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Betriebliche Integration von Jugendlichen

Betriebliche Integration von Jugendlichen

Neben vielfältigen anderen Maßnahmen legen wir einen Schwerpunkt unserer sozialen Verantwortung auf die Integration von Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf in unseren Betrieb.


Angesichts der hohen Arbeitslosigkeit haben es Jugendliche mit Lernschwierigkeiten oder aus schwierigen Verhältnissen auf dem angespannten Arbeitsmarkt besonders schwer. Das Problem wird dadurch verschärft, dass viele Unternehmen von Jobsuchenden immer höhere Abschlüsse erwarten. Gerade Jugendliche mit Lernschwierigkeiten oder aus problematischen sozialen Verhältnissen bleiben so nach der Schulzeit oft ohne Ausbildungs- oder Arbeitsplatz.

Bereits im Jahr 2002 entwickelten wir mit Unterstützung der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport und der Gesellschaft für Integration, Sozialforschung und Betriebspädagogik (ISB) ein Modellprojekt zur betrieblichen Integration von Jugendlichen mit erhöhtem Förderbedarf.

Die in diesem Projekt aufgenommenen Jugendlichen ohne Schulabschluss führen wir in der Straßenreinigung über ein Jahr an die Berufswirklichkeit heran, um so ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen. Sie absolvieren vor Arbeitsbeginn ein einwöchiges Vorpraktikum in unserem Unternehmen und werden danach jeweils drei Tage pro Woche in der Straßenreinigung eingesetzt. Die restlichen zwei Tage besuchen sie die Schule. 

Aufgrund des großen Erfolges ist das Projekt mittlerweile eine feste Einrichtung geworden. Die große Mehrheit der Teilnehmenden schließt die Maßnahme erfolgreich mit dem Hauptschulabschluss ab, wobei einige Jugendliche sogar in befristete Arbeitsverhältnisse als Straßen- und Grünflächenreiniger übernommen wurden.

 


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