschen zur Ressourcenschonung
100 Prozent Vermeidung von Getränken in PET Flaschen
Ausschließliche Nutzung von Mehrweggeschirr und Mehrwegbesteck
Getränkeausgabe in Pfandgläsern oder aus Wasserspendern mit Mehrwegbehältnissen
Konsequent plastikfreies Catering ohne Einwegplastikverpackungen
No Food Waste Ansatz mit Resteverwertung gemeinsam mit foodsharing e.V.
Möglichkeit für Teilnehmer:innen, mit Beste Reste Boxen übrig gebliebenes Essen mitzunehmen
Nutzung bestehender Möbel und Technik des Humboldt Carré ohne zusätzliche Neuanschaffungen
Dekoration aus recycelten Materialien oder natürlichen Elementen wie Pflanzen und Holz Roll Ups
Verzicht auf Einweg Dekoartikel und frische Schnittblumen
Kein mit Jahreszahlen gebrandetes Infomaterial, um Mehrfachnutzung zu ermöglichen
Einsatz energieeffizienter Beleuchtung mit LED und energieeffizienten Geräten
Digitale Wegeleitung und digitale Programmhefte statt gedruckter Flyer
Digitales Teilnehmendenmanagement inklusive Agenda und Einladungen zur Vermeidung von Papierverbrauch
Ausschließlich digitale Präsentationsmaterialien in Form von Slides, keine physischen Handouts
Nachhaltig und Fairtrade produzierte Jutebeutel als wiederverwendbare Give aways
Tütchen mit bienenfreundlichen Blütensamen zur Förderung von Biodiversität
Notizblock aus Recyclingpapier und Stift aus Holz als ressourcenschonende Arbeitsmaterialien
Mehrfach nutzbare Glasflaschen für Speaker:innen statt kurzlebiger Trinkgefäße
Armbänder für Speaker:innen aus recyceltem Ozean Plastikmüll zur Sichtbarmachung von Meeresmüllreduktion
Lokale und nachhaltige Beschaffung mit Lieferant:innen, die sozial und ökologisch zertifiziert sind
Nutzung recycelter Materialien für Drucksachen, sofern diese überhaupt notwendig waren
Digitale Einladungen und Agenda per E Mail und Website zur Einsparung von Papier
Nutzung von Social Media für Marketing bei gleichzeitiger Vermeidung von Printwerbung
Klare Kommunikation der Zero Waste Ziele an Teilnehmer:innen vor und während der Veranstaltung
Inhaltlicher Fokus auf Klimaschutzprojekte, Kompensation, Kohlenstoffmärkte, Klimafinanzierung und transparente Kommunikation
Thematisierung von Klima Narrativen für gemeinsames Handeln und Glaubwürdigkeit von „klimaneutral“
Kompensation der unvermeidbaren CO2 Emissionen der Veranstaltung durch zertifizierte Projekte im Globalen Süden mit Gold Standard
Einfache Übertragbarkeit der Maßnahmen auf andere Konferenzen wie digitales Format, veganes Catering und abfallfreie Dekoration
Vernetzung mit über 20 Expert:innen aus Wissenschaft, Unternehmen und internationalen Organisationen zur Skalierung guter Praxis
Multiplikator:innen Effekt durch Teilnehmer:innen aus unterschiedlichen Sektoren, die Zero Waste Lösungen weitertragen
Nutzerfreundliche und barrierefreie Umsetzung der Maßnahmen, die weitgehend selbsterklärend war
Sichtbare Vorbildfunktion für klimabewusste, abfallarme Fachveranstaltungen mit globaler Vernetzung und Medienpräsenz
„Taylorstraße sauber machen“
Die Aktion „Taylorstraße sauber machen“ wurde von PAULSLAND umgesetzt.
Sie fand am 31.10.2025 ab 15:00 Uhr in der Taylorstraße und Flanagenstraße, 14195 Berlin mir ca. mit 10 Besucher:innen statt.

Die Nachbarschaftsaktion zeigt, wie engagierte Anwohner:innen mit einfachen Mitteln ihr Umfeld sauber halten können. Mit Müllzangen, Eigenorganisation und lokaler Kommunikation wird die Straße gemeinsam von Abfällen befreit und Bewusstsein für Sauberkeit im Kiez gestärkt.
