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Umwelt & Ressourcenschonung

Textbox Umwelt und Ressourcenschonung

Kreisläufe in der Abfallwirtschaft / Aus Abfallwirtschaft wird Ressourcen-Management

  • Bis 70er Jahre:  Abfall wird in der allgemeinen Wahrnehmung als „Schmutz“ und „Unrat“ angesehen. Abfälle werden eingesammelt und auf vorgegebenen Plätzen entsorgt.
    Auch das 1972 beschlossene Abfallbeseitigungsgesetz bietet der Umwelt keine Entlastung an.
  • 80er Jahre:  Durch das Wirtschaftswachstum werden die Abfallberge immer größer. In der Öffentlichkeit findet ein Umdenken statt. Mit dem Abfallgesetz von 1986 wird die Vermeidung und Verwertung von Abfällen beschlossen. Die restlichen Abfälle sollen ab sofort durch thermische Behandlung beseitigt werden.
  • 90er Jahre:  Aus Abfällen werden Wertstoffe: der Gedanke der Kreislaufwirtschaft entsteht. Mit dem Gesetz zur Förderung der Kreislaufwirtschaft und Sicherung der umweltverträglichen Beseitigung von Abfällen (KrW-/AbfG) von 1996 wird eine effizientere Wiederverwertung von Abfällen mit anschließender Rückführung der Stoffe in den Produktionsprozess beschlossen und durchgesetzt.
  • Heute:  Die moderne BSR von heute definiert sich als Ressourcen- und Stoffstrommanager. Abfall ist gleichermaßen Rohstoffquelle wie Energielieferant. In thermischen Abfallbehandlungsanlagen wird aus Abfall Strom und Wärme erzeugt. Bioabfall wird in einer Vergärungsanlage zu Biogas umgewandelt. Und durch den Einsatz modernster Sortiertechniken gewinnen wir Sekundärstoffe aus dem Abfall, die wieder in den Produktionsprozess eingebracht werden.

Umweltschutz - Balance der Anforderungen:

Betriebliche Abläufe sind so angepasst, dass die Aufgaben mit möglichst geringen Beeinträchtigungen für Mensch und Natur erfüllt werden können. Moderne Managementsysteme helfen, eine optimale Balance zwischen Ökonomie und Ökologie zu wahren.


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