Der Tagesspiegel vom 17.04.05
"(...) In den Schulen wollen wir Werteunterricht zur Pflicht machen, damit Kinder und Jugendliche sich auf die Verhaltensregeln besinnen, die uns gesellschaftsfähig machen. Aber sobald wir selbst gefragt sind, fürs Gemeinwohl aktiv zu werden, winken die meisten ab. Die Mehrheit der Berliner ist einig im Ärger über Hundekot und Zigarettenkippen auf den Gehsteigen. Aber kaum jemand greift freiwillig zum Besen, um vor der eigenen Haustür zu kehren. (...) Mehr ,Kehrenbürger', wie sie die BSR in einer Kampagne sucht, kann Berlin brauchen. Freiwillig, nicht nach Vorschrift und Gesetz."