Mehr Info: https://paulsland-kreativhof.jimdofree.com (Link zu externer Website, öffnet in neuem Tab)
Umgesetzte Maßnahmen im Überblick:
Organisation der Aktion durch PAULSLAND als lokale Nachbarschaftsinitiative
Durchführung direkt in der Wohnstraße Taylorstraße und Flanagenstraße
Nutzung von Müllzangen und einfachen Hilfsmitteln aus Eigenbedarf
Gemeinsames Müllsammeln durch Anwohner:innen und Unterstützer:innen
Verzicht auf Catering mit Einwegprodukten, nur einfache Eigenversorgung
Keine Giveaways zur Vermeidung zusätzlichen Abfalls
Bewerbung der Aktion über Instagram zur Ansprache der Nachbarschaft
Zusätzliche Aufmerksamkeit über Plattformen wie Nebenan
Ziel, möglichst keinen Müll mehr in der unmittelbaren Nachbarschaft zu haben
Möglichkeit zur Übertragung des Konzepts auf andere Straßen und Kieze
Stärkung des Gemeinschaftsgefühls und Verantwortungsbewusstseins im Viertel
„Transformery-Netzwerktreffen – Berlin Edition ’25“
Das Transformery-Netzwerktreffen – Berlin Edition ’25 wurde vom Aktionsnetzwerk Nachhaltigkeit in Kultur und Medien umgesetzt.
Es fand am 26.06.2026 im C*Space, Langhansstraße 86, 13086 Berlin, sowie in der Brotfabrik Berlin, Caligariplatz 1, 13086 Berlin statt, mit 80 Besucher:innen.

Das Netzwerktreffen brachte Transformationsmanager:innen Nachhaltige Kultur aus ganz Deutschland zusammen. In Workshops, Spaziergang und gemeinschem Dinner wurden nachhaltige Kulturpraxis, Ressourcen-Sharing und Zero-Waste-Ansätze erlebt, reflektiert und für eigene Institutionen weiterentwickelt.
Mehr Info: https://aktionsnetzwerk-nachhaltigkeit.de (Link zu externer Website, öffnet in neuem Tab)
Umgesetzte Maßnahmen im Überblick:
Auswahl vorhandener Kulturorte mit bestehender Infrastruktur für Räume, Technik und Workshopmaterialien
Nutzung von C*Space als Co-Working-Space und zusätzlicher Workshopraum in der Brotfabrik
Einbindung des Kulturquartiers Weißensee mit Spaziergang und Vorstellung lokaler Akteur:innen
Gute Erreichbarkeit per ÖPNV und Fernverkehr, bewusste Kommunikation klimafreundlicher Anreise
Getränkeversorgung über die Gemeinschaftsküche, inkl. Pop-up-Teahouse-Angebot
Leitungswasser in Karaffen statt Flaschenwasser zur Reduktion von Transportaufwänden
Verwendung von Hafermilch in 1-Liter-Tetrapaks, bedarfsgerechtes Nachfüllen und Weiterverwendung vor Ort
Komplettverzicht auf Einweggeschirr, Nutzung von vor Ort bereitgestelltem Geschirr, Gläsern und Tassen
Beschriftbare Gläser und Tassen zur durchgehenden Nutzung über den Veranstaltungstag
Snacks und alkoholfreie Getränke für Pausenversorgung abgestimmt auf verschiedene Bedürfnisse
Veganes Abendessen mit saisonalen, regionalen Zutaten in Zusammenarbeit mit Kanapka Catering
Enge Mengenabstimmung mit Caterer zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen
Mitnahme übrig gebliebener Speisen in bereitgestellten Mehrwegbehältern durch Teilnehmende
Gebündelte Anlieferung von Speisen und Material in nur einer Hin- und Rückfahrt innerhalb Berlins
Nutzung vorhandener Möbel, Workshopmaterialien und Dekorationselemente ohne Neuanschaffungen
Einsatz eines ressourcenschonenden Holz-Leinen-Aufstellers mit kurzer Transportstrecke innerhalb Berlins
Kunststofffreie Namensschilder und Hinweisschilder auf recyceltem Papier für Orientierung im Haus
Vollständige Nutzung vorhandener Technik, keine zusätzliche Anmietung oder Transporte von Equipment
Bewusster Verzicht auf klassische Give-aways zugunsten Mehrwegessen und Mitnahme von Speisen
Keine Neuanschaffungen: ausschließliche Nutzung vorhandener Materialien und Infrastruktur
Komplette digitale Kommunikation über Website, E-Mail und Social Media ohne Printprodukte
Mobilitätsabfrage vor Ort, Sichtbarmachung klimafreundlicher Anreisegewohnheiten der Teilnehmenden
Programm mit Keynote, Workshops, Steckbriefwand, Quiz, Spaziergang und Lagerfeuer für Vernetzung
Fokus auf R-Strategien: Reduktion, Verweigerung unnötiger Materialien, Nutzung und Wiederverwendung
Konsequent getrennte Restabfälle zur Zuführung in passende Stoffströme
„Umweltbildungsfest I – Tag des guten Lebens im Brüsseler Kiez“
Die Veranstaltung wurde von Berlin21 e.V. im Rahmen des Tag des guten Lebens in Berlin umgesetzt.
Sie fand am 26.09.2025 von 12 bis 20 Uhr als Straßenfest vor der KiTa Ideeninsel, Antwerpener Straße 38–42, im Brüsseler Kiez statt.

