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Ratgeber Abfall
Fragen zur Entsorgung bestimmter Abfälle? Hier finden Sie umfassende Informationen. 
 

Ratgeber Abfall: Glas

Leere Flaschen und Gläser sind kein Restabfall sondern liefern - separat nach Farben getrennt - einen qualitativen Rohstoff für neues Glas.

Hinweis:
 Spiegel, Fensterglas, Keramik, Glühlampen oder Spezialgläser gehören auf keinen Fall in die Altglas-Behälter. Aufgrund ihrer unterschiedlichen Schmelzpunkte verunreinigen sie das Behälterglas. Benutzen Sie bitte für Glas- und Spiegelscherben die Restabfall-Tonne und bringen Sie ganze Glasscheiben und Spiegel zu unseren Annahmestellen.

Wie kann ich mein Altglas entsorgen?


Private Haushalte
  • Abholung (Grüne Tonne) durch
    BSR-Tochtergesellschaft Berlin Recycling 
  • Sammlung über so genannte "Iglus" an den Straßenrändern
  • Anlieferung auf den Recyclinghöfen


Gewerbe  



 

 


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Das gehört in die Altglastonne:
  • Einwegflaschen aller Art
  • Marmeladen- und Konservengläser
  • Verpackungen aus Glas
     


Kontakt: Service Center
Noch Fragen?
Wir sind für Sie da!
Mo-Fr 7.00-19.00 Uhr
Sa 8.00-14.00 Uhr

Tel. 030 7592-4900
Fax 030 7592-2262

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Glas kann grundsätzlich beliebig oft eingeschmolzen und zu neuen Produkten verarbeitet werden. Da recyceltes Glas bei niedrigeren Temperaturen als die zur Glasherstellung erforderlichen Rohstoffe schmilzt, verringert sich je Prozent Scherbenzugabe der Energiebedarf um ca. 0,2 bis 0,3 Prozent. Altglasrecycling führt somit zu einer Reduzierung der mit dem Glasschmelzprozess verbundenen Umweltbelastungen (zum Beispiel CO2-Emissionen). Dennoch bleibt der Energieaufwand problematisch: Um die Schmelztemperatur von 1.500 °C zu erreichen, müssen für eine einzige Glasflasche von 600 Gramm rund 7.500 Kilojoule aufgewendet werden. Das entspricht einer Energiemenge mit der zwei Waschmaschinenladungen bei 60 °C gewaschen werden können.

Dieser hohe Energieaufwand relativiert sich deutlich, wenn Glasflaschen nicht nach einmaligem Gebrauch  eingeschmolzen, sondern mehrfach genutzt werden. So erreichen Mehrwegflaschen an die 50 Umläufe bei einer Lebensdauer von bis zu sechs Jahren. Verteilt man nun den umweltbelastenden Energieaufwand auf die Anzahl der Befüllungen, gewinnt die Mehrweg-Glasflasche in der ökologischen Betrachtung deutlich gegenüber dem Recycling von Einwegflaschen. Daran ändert sich grundsätzlich auch nichts, wenn man den Leerguttransport und die Reinigung der Flaschen in die Ökobilanz einbezieht, wie eine Studie des Umweltbundesamtes festgestellt hat. Mit Einführung des Pflichtpfandes auf viele Einweg-Getränkeverpackungen ist es für den Verbraucher nicht einfacher geworden, umweltgerecht einzukaufen. Denn nun steht Pfand nicht mehr automatisch für umweltfreundliche Mehrwegsysteme.