Tarife der BSR 2011 / 2012

Wer trennt, spart!

Wer trennt, spart!

Die BSR steht für eine Strategie, die erfolgreich Ökonomie und Ökologie verbindet. In der laufenden Tarifperiode 2011/2012 wird diese Strategie weiter konsequent umgesetzt:

Hohe Leistungsstandards, niedrige Tarife und ökologische Verantwortung sind auch die Kennzeichen der aktuellen Kalkulationsperiode. Mit einer Tarifanpassung unterhalb der Teuerungsrate, einer an ökologischen Zielen orientierten Tarifstruktur und der Einführung der Orange Box als neuem Baustein des Entsorgungssystems wurden dabei weitere Meilensteine für eine nachhaltige Entsorgungswirtschaft in Berlin gesetzt. Berlin untermauert damit seine Spitzenposition unter den größten deutschen Städten mit den weiterhin günstigsten Tarifen.

Die Tarife für Müllabfuhr und Straßenreinigung sinken real, denn die Steigerungen liegen unterhalb der Teuerungsrate.

  • Die EZB erwartet eine Teuerungsrate von 1,2 – 2,2%;
  • dagegen steigt der Standardtarif für Hausmüll im Durchschnitt um nur
  • 0,7 % pro Jahr und
  • die Entgelte für die Straßenreinigung um nur 0,9 % pro Jahr.

Das Tarifsystem 2011/2012 der Müllabfuhr verbindet Wirtschaftlichkeit und Ökologie: wer sich ökologisch verhält, spart Geld.

Das Tarifsystem der BSR ist so gestaltet, dass die Tarife für die einzelnen Angebote - von Grauer Tonne bis Recyclinghof - umso niedriger sind, je ökologischer sie sind. Mit konstanten Tarifen für die Biogut-Tonne und der entgeltfreien Orange Box wird eine Lenkungswirkung zu mehr Abfalltrennung erzielt. Für alle privaten Haushalte gibt es ohne Mehrkosten mehr Service, denn die Entsorgung von Wertstoffen ist überall mit kürzeren Wegen möglich. Das System kann individuell gestaltet werden. Wer es optimal nutzt, zahlt geringere Entgelte und schützt die Umwelt.

  • Die Orange Box folgt dem Lenkungsanreiz beim Recyclinghof: Sie ist zur Steigerung der Akzeptanz entgeltfrei.
  • Die Entgelte für die Biogutentsorgung bleiben konstant.
  • Die Sperrmüllabfuhr steigt moderat um 5 Euro pauschal bzw. 1 Euro pro m³.
  • Die Entgelte für die einzelnen grauen Hausmüll-Behälter entwickeln sich zwischen 0% und maximal + 2,2% für zwei Jahre; die Komforttarife sinken um 50%, da bei intensiver Trennung ggf. mehr verschiedene Behälter nötig sind. Bliebe der Komforttarif gleich, dann könnte dies die ökologisch sinnvolle Trennung verhindern. Die Komforttarife folgen damit der Logik „Anreiz zum Trennen“, wie die anderen nicht kostendeckenden Tarife (BIOGUT, Recyclinghöfe und Sperrmüllabfuhr) auch.
  • der Tarif für den Laubsack steigt um einen Euro auf vier Euro. Mit dieser Anpassung wird lediglich der Kostendeckungsgrad des Laubsackes erhöht.

Die Tarife 2011/2012 der Straßenreinigung wurden moderat angepasst:

  • Die Straßenreinigungsentgelte stiegen linear über alle Reinigungsklassen um 0,9% pro Jahr bzw. 1,9% in der Tarifperiode 2011/2012.

    Das bedeutet z.B.: 
  •  Für ein Einfamilienhaus auf 500 m² Grundstücksfläche in der Reinigungsklasse 4 (i. d. R. Siedlungsgebiete) steigen die Entgelte um 10 Cent pro Monat. 
  •  Für ein Mehrfamilienhaus auf 1000 m² Grundstücksfläche in der Reinigungsklasse 3 steigen die Entgelte um 60 Cent pro Monat.


Tarifanpassungen 2011/12
Ausführliche Dokumentation der wesentlichen Veränderungen gegenüber der vorherigen Kalkulationsperiode, wie sie von der Tarifgenehmigungsstelle der zuständigen Senatsverwaltung genehmigt wurden.
Kalkulationshandbuch Tarifperiode 2011/12

Das Geschäftsmodell der BSR ist nicht auf Gewinnerzielung angelegt, sondern gilt dem nachhaltigen Bürgerinteresse. 
Unser Ziel: hohe Leistungsstandards bei niedrigen Tarifen sowie soziale und ökologische Verantwortung. 

In diesem Sinne soll auch die Kalkulation der tariflichen Entgelte transparent, nachvollziehbar und verständlich sein. Die Dokumentation der Tarifkalkulation (Kalkulations-handbuch) richtet sich daher an alle Interessierten gleichermaßen.


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