Das Umweltbildungsfest I verband Nachbarschaftsfest und Umweltbildung: Reparatur, Tausch, DIY Recycling und gerettete Lebensmittel zeigten ganz praktisch, wie Ressourcenschonung, Abfallvermeidung und gemeinschaftliches Lernen im Kiez zusammengehen konnten.
Mehr Info: https://berlin21.net/ (Link zu externer Website, öffnet in neuem Tab)
Umgesetzte Maßnahmen im Überblick:
Nutzung des Straßenraums vor der KiTa als bestehende Freifläche ohne zusätzliche bauliche Infrastruktur
Gute Zugänglichkeit zum Mitveranstalter KiTa Ideeninsel und Möglichkeit zur getrennten Abfallsammlung
Einsatz eines Foodsharing Standes mit Verteilung geretteter Lebensmittel und Informationen zur Lebensmittelrettung
Kuchenstand der KiTa Elternschaft mit Verzicht auf Einweggeschirr und Nutzung von KiTa Tellern sowie Tellern aus dem Eventfundus
Mitbring Kuchenstand des Tag des guten Lebens mit belegten Brötchen aus Foodsharing Beständen
Nutzung nur geringer Mengen Einweggeschirr aus Recyclingmaterial, wo Mehrweg nicht möglich war
Anmietung von Marktständen als flexible, wiederverwendbare Ausstattung für Programm und Stände
Nutzung eigener Technik der Musiker:innen ohne zusätzliche Neuanschaffungen oder Mietgeräte
DIY Plastikpressguss Stand, an dem vor Ort recyceltes Plastik zu Flaschenöffnern verarbeitet und weitergegeben wurde
Bevorzugte Nutzung des Eventfundus von Berlin21 e.V. für Aufbauten, Gerätschaften und Ausstattung
Druck aller Flyer in der Umweltdruckerei auf Recyclingpapier
Weiterverwendung übrig gebliebener Flyer zum Basteln von Samentüten mit selbst gesammelten Wildblumensamen
Reparaturcafé mit Puppendoktor, der kaputtes Spielzeug instand setzte statt Neukauf zu fördern
Plastikspritzgussworkshop mit direkter Umwandlung von Kunststoffabfällen in neue Gebrauchsgegenstände
Drei Tauschenktische für Kinderspielzeug, Kleidung und weitere Gegenstände zur Verlängerung der Nutzungsdauer
Angebote der Elternschaft und KiTa Erzieher:innen zu Müll und Recycling mit Aktionen wie Müllangeln
Beitrag der BHT Glasbox mit DIY Insektenhotels und Blumentöpfen zur Förderung von Biodiversität und Wiederverwendung
Mehrere Stände wie Brötchen- und Kuchenstand sowie Punsch- und Kuchenstand der KiTa mit Fokus auf Abfallvermeidung
Musikeinlage und Puppenspiel als Infomärchen zur Vermittlung von Umwelt- und Ressourcenthemen an KiTa Kinder
Sehr geringe Abfallmenge: über die gesamte Veranstaltung fiel lediglich eine halbe große Mülltüte an
Starke Einbindung der KiTa Elternschaft in Organisation, Durchführung und Konzeption der Veranstaltung
Hohe Sichtbarkeit von Umweltthemen, Ressourcenschutz und Tauschformaten im Kiez durch das Fest
Nachfolgendes Umweltbildungsfest II am 17.04.2026 mit ähnlicher Zielstellung und weiterentwickeltem Programm
„UfO goes Neukölln – Stimmen, die nicht unsichtbar bleiben“
Die Veranstaltung wurde von interkular gGmbH umgesetzt.
Sie fand am 11.09.2025 von 16 bis 20 Uhr als Aktionstag zum Tag der wohnungslosen Menschen im Vollgut Gemeinschaftsgarten, Am Sudhaus 4, 12053 Berlin Neukölln statt und erreichte rund 100 Besucher:innen.

Der Aktionstag verband Zero Waste mit Wohnungslosenrechten: Gemeinsam wurde aus geretteten Lebensmitteln gekocht, Kleidung und Sachspenden wurden weitergegeben, Ressourcen geteilt und wohnungslose Menschen gestalteten Programm und Aufbau aktiv mit. So wurden ökologische Nachhaltigkeit und soziale Teilhabe sichtbar zusammengebracht.
