Kork ist ein nachwachsender Rohstoff und wie jede natürliche Ressource begrenzt verfügbar. Die größten Korkeichenwälder Europas befinden sich in Portugal. Sie decken etwa 50 Prozent des Bedarfes ab. Korkeichen müssen 8 bis 14 Jahre in Ruhe wachsen, damit gute Flaschenkorken aus der Rinde gestochen werden können. Etwa nur ein Viertel des Korks kann für Flaschenkorken verwendet werden. Der Rest wird zermalen und als Korkgranulat z.B. in der Baustoffindustrie als natürliches Dämmmaterial genutzt.
In Deutschland fallen jährlich etwa 1,2 Milliarden Sekt- und Weinkorken an. Sie landen überwiegend im Hausmüll. Korkrecycling trägt damit zur nachhaltigen Nutzung der Korkeichen bei, indem ein Teil des Bedarfs an Korkgranulat aus Altkork gedeckt wird.