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Nachtspeicheröfen

Definition

Alte Elektro-Speicherheizgeräte beinhalten häufig asbesthaltige Bauteile, sowie weiterere schadstoffhaltige Komponenten. Für den ordnungsgemäßen Ausbau und die umweltgerechte Entsorgung stehen erfahrene Fachfirmen bereit.

Vermeidung

Elektroheizungen und Nachtspeicheröfen sind eine teure und zugleich klimabelastende Art des Heizens. Aus Umweltsicht problematisch ist vor allem der schlechte Wirkungsgrad, bedingt durch die Erzeugung von Wärmeenergie aus elektrischem Strom. Nebenbei ist die elektrische Direktheizung (Radiator, Heizlüfter) mit Abstand die teuerste aller Heizungsarten. Der verbrauchte Strom kostet deutlich mehr, als die identisch erzeugte Energiemenge durch Gas, Öl oder Fernwärme.

Kurz-Tipp

In Berlin gibt es eine kommunale Annahmestelle für ausgediente Nachtspeicheröfen. Dort werden max. 7 Nachtspeicherheizgeräte mit der von der BSR ausgestellten Anlieferungsberechtigung kostenlos angenommen und fachgerecht entsorgt.

Für die Demontage und Transport von ausgedienten Nachtspeicherheizgeräten empfehlen wir, zugelassene Fach- und Demontagebetriebe zu beauftragen.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an unser Service Center 7592-4900 bzw. entnehmen die erforderlichen Annahmekriterien dem Formular.

Entsorgung und Kosten

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Nachtstromspeicherheizungen, die in den 60er und 70er Jahren des letzten Jahrhunderts gebaut wurden, können Asbest enthalten. Die schwach gebundenen Fasern kamen z. B. als Isolationsmaterial zur Wärmedämmung oder als Speicherkernmaterial zum Einsatz. Solange asbesthaltige Geräte unbeschädigt im Raum stehen, besteht i.d.R. keine Gesundheitsgefahr. Die Kernsteinträger (Bodenplatte)  bzw. die Isolierung weisen in der Regel keine Verbindung zum Lüftungskanal auf. Zu einer Abgabe von Asbestfasern in die Raumluft kann es erst dann kommen, wenn das Gerät defekt ist. Defekte Geräte dürfen nicht in Eigenarbeit repariert oder demontiert werden, da beim Öffnen Asbeststäube frei werden können. Reparaturen, Demontage und Transport von asbesthaltigem Material dürfen nur Fachfirmen durchführen, die über einen entsprechenden Sachkundenachweis (TRGS 519) verfügen.



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