Mehr Info: https://www.kiezbegegnung.de/angebote (Link zu externer Website, öffnet in neuem Tab)
Umgesetzte Maßnahmen im Überblick:
Nutzung des Vollgut Gemeinschaftsgartens mit vorhandenen Bierbänken, Tischen, Stromanschlüssen sowie Ton- und Mikrofontechnik ohne zusätzliche Infrastruktur
Offener, öffentlicher Veranstaltungsort mit guter Zugänglichkeit für Nachbar:innen, Passant:innen und wohnungslose Menschen
Ausreichend Platz für gemeinsames Essen, mobilen Kleidertausch, Spendenausgabe und Fairteilung überschüssiger Lebensmittel
Direkte Kompostierung organischer Lebensmittelreste vor Ort und Rückführung in den natürlichen Kreislauf
Rettung und sinnvolle Nutzung von rund 280 kg Lebensmitteln, überwiegend über Lebensmittelrettung bezogen
Über 70 Prozent der Zutaten aus geretteten Lebensmitteln, ergänzende Beschaffung nur bedarfsgerecht zur Vermeidung von Überproduktion
Zubereitung frischer Gerichte wie Couscous, Nudelsalat, Grillgut, vegetarische Alternativen, Obstsalat und Bananenbrot für über 100 Menschen
Ausschließliche Nutzung von Mehrweggeschirr für das gemeinsame Essen
Bereitstellung von Leitungswasser und Kaffee als Getränke ohne Einwegflaschen oder zusätzliche Verpackungen
Weitergabe aller übrigen Lebensmittel nach der Veranstaltung im Rahmen der Fairteilung
Kompostierung unvermeidbarer organischer Reste im Gartenkompost
Prinzip „Nutzen statt neu beschaffen“ bei der Ausstattung mit Tischen, Bierbänken und Technik aus dem Gemeinschaftsgarten
Einsatz eines wiederverwendeten Kunstobjekts „UFO“ aus dem Fundus des Trägers als symbolischer Blickfang für die Union für Obdachlosenrechte
Nutzung von Behältern zur getrennten Sammlung von Zigarettenstummeln, bereitgestellt von Grün Berlin
Ausschließliche Nutzung vorhandener Tonanlage und Mikrofone des Gartens, kein zusätzlicher Technikbedarf
Bedarfsorientierter Einsatz der Technik zur Reduktion von Energieverbrauch
Bewusster Verzicht auf klassische Give aways und kurzlebige Werbeartikel zur Abfallvermeidung
Fokus auf nachhaltige Angebote mit direktem Mehrwert: Fairteilung geretteter Lebensmittel, Ausgabe von Schlafsäcken und Hygieneartikeln, Kleidertausch
Förderung von Wiederverwendung und sozialer Teilhabe durch mobile Kleidertauschaktion von Trial & Error
Beschaffung nach dem Grundsatz „Vermeiden vor Beschaffen“ mit überwiegender Nutzung geretteter Lebensmittel
Nutzung vorhandener Materialien und Infrastruktur sowie Einbindung von Kooperationspartnern zur Minimierung von Neuanschaffungen
Emissionsarme Logistik durch Transport von Lebensmitteln, Sachspenden und Veranstaltungsmaterialien mit mehreren Lastenrädern
Überwiegend digitale Kommunikation des Aktionstags über Social Media und lokale Netzwerke
Ergänzend eingesetzte Flyer und Plakate auf umweltfreundlichem Papier
Vermittlung von Nachhaltigkeit vor Ort durch Beiträge von Union für Obdachlosenrechte, Foodsharing und weiteren Initiativen
Konkrete Beispiele für Lebensmittelrettung, Wiederverwendung und soziale Teilhabe als erlebbare Zero Waste Praxis
Motto „UfO goes Neukölln – Stimmen, die nicht unsichtbar bleiben“ als Verbindung von Zero Waste und Wohnungslosenrechten
Offener Raum für Begegnung, Austausch und Mitgestaltung zwischen Menschen mit und ohne Wohnung, Nachbar:innen und Initiativen
Spontane Beteiligung regelmäßig im Gemeinschaftsgarten aktiver Menschen bereits beim Aufbau als Zeichen für Teilhabe auf Augenhöhe
Redebeiträge von wohnungs- und ehemals wohnungslosen Menschen, Live-Musik und Dokumentarfilm zur Vermittlung von Perspektiven
Mobilen Kleidertausch von Trial & Error mit Weitergabe gut erhaltener Kleidung statt Neukauf
Ausgabe von Schlafsäcken und Hygieneartikeln an obdachlose Menschen aus gesammelten Sachspenden
Gemeinsames Essen aus überwiegend geretteten Lebensmitteln als zentrales Element der Ressourcenschonung
Vollständige Verarbeitung oder Fairteilung der rund 280 kg Lebensmittel, keine Entsorgung verwertbarer Lebensmittel
Sichtbarmachung, dass ökologische Nachhaltigkeit und soziale Teilhabe einander stärken, wenn Ressourcen gemeinsam genutzt werden
Gewinnung von ca. zehn neuen Interessierten für die Arbeit der Union für Obdachlosenrechte im Rahmen des Aktionstags
Stärkung lokaler Kreisläufe durch Nutzung vorhandener Infrastruktur, Lebensmittel und Materialien sowie Beteiligung von Stadtteilinitiativen
Hohe Akzeptanz des Formats mit aktiver Beteiligung von über 100 Besucher:innen und gemeinschaftlichem Erleben von Zero Waste
Beispielhafte Verbindung von Ressourcenschonung mit konkreter Unterstützung für wohnungslose Menschen
Übertragbarkeit des Formats auf andere Quartiere durch Kooperationen, gemeinsame Nutzung von Infrastruktur und Lebensmittelrettung
Sichtbare Gegenposition zu Debatten über Vermüllung und Wohnungslosigkeit, Fokus auf Wiederverwendung, Teilhabe und Solidarität
Emotional erfahrbare Zero Waste Praxis durch gemeinsames Essen, Kleidertausch, Musik und Beiträge wohnungsloser Menschen
Verstetigung von Kontakten und Vernetzung der beteiligten Organisationen für weitere gemeinsame Aktionen
„Weihnachtsfeier in der Siedlung am Waldrand“
Die Veranstaltung wurde von der Siedlung am Waldrand e.V. umgesetzt.
