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Wundern Sie sich nicht ... 
Berliner Kurier vom 16.04.05

"Wundern Sie sich nicht, wenn Sie in Berlin die Wände
voller Besen hängen sehen. Das ist kein Trugbild, sondern
eine Idee der BSR. Und jetzt kommts: ,Wir sind nicht mal
böse, wenn der eine oder andere Besen von den Plakaten verschwindet', sagt BSR-Sprecherin Sabine Thümler. ,Haupt-
sache, der Dieb macht dann auch damit sauber.' Denn damit die Berliner wieder Lust bekommen, auf ihre Stadt zu achten, spendiert die BSR neunhundert Stück Kehrwerkzeug. (...) Wer dort besonders fleißig mitmacht, wird zum ,Kehrenbürger' ernannt. ,Der normale Dreck auf den Straßen ist natürlich unser Job', sagt Thümler. ,Aber es gibt so viel mehr, was
die Stadt dreckig macht. Müll in Parkanlagen, Hundedreck an Bäumen, Graffiti an Bushaltestellen. Wir wünschen uns, dass die Bürger da nicht mehr tatenlos zusehen.'"

"Die Männer und Frauen unserer BSR machen jeden Tag einen Riesenjob. Orange ist, wenn es sauber ist! Da ist es nur in Ordnung, wenn wir Berliner auch einmal mehr als nur ein anerkennendes Lächeln oder Dankeschön für diese Leistung übrig haben. Niemand sollte sich zu fein sein, sich auch einmal selbst zu bücken oder den Besen in die Hand zu nehmen. Denn immer nur darauf zu warten, dass einem hinterhergeputzt wird, führt zu einer Mentalität wie zwischen Herrschaft und Dienstboten. Deshalb wünsche ich mir, dass die BSR-Aktion ,Neue Besen für Berlin' ein Erfolg wird!"


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