Nach Angaben des Umweltbundesamtes kommen in Deutschland jährlich weit über 1 Mrd. Batterien und Akkumulatoren auf den Markt. Das entspricht rund 30.000 Tonnen. Diese enthalten cirka 4.700 Tonnen Zink, 1.500 Tonnen Nickel, 700 Tonnen Cadmium, sieben Tonnen Silber und drei Tonnen Quecksilber. Aufgrund des Schadstoffgehaltes dürfen bereits seit 1998 keine Batterien und Akkus mehr über den Hausmüll entsorgt werden. So regelt es die Batterieverordnung. Trotzdem wird pro Jahr nur etwa ein Drittel der verkauften Menge an Batterien beim Handel zurückgegeben oder über kommunale Schadstoffsammestellen erfasst. Der Rest landet trotz Verbot weiterhin im Hausmüll.
Umwelttipp: Betreiben Sie ortsfeste Geräte möglichst über das Stromnetz. Das ist allemal billiger als der Einsatz von Batterien und weit umweltfreundlicher.