Sie fand am 06.12.2025 ab 15 Uhr im Vereinshaus der Siedlungsgemeinschaft, Welsumerpfad 52a, 12355 Berlin statt und brachte rund 125 Besucher:innen zusammen.

Die Weihnachtsfeier zeigte, wie eine klassische Vereinsfeier nahezu ohne Müll gelingen konnte: Anreise zu Fuß oder mit dem Rad, vereinseigenes Mehrweggeschirr, selbst organisiertes Kuchenbuffet, vollständige Verwertung von Essensresten und Second-Hand-Ausstattung machten Kreislaufwirtschaft im Kleinen sichtbar und alltagstauglich.
Mehr Info: https://www.siedlung-am-waldrand.de/ (Link zu externer Website, öffnet in neuem Tab)
Umgesetzte Maßnahmen im Überblick:
Nutzung des vereinseigenen Hauses im direkten Wohnumfeld, über 90 Prozent der Gäste kamen zu Fuß oder mit dem Fahrrad
Modernisierte Infrastruktur mit neuen Stromleitungen und energieeffizienter LED Beleuchtung zur Senkung des Energieverbrauchs
Etablierte Wertstofftrennung vor Ort mit sortenreiner Trennung nach gelber Tonne, Restmüll, Glas und Papier
Konsequent eingesetztes vereinseigenes Mehrweggeschirr für alle Speisen und Getränke, kein Einweggeschirr oder Plastikartikel
Kuchenbuffet vollständig in Eigenregie der Siedler:innen, Anlieferung in privaten, wiederverwendbaren Transportboxen ohne Verpackungsmüll
100 Prozent Weiterverwertung überschüssiger Speisen durch Aufteilung unter den Siedler:innen in eigenen Boxen
Verfütterung organischer Reste an die Hühner in der Siedlung als geschlossener Lebensmittelkreislauf vor Ort
Ausschließliche Nutzung der vorhandenen Tische und Stühle des Vereinshauses ohne zusätzliche Anmietung oder Transporte
Dauerhafte Spende eines gemütlichen Second-Hand Sessels als Thron des Weihnachtsmanns zur Einsparung künftiger Transportwege
Festliche Tischdekoration ausschließlich mit frischen Tannenzweigen aus der eigenen Siedlungsgemeinschaft ohne Zukauf
Rückführung der organischen Dekoration über die Biotonne in den natürlichen Stoffkreislauf, null Verpackungsmüll
Nutzung der fest installierten Musikanlage des Vereinshauses ohne zusätzliche Technik
Einsatz eines Beamers und einer historisch gespendeten Leinwand aus Second-Hand Bestand für den visuellen Jahresrückblick
Verzicht auf gedruckte Fotowände oder Broschüren dank digitaler Präsentation der Jahreshighlights
Keine kommerziellen, minderwertigen Give aways oder verpackten Plastikkleinigkeiten, stattdessen gezielt langlebige, sinnvolle Kindergeschenke
Klare Vorgabe an Caterer und Getränkeeinkauf, auf Großgebinde und Glas Mehrweg zu setzen
Ausschluss von Portionsverpackungen wie Zuckerpäckchen, Milchdöschen oder einzeln verpackten Süßwaren
Verbrauch von Resten vom Sommerfest zur Ressourcenvermeidung durch Aufbrauchen vorhandener Bestände
Über 90 Prozent digitale Einladungen und Organisation via E Mail und WhatsApp Gruppen zur Einsparung von Papier und Druckressourcen
Ergänzende Papier Einladungen für ältere Siedler:innen ohne digitale Anbindung als Ausdruck gelebter Generationengerechtigkeit
Weihnachtsmann im Sharing Modell mit privatem Kostüm, das auch im Familienkreis genutzt wurde
Nutzung einer festlichen Kutsche als Highlight für Kinder, direkt nach der Veranstaltung an ein anderes Projekt weitergegeben
Vermeidung von Neuanschaffung und Einlagerung der Kutsche durch das Prinzip des Teilens und Weitergebens
Möglichkeit, Informationen über QR Codes abzurufen statt gedruckte Infomaterialien zu verteilen
Konsequent gelebte Kreislaufwirtschaft vom LED beleuchteten Haus über Second-Hand Inventar und selbstgebackenes Buffet bis zur Verfütterung der Reste
Nahezu vollständige Vermeidung von Einweg- und Verpackungsmüll durch Mehrweg, digitales Kuchenbuffet und Ausschluss von Portionsverpackungen
Wegfall mobilitätsbedingter CO2 Emissionen durch dezentrale Lage und Anreise zu Fuß oder mit dem Rad für über 90 Prozent der Gäste
Hohe Nutzerfreundlichkeit und Barrierefreiheit der Maßnahmen ohne Komforteinschränkung für die rund 125 Gäste
„Wir gehen tiefer – interaktiver Abend zu Wirtschaftsglaubenssätzen“
Die Veranstaltung wurde von Donut Berlin e.V. umgesetzt.
