Starterbatterien bestehen zu 92 Prozent aus Blei, das sich relativ einfach aufarbeiten lässt Daher liegt die Sammelquote verbrauchter Starterbatterien bei nahezu 100 Prozent. Das liegt nicht zuletzt aber auch daran, dass aufgrund der sog. Batterieverordnung unbrauchbar gewordene Batterien von den Verkaufsstellen wie Kfz-Werkstätten, Tankstellen etc. bei Kauf einer neuen Starterbatterie zurück genommen werden müssen. Ohne Rückgabe einer alten Batterie wird ein Pfand von 7,50 Euro fällig.
Verwertung: Die gesammelten Altbatterien werden an verschiedene Bleihütten geliefert. Dort werden die Altbatterien mechanisch zerkleinert und die einzelnen Bestandteile von einander getrennt. Das Blei wird eingeschmolzen und zu neuen Blöcken verarbeitet. Hauptabnehmer hierfür ist wiedererum die Batterieindustrie. Das Kunststoffgehäuse aus Polypropylen wird ebenfalls zerkleinert und aufbereitet. Die gereinigten Regranulate kommen in der Kunststoffindustrie z.B. für Radhausschalen oder Unterbodenverkleidung zum Einsatz. (Quelle VW)