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Backofen, elektrisch

Elektrogeräte

Definition

Haushaltsübliche Elektrogeräte der Unterhaltungselektronik (z. B. Fernseher, Videorecorder, Spielkonsolen), Geräte der Informationstechnik (IT) wie Computer und Drucker, aber auch Haushaltskleingeräte (Föhn, Mixer, Kaffeemaschinen) sowie "Weiße Ware" (Kühl- und Klimageräte, Waschmaschinen, Wäschetrockner, Elektroherde, Geschirrspüler, etc.).

Vermeidungstipp

Vermeiden Sie Einwegprodukte wie Einwegkameras, Einwegtaschenrechner oder Einwegtaschenlampen.

Bevorzugen Sie langlebige und gut reparierbare Geräte. Elektrogeräte die selten genutzt werden, wie Teppichschamponierer, Kärcher oder Spezialwerkzeuge lassen sich meist problemlos ausleihen. Spezialisierte Verleihfirmen und Baumärkte bieten hier ein vielfältiges Angebot.

Funktionstüchtige Elektrogeräte, die zu schade zum Wegwerfen sind, können Sie über unseren Tausch- und Verschenkmarkt Berlin zur Weiternutzung anbieten.

Entsorgungstipp

Elektrogeräte keinesfalls über die Hausmülltonne entsorgen. Bitte auch alle Kleingeräte wie Handys, Spielkonsolen, Toaster, Föhne, etc. zum Recyclinghof bringen. Im Rahmen einer Sperrmüllabfuhr werden max. acht Elektrogroßgeräte (davon drei Geräte "Weiße Ware") sowie alle Elektrokleingeräte entgeltfrei mitgenommen.

Entsorgungs- und Verwertungstipps

Aufgrund des Schadstoffgehaltes dürfen Elektrogeräte nicht über die Hausmülltonne entsorgt werden. Außerdem sind sie ein wichtiger Rohstofflieferant und zum achtlosen Wegwerfen zweifellos zu kostbar.

Entsorgung und Kosten

  • Recyclinghof: entgeltfrei, ohne Mengenbegrenzung für private Haushalte

... mehr zum Thema

Nach Angaben des Zentralverbandes Elektrotechnik und Elektroindustrie (ZVEI) und des Bundesverbandes Sekundärrohstoffe Entsorgung (bvse) liegt das geschätzte Gesamtaufkommen an Elektro- und Elektronik-Altgeräten aus privaten Haushalten in Deutschland bei rund 1,1 Mio. Tonnen pro Jahr. Elektrogeräte enthalten wertvolle Rohstoffe, die beim Wegwerfen in die Hausmülltonne unwiederbringbar verloren gehen würden. Besonders wichtig sind hier Metalle, z.B. Eisen, Aluminium, Kupfer, Nickel, Zink oder Zinn. Bei elektronischen Bauteilen, also etwa in PC-Boards, Mobiltelefonen oder Taschenrechnern, finden sich sehr hohe Edelmetallgehalte. Deren Konzentration ist zum Teil mehr als 100-mal höher als im Abbau befindliche natürliche Lagerstätten. Elektronikschrott ist also ein wichtiger Rohstofflieferant und zum achtlosen Wegwerfen zweifellos zu kostbar. Elektroaltgeräte enthalten auch relevante Konzentrationen von gesundheits- und umweltgefährdenden Stoffen wie Blei, Cadmium, Quecksilber, PCB, Antimon und bromierte organische Verbindungen,

Diese beiden Gründe waren es, die den Gesetzgeber zu einer umfassenden Neuregelung der Entsorgung von Elektroaltgeräten bewogen haben. Gemäß dem Elektro- und Elektronikgerätegesetz hat der Verbraucher die Verpflichtung, ausgediente Elektrogeräte bei von den Kommunen eingerichteten Annahmestellen abzugeben. Dies gilt vor allem auch für „mülltonnengängige“ Elektrokleingeräte wie Föhne, Mixer oder Handys sowie ebenfalls für Energiespar- und Leuchtstofflampen. Die Entsorgung über die Hausmülltonne ist verboten


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