Sie fand am 16.10.2025 um 19:00 Uhr in den Atelier Gardens, Oberlandstraße 26–35, 12099 Berlin statt und brachte rund 110 Besucher:innen zusammen.

Der Abend machte „Unlearning“ im Wirtschaftskontext erlebbar: In Gesprächsinseln und der Donut Bowl hinterfragten Teilnehmende vertraute Glaubenssätze zu Wachstum, Eigentum, Wettbewerb und Führung und entdeckten Wege hin zu regenerativem Wirtschaften – ressourcenschonend umgesetzt und klar kommuniziert.
Mehr Info: https://donutberlin.de/ (Link zu externer Website, öffnet in neuem Tab)
Umgesetzte Maßnahmen im Überblick:
Wahl der Atelier Gardens als nachhaltig ausgerichtetem Veranstaltungsort mit Fokus auf regenerativen Wandel
Nutzung bestehender Infrastruktur und nachhaltiger Materialien vor Ort statt zusätzlicher Neuanschaffungen
Anreise der meisten Besucher:innen mit Öffentlichem Nahverkehr zur Reduktion verkehrsbedingter Emissionen
Getränkeangebot aus Mehrwegflaschen lokaler Anbieter zur Verkürzung von Lieferwegen über die gesamte Produktkette
Einsatz von Ostmost Limonaden aus gerettetem Obst von Streuobstwiesen als Beitrag zur Abfallvermeidung in der Lebensmittelproduktion
Vegane Sandwiches vom vor Ort ansässigen Café CHNO mit Belieferung durch die Essenretter Roots Radicals
Verarbeitung von Dips aus gerettetem Gemüse als weiterer Beitrag zur Lebensmittelwertschätzung
Angebot der Speisen in einem vollständig veganen Essenskonzept mit geringem Ressourcenverbrauch
Nutzung der Plattform Too Good To Go zur Weitergabe nicht verkaufter Speisen nach der Veranstaltung
Verschenkung übriggebliebener Essenspakete an eine Obdachlosen Einrichtung zur sozialen und ökologischen Wirkung
Gestaltung wiederverwendbarer Plakatrollen als zentrale Ausstattungsbestandteile für die Veranstaltung
Auswahl ökologisch unbedenklicher Materialien für alle Druck- und Gestaltungselemente
Druck von Karten mit weiterführenden Fragen für vier Gesprächsinseln zu überholten wirtschaftlichen Glaubenssätzen
Möglichkeit, die Karten in eigenen Team Meetings, Workshops oder als Designobjekte weiterzunutzen statt nach der Veranstaltung zu entsorgen
Niedriger Energieverbrauch durch bewusst eingesetzte indirekte LED Beleuchtung
Nutzung der Technikangebote der ansässigen Die Filmbauarbeiter zur Vermeidung langer Anfahrtswege für Technik und Aufbau
Vollständiger Verzicht auf Give aways und klassische Werbematerialien zur Abfallvermeidung
Ausschließlich digitale Kommunikation und Bewerbung der Veranstaltung über Newsletter und Social Media
Vermeidung von Druckkosten und Papierverbrauch durch den Verzicht auf gedruckte Flyer und Poster
Transparent kommunizierte Maßnahmen beim Catering gegenüber den Besucher:innen zur Sensibilisierung für Ressourcenschonung
Konsequente Grundhaltung von Donut Berlin e.V., bei Veranstaltungen möglichst wenige Ressourcen zu verbrauchen und Materialien wiederverwendbar zu gestalten
Sichtbarmachung des Ortes Atelier Gardens als Beispiel gelebten regenerativen Wirtschaftens für künftige ressourcenschonende Veranstaltungen
Ermutigung der Teilnehmenden, die erlebten Praktiken zu Abfallvermeidung und Ressourcenschonung in eigene Formate zu übernehmen
Berichterstattung zur Veranstaltung über LinkedIn und perspektivisch auf der Plattform des Doughnut Economics Action Lab zur internationalen Sichtbarkeit
„Zero ist Hero – Kickoff & Spieltag beim SV Rot Weiß Viktoria Mitte“
Die Veranstaltung wurde von Zero Waste Berlin e.V. gemeinsam mit dem SV Rot Weiß Viktoria Mitte umgesetzt.
