Nach Aussage der Gesellschaft für Altgummiverwertung fielen in Deutschland im Jahr 2005 ca. 600.000 t Altreifen an. Sechs Prozent dieser Menge werden aufgrund der intakten Karkasse (Reifenunterbau) wieder direkt runderneuert. Das verbraucht nur ein Drittel der Energie, die für die Herstellung eines Neureifens benötigt wird. 131.000 t gehen als Gummigranulat in die stoffliche Verwertung, d.h. es entstehen neue Gummiprodukte. Weitere 300.000 t werden geschreddert und als als Energieträger/Zuschlagstoff in der Zementindustrie eingesetzt.