Social Media Guidelines

Leitlinien für den aktiven Umgang mit medialen Netzwerken

Textabschnitt 14997

Social Media liegt im Trend. Immer mehr Menschen und Unternehmen nutzen die vielfältigen Möglichkeiten sozialer Plattformen wie Facebook, Xing oder Twitter. Das ändert den Charakter der Kommunikation; neue Spielregeln müssen definiert werden.

Auch die BSR ist in Sozialen Medien vertreten. Wir unterstützen den aktiven Gebrauch von Sozialen Medien und begrüßen dies ausdrücklich. Nutzen Sie Soziale Medien, um über sich, Ihre Arbeit und die BSR zu reden. 

Die Kommunikation in Sozialen Medien birgt jedoch auch einige Risiken in sich, sowohl für Sie als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als auch für die BSR. Wir möchten, dass Sie sich in Sozialen Medien sicherer fühlen und geben Ihnen daher zu Ihrer Unterstützung die vorliegenden Leitlinien an die Hand. Bitte beachten Sie diese, wenn Sie in Sozialen Medien Bezug auf die BSR nehmen, sowohl in der dienstlich veranlassten als auch in der privaten Kommunikation.

Social Media Guidelines

1. Sprechen Sie nur für sich selbst

Für ihre Äußerungen in Social-Media-Netzwerken sind Sie persönlich verantwortlich. Einmal veröffentlicht, ist eine Aussage kaum rückgängig zu machen. Deshalb gilt auch bei Social Media: Halten Sie sich an Fakten und bleiben Sie bei der Wahrheit.

Schreiben Sie in der Ich-Form und machen Sie insbesondere bei Diskussionen zur BSR deutlich, dass Sie Ihre persönliche Meinung vertreten und nicht die des Unternehmens. Verweisen Sie auch auf die Social-Media-Auftritte und die Internetseiten der BSR, insbesondere bei umfassenden Themen.

Offizielle Statements, Erklärungen und Publikationen der BSR werden auch im Internet nur von autorisierten Beschäftigten (z.B. Pressestelle) veröffentlicht. Das ist insbesondere bei Anfragen von Journalisten wichtig. Informieren Sie in so einem Fall Ihre Führungskraft oder die zuständigen Stellen.

2. Handeln Sie transparent und offen

Wenn Sie sich zur BSR äußern, dann sagen Sie offen, dass Sie für die BSR arbeiten. Auch Ihre Position bei der BSR können Sie gern angeben. Verwenden Sie Ihren vollen Namen: Echtheit schafft Vertrauen.

Fehler oder Missverständnisse können passieren. Fehler werden zu Chancen, wenn wir ehrlich damit umgehen und daraus lernen. Geben Sie Fehler zu und versuchen Sie nicht, diese zu vertuschen. Korrigieren Sie sich offen und so schnell wie möglich. Informieren Sie bei schwerwiegenden Irrtümern Ihre Führungskraft oder die für die Unternehmenskommunikation zuständigen Stellen.

3. Behandeln Sie andere mit Respekt

Achten Sie darauf, wie Sie etwas formulieren. Seien Sie aufrichtig und fair; pflegen Sie einen höflichen, respektvollen und sachlichen Umgangston. Vorsicht mit Humor, Ironie und Sarkasmus – ohne Mimik und Gestik sind diese oft schwer zu verstehen.

4. Achten Sie auf die persönlichen Einstellungen

Alles hinterlässt Spuren im Internet, auch wenn Sie Inhalte korrigieren oder löschen. Achten Sie bei Ihren Privatsphäre-Einstellungen also sehr genau darauf, an wen Sie etwas posten und was Sie von sich preisgeben.

5. Respektieren Sie Vertraulichkeit

Internes bleibt intern! Respektieren Sie alle vertraulichen Informationen und Betriebsgeheimnisse unseres Unternehmens, unserer Partner und Lieferanten. Auch innerhalb der BSR gilt es, vertrauliche Informationen zu schützen.

Betriebsgeheimnisse sind in Sozialen Medien ebenso zu schützen wie in allen anderen Medien und Bereichen. Die Nichtbeachtung der Verschwiegenheitspflicht kann arbeitsrechtliche oder andere Sanktionierungen zur Folge haben.

Wenn Sie unsicher sind, stimmen Sie sich mit Ihrer Führungskraft ab. Veröffentlichen Sie keine Inhalte, die nicht auch Ihre Führungskräfte, Kollegen und Kunden erfahren dürfen. Im Zweifel verzichten Sie auf die Veröffentlichung. Interne Differenzen werden auch intern geklärt und gehören nicht ins Soziale Netzwerk.

6. Halten Sie sich an geltendes Recht

Bestehende Gesetze, Richtlinien und BSR-interne Bestimmungen gelten auch bei der Kommunikation in den Sozialen Medien:

Dienst- und Arbeitsrecht: Halten Sie sich bei der Kommunikation an arbeitsrechtliche Verhaltensregeln, aber auch an BSR-interne Regelungen wie die Beschäftigtenrichtlinie IT, die Dienstvereinbarung Internet oder die Dienstvereinbarung Partnerschaftlicher Umgang.

Urheberrecht: Achten Sie auf die Einhaltung von Copyrights und veröffentlichen Sie nur Inhalte, Bilder und Videos, die von Ihnen stammen oder von Dritten freigegeben sind.

Datenschutz: Veröffentlichen Sie niemals personenbezogene Daten Dritter. Mehr dazu im Merkblatt Datenschutz und im Berliner Datenschutzgesetz.

Persönlichkeitsrecht: Seien Sie sensibel, wenn Sie Fotos veröffentlichen, auf denen Gesichter von Personen erkennbar sind. Grundsätzlich müssen Personen mit der Veröffentlichung ihrer Fotos einverstanden sein. Näheres dazu regelt das Kunsturheberrecht.

Auch im internen Gebrauch sind Datenschutz, Haftungs- und Urheberrechte zu beachten. Insbesondere bei der Verwendung von Fotos oder externen Quellen ist Vorsicht geboten.


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