Sie fand am 27.09.2025 ab 10 Uhr auf dem bestehenden Sportplatz in der Behmstraße 29, 13357 Berlin statt und zog rund 450 Besucher:innen an.

Der Zero ist Hero Kickoff machte einen regulären Kinderfußball Spieltag zum Modell für abfallarme Sportevents: Mehrwegbecher, erzwungene Mülltrennung, Pfandtonne, digitale Kommunikation, Mitmachspiele und eine Rap Band mit Müllsong zeigten, wie niedrigschwellig Zero Waste im Vereinssport gelebt werden konnte.
Mehr Info: https://www.zerowasteverein.de (Link zu externer Website, öffnet in neuem Tab)
Umgesetzte Maßnahmen im Überblick:
Nutzung des bestehenden Sportplatzes in der Behmstraße mit vorhandener Infrastruktur ohne Zusatzbauten
Aufstellung neuer Abfalltrennbehälter für Papier, Wertstoffe und Restmüll durch Zero Waste Berlin e.V.
Abkleben der bisherigen Mischabfalleimer entlang des Spielfelds zur ausschließlichen Nutzung der Trennbehälter
Einsatz einer Pfandtonne des Vereins, in der Besuchende Pfandflaschen sammeln konnten
Verwendung des Pfanderlöses zugunsten der Vereinsjugend
Getränkeausschank an den Ständen mit Mehrweggeschirr und vereinsgebrandeten Mehrwegbechern des SV Rot Weiß Viktoria Mitte
Ausgabe der Bratwurst im Brötchen zur Vermeidung zusätzlicher Teller
Nutzung vorhandener Vereinstechnik für Stromversorgung
Einsatz der Technik aus Eigentum der Musikband ohne Neuanschaffung
Verzicht auf gedruckte Give aways wie Flyer, stattdessen Aufsteller mit QR Codes zu Informationen
Druck der wenigen Printmaterialien wie Aufsteller und Poster auf 100 Prozent Recyclingpapier
Verwendung gebrauchter Materialien für Spiele, zum Beispiel Dosen für Dosenwerfen und Pappe für die Zero Waste Pyramide
Digitale Bewerbung der Veranstaltung zur Reduktion von Papierverbrauch
Begleitung der Maßnahmen durch gut sichtbare Aufsteller mit Erklärungen wie „Wir nutzen Mehrweg, weil …“ oder „Bei uns wird Müll getrennt, weil …“
Programmatische Einbindung von Abfallvermeidung ins Rahmenprogramm
Auftritt einer Rap Band mit Müllsong und Aufruf zum gemeinsamen Clean up
Infostände und Mitmachaktionen von Zero Waste Berlin e.V., Landessportbund Berlin, Sport handelt Fair und Precious Plastic e.V.
Mitmachspiele für Kinder wie Zero Waste Dosenwerfen, Müllmemory und Upcycling Aktionen
Möglichkeit für Besuchende, am Stand von Precious Plastic e.V. aus Kunststoff Pellets Kreisel, Lineale und andere Produkte selbst herzustellen
Spürbare Reduktion der Abfallmenge gegenüber einem konventionellen Spieltag durch Mehrweg, Verzicht auf Give aways und digitale Kommunikation
Einführung einer faktisch erzwungenen korrekten Abfalltrennung durch neue Behälter und abgeklebt alte Eimer
Zusätzliche Sensibilisierung für Abfallhierarchie und Ressourcenschutz durch Infostände, Punktespiel und Mitmachprogramm
Anlage des Kickoffs als Auftakt eines übertragbaren Modellprojekts für weitere Berliner Sportvereine
Nachfolgende Zero ist Hero Spieltage beim Berliner Gehörlosensportverein und Polar Pinguin im September 2025
Begleitung weiterer Vereine durch Zero Waste Berlin mit Beratung, Kommunikationsmaterial und Abfallanalysen
Sichtbarmachung der Maßnahmen über Viktoria Mitte hinaus für gegnerische Teams und Begleitpersonen anderer Vereine
Direkter Übertragungseffekt in andere Vereinsstrukturen durch Kontakt mehrerer Vereine an einem Aktionstag
Niedrigschwellige Integration der Maßnahmen in den regulären Kinderfußballbetrieb ohne Störung des Ablaufs
Selbsterklärende Abfalltrennung durch abgeklebte Mischabfalleimer und klar gekennzeichnete Trennbehälter
Aktive Einbindung der Besuchenden durch Mitmachaktionen und Infostände
Öffentliche Begleitung des Kickoffs durch Vertreter:innen aus Politik, Sport und Zivilgesellschaft mit Grußworten
Veröffentlichung einer begleitenden Pressemitteilung zur Steigerung der Aufmerksamkeit
Dokumentation der Veranstaltung in einem Recap Video mit Einblicken in Maßnahmen und Atmosphäre vor Ort
Wunsch nach stärkerer Sichtbarkeit abfallarmer kleiner Sportveranstaltungen neben großen Massenevents
„Zero-Waste Koch-Workshop“
Die Veranstaltung wurde von der VERBRAUCHER INITIATIVE e.V. umgesetzt.
