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Die Berliner Stadtreinigung stellt sich vor

Die Berliner Stadtreinigung heißt kurz BSR. 
Die BSR holt den Abfall ab.
Ein Teil vom Abfall wird entsorgt.
Aus anderen Teilen vom Abfall werden wieder neue Sachen gemacht.

Die BSR hält auch die Straßen und Gehwege sauber.
Im Winter räumt die BSR den Schnee von Autobahnen und Straßen.
Die BSR sorgt dafür, dass die Straßen nicht glatt sind. 

Wir freuen uns, dass Sie sich für die Arbeit der BSR interessieren.
Hier erklären wir, wie Abfall-Trennung und Abfall-Entsorgung in Berlin funktioniert.

Wenn Sie Fragen haben, können Sie uns anrufen.
Wir beraten Sie gerne:

  • Montag bis Freitag von 7 und 19 Uhr
  • Samstag zwischen 8 und 14 Uhr. 

Unsere Telefon-Nummer ist: 030 7592 4900.
Oder Sie schreiben uns eine E-Mail: service@bsr.de.

Wie die Abfall-Trennung in Berlin funktioniert

Abfall trennen heißt:
Sie schauen: Welches Material ist das?
Dann werfen Sie den Abfall in die richtige Müll-Tonne oder in den richtigen Container.

Abfall trennen ist gut für die Umwelt!

Hausmüll
Für jeden Abfall gibt es eine eigene Müll-Tonne © BSR

In Berlin gibt es einige Müll-Tonnen:

  • die graue Müll-Tonne für Haus-Müll
  • die graue Müll-Tonne mit braunem Deckel für Bio-Müll
  • die orangefarbene Müll-Tonne und gelbe Müll-Tonne für Wert-Stoffe
  • die blaue Müll-Tonne für Papier
  • die grüne Müll-Tonne für Glas

Alle Müll-Tonnen im Überblick

Graue Müll-Tonne für Haus-Müll

Graue Haus-Müll-Tonne
Graue Tonne für Haus-Müll © BSR

Hier hinein kommen Abfälle, die nicht wieder verwertet werden können.
Sie werden in unserem Müll-Heiz-Kraftwerk verbrannt.
Daraus entstehen Strom und Wärme.
5 Prozent der Berliner Wohnungen nutzen diesen Strom und die Wärme für die Heizung.

Das darf in die Haus-Müll-Tonne:

Hausmüll

Hygiene-Artikel, Windeln

Tier-Streu

Geschirr

Spiegel-Glas

Fenster-Glas

Staubsauger-Beutel

Tapeten

Asche

Das darf nicht Haus-Müll-Tonne:

Kein Hausmüll

Plastik, Plastik-Becher, Plastik-Flaschen

Metalle

Gläser, Flaschen

Papier, Pappe

Obst-Reste, Essens-Reste

Batterien

Elektro-Geräte

Schadstoffe

Bau-Schutt

Sperr-Müll

Graue Müll-Tonne mit braunem Deckel für Bio-Gut

Bilder mit Abfällen die in die Bioguttonne gehören
Graue Tonne mit braunem Deckel für Bio-Gut © BSR

Hier hinein kommen Abfälle, die verrotten können.
Das heißt auch: Sie sind kompostierbar und organisch.
In unserer Bio-Gut-Anlage machen wir darau Bio-Gas.
Mit dem Bio-Gas betanken wir unsere Müll-Fahrzeuge.

Beispiele:

Das darf in die Bio-Gut-Tonne:

Biogut

Essens-Reste - auch gekochte Essens-Reste

Alte Lebensmittel ohne Verpackung

Obst-Reste, Gemüse-Reste, Eier-Schalen

Tee-Filter, Kaffee-Filter

Blumen

Garten-Abfälle

Küchen-Papier

Das darf nicht in die Bio-Gut-Tonne:

Kein Biogut

Plastik, Verpackungen, Folien, Tüten

Metalle, Alu-Folie, Dosen

Hygiene-Artikel, Windeln, Staubsauger-Beutel

Kleidung, Leder

Tier-Streu

Asche

Erde, Sand, Kies, Steine

Orangefarbene und gelbe Müll-Tonne für Wertstoffe

Bilder mit Abfällen die in die Wertstofftonne gehören
Orangefarbene und gelbe Müll-Tonne für Wertstoffe © BSR

Hier hinein kommen Verpackungen, Getränke-Kartons und andere Dinge aus Metall und Kunststoff.
Aus diesen Abfällen kann man neue Sachen machen.
Zum Beispiel:
Aus einem alten Koch-Topf macht man eine neue Dose.
Das heißt auch: Recycling.
Das spricht man: Ri-zeik-ling
Das ist gut für die Umwelt.