Sie fand am 18.10.2025 von 10:00 bis 14:00 Uhr im Engelnest Coworking Space, Wilhelm-Kabus-Straße 24, 10829 Berlin statt.

Im Koch-Workshop wurden aus geretteten Bio-Lebensmitteln gemeinsam mehrgängige Gerichte zubereitet. Die Teilnehmenden lernten praxisnah, wie sie Küchenabfälle vorbeugen, Lebensmittelreste kreativ nutzen und ressourcenschonende Kochgewohnheiten in ihren Alltag integrieren.
Mehr Info: https://verbraucher.org/ (Link zu externer Website, öffnet in neuem Tab)
Umgesetzte Maßnahmen im Überblick:
Nutzung eines bestehenden Coworking Spaces mit vorhandener Küchen- und Veranstaltungstechnik
Vorbereitung der Küche durch Restlos glücklich e.V. mit mobilen Kochgeräten für paralleles Kochen in Gruppen
Vollständiger Verzicht auf Einwegmaterialien bei Ausstattung und Geschirr
Rezeptanleitungen laminiert zur Mehrfachnutzung, später digital zum Herunterladen angeboten
Gemeinsames Kochen in Kleingruppen aus fast ausschließlich geretteten Bio-Lebensmitteln
Einbindung mitgebrachter Lebensmittelreste aus den Haushalten der Teilnehmenden
Nutzung vorhandener Gewürzbestände statt Neuanschaffung
Einladung zur Veranstaltung ausschließlich digital zur Einsparung von Papierressourcen
Konkrete Hinweise zu Anreise mit ÖPNV und Beschreibung der Verbindungen
Mitnahme von Speiseresten in selbst mitgebrachten Brotdosen und Einmachgläsern
Verzicht auf zusätzliche Give-aways wie Kulis oder verpackte Süßigkeiten
Ausgabe eines 16-seitigen Ratgebers zu Lebensmittelwertschätzung als einziges physisches Infomaterial
Vermittlung von Planungsstrategien, Schneide- und Kochtechniken zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen
Fokus auf essbare, oft entsorgte Teile von Lebensmitteln wie Möhrengrün
Ganzheitlicher Ansatz: Prävention von Abfällen, kreative Nutzung von Resten und Alltagstauglichkeit
Nutzung vorhandener Ausstattung wie Leinwand, Beamer, Stühle und Tische ohne Neuanschaffungen
Hohe ÖPNV-Nutzung der Teilnehmenden nach eigener Angabe
Dokumentation und Auswertung der Erfahrungen zur Veröffentlichung im CARE Projekt für europaweite Nutzung
Positive Rückmeldungen, dass Teilnehmende langfristig weniger Lebensmittelabfälle im Haushalt erzeugten
„Zero Waste beginnt im Klassenzimmer – Die Initiative des FEO Klimaparlaments“
Das Projekt wurde vom Friedrich-Ebert-Gymnasium umgesetzt.
Seit 2024 finden auf dem Schulgelände in der Blissestraße 22, 10713 Berlin, zahlreiche nachhaltige Aktionen statt, vor allem beim Nachhaltigkeitsfest 2024 und Adventsfest 2025.

Das FEO Klimaparlament machte Nachhaltigkeit im Schulalltag konkret erlebbar: Schüler:innen entwickeln und setzen Maßnahmen zu Mülltrennung, Abfallvermeidung und Upcycling um. So entstehen feste Strukturen für ressourcenschonende Schulveranstaltungen und ein starkes Bewusstsein in der gesamten Schulgemeinschaft.
Mehr Info: https://feoberlin.de/klimaparlament/ (Link zu externer Website, öffnet in neuem Tab)
Umgesetzte Maßnahmen im Überblick:
Wiederverwendbares Geschirr bei Schulveranstaltungen zur Vermeidung von Einwegmüll
Getrennte Mülleimer in Klassenräumen, angestoßen durch Anträge des FEO Klimaparlaments
Einsatz des Trennmobils der Stabsstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung bei Festen auf dem Schulhof
Nutzung vorhandener schulischer Technik für Musik und Durchsagen ohne zusätzliche Ressourcennutzung
Bewusster Verzicht auf Give-aways zur Reduktion von unnötigem Konsum und Abfall
Informationsveranstaltungen und Quizstände zur richtigen Mülltrennung, durchgeführt von Schüler:innen
Aufkleber der BSR auf Mülleimern zur verständlichen Kennzeichnung der Abfallarten
Upcycling-Projekte wie Ohrringe aus Kaffeekapseln, Saatbomben aus Altpapier und Blumentöpfe aus Milchkartons
Verkauf alter Schultrikots und Herstellung von Süßigkeiten in Eigenproduktion beim Adventsfest