In Berlin sind die Wertstoff-Tonnen orange oder gelb.

Beispiele:

Das darf in die Wertstoff-Tonne:

Plastik, zum Beispiel Joghurt-Becher, Zahn-Bürsten

Metall, zum Beispiel Konserven-Dosen, Koch-Töpfe

Getränke-Kartons

Plastik-Flaschen

Folien, Plastik-Tüten

Schaumstoffe, zum Beispiel Styropor-Schalen für Lebensmittel

Das darf nicht in die Wertstoff-Tonne:

Elektro-Geräte

Energiespar-Lampen

Batterien

Kleidung

CDs, Kassetten

Holz

Papier

Glas

Schadstoffe

Blaue Müll-Tonne für Papier

Bilder mit Abfällen die in die Papiertonne gehören
Blaue Tonne für Papier © BSR

Hier hinein kommen Abfälle, die aus Papier und Pappe sind.
Aus diesen Abfällen kann man neue Sachen machen.
Zum Beispiel:
Aus altem Papier wird neues Papier gemacht.
Das heißt auch: Recycling.
Das spricht man: Ri-zeik-ling
Das ist gut für die Umwelt. 

Beispiele:

Das darf in die Papier-Tonne:

Papier

Zeitungen

Verpackungen aus Papier

Prospekte, Kataloge

Kartons

Bücher, Hefte

Das darf nicht in die Papier-Tonne:

Kein Papier

Tapeten

Schmutziges Papier

Beschichtetes Papier, zum Beispiel Wachs-Papier, Foto-Papier

Glas-Container für Glas

Bilder mit Abfällen die in die Glastonne gehören
Glas gehört in den Glas-Container © BSR

Hier hinein kommen Abfälle, die aus Glas sind.
Aus diesen Abfällen kann man neue Sachen machen.
Zum Beispiel:
Aus einer alten Glas-Flasche macht man eine neue Glas-Flasche.
Das heißt auch: Recycling.
Das spricht man: Ri-zeik-ling
Das ist gut für die Umwelt.

Für die Sammlung ist es wichtig, dass Glas farblich getrennt wird.
Weißes Glas gehört in den Glas-Container für weißes Glas.
Grünes Glas gehört in den Glas-Container für grünes Glas.
Braunes Glas gehört in den Glas-Container für braunes Glas.

Beispiele:

Das darf in den Glas-Container:

Glas

Flaschen, zum Beispiel für Saft, Wein, Essig, Öl

Gläser, zum Beispiel für Marmelade, Baby-Nahrung

Konserven-Gläser

Verpackungen aus Glas

Parfüm-Flaschen

Flaschen für Medikamente

Das darf nicht in den Glas-Container:

Kein Glas

Glüh-Lampen

Geschirr, Porzellan, Keramik

Fenster-Glas, Spiegel-Glas

Kristall-Glas

Tausch- und Verschenkmarkt

Tausch- und Verschenkmarkt
© BSR

Sie können im Internet gebrauchte Dinge und Möbel finden.
Sie können auch Dinge tauschen oder verschenken.
So entsteht weniger Abfall und Sie schützen die Umwelt.

www.BSR.de/Verschenkmarkt

15 Recyclinghöfe in Berlin

15 Recyclinghöfe in Berlin
© BSR

Sie können auf unseren Recyclinghöfen viele Dinge kostenlos abgeben:
Sperrmüll, altes Holz und Metalle, Elektro-Geräte, Energiespar-Lampen, Batterien, Baum-Schnitt, Strauch-Schnitt und anderes.

www.BSR.de/Recyclinghof

Was bedeutet Leichte Sprache?

Logo Leichte Sprache
© Europäisches Logo für einfaches Lesen: Inclusion Europe. Weitere Informationen unter www.leicht-lesbar.eu

Texte in Leichter Sprache sind auf einfache Weise geschrieben, damit Menschen mit intellektueller Behinderung sie verstehen können. Solche Texte sind oftmals an dem blauen Logo (siehe links) zu erkennen.

Um das Logo zu erhalten, hat die BSR den oben geschriebenen Text zertifizieren lassen. Das bedeutet, dass wir die europäischen Regeln für Leichte Sprache eingehalten haben. Zudem hat eine Person mit intellektueller Behinderung den Text auf Verständlichkeit überprüft. Als kommunales Unternehmen ist es uns ein wichtiges Anliegen, alle Menschen einzubeziehen – mit und ohne Behinderung. 

Weitere Informationen: www.leicht-lesbar.eu