Abfall-ABC

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Bauschutt

mineral. Bauschutt (Fliesen, Ziegel, Keramik)

Annahme nur von rein mineralischem Bauschutt

Definition

Zum mineralischen Bauschutt gehören Beton-, Zement-, ausgehärtete Mörtel-, Putz- und Estrichabfälle, Fliesen, Gasbeton, Keramik sowie Steine und Ziegel. Nicht dazu gehören Baumaterialen aus Asbestzement, Abfälle aus Ofenabriss sowie sonstiger Bauabfall.

 

Entsorgungstipp

Die BSR entsorgt nur mineralischen Bauschutt. Keine Annahme von Ofenabriss und Dämmaterialien. 

Flüssiger Fertigputz ist Sonderabfall und nehmen wir demnach an den Schadstoffsammelstellen an. Bis 20kg entgeltfrei (von privat), je nach Materialzusammensetzung 1,30 -1,70€ je weiteres Kilo.

Entsorgungs- und Verwertungstipps

Die BSR nimmt keine Baumischabfälle (Bauschutt vermischt mit Holz, Metall, Kunststoffen, etc.) oder Dämmmaterialien (Mineral- und Glaswolle, Styropor aus Wärmedämmung) an. Auch Ofenschutt oder Bodenaushub werden nicht durch die BSR sondern durch Privatfirmen entsorgt.

Entsorgung und Kosten

  • Recyclinghof: ohne Mengenbegrenzung
    1,60 € je angefangene 10 l

... mehr zum Thema

Bauschutt ist ein Gemisch aus mineralischen Stoffen, das bei Bautätigkeiten anfällt. Nach Angabe des Berliner Senats beträgt das gesamte Aufkommen an Beton, Ziegel, Fliesen und Keramik und Baustoffen auf Gipsbasis im Jahre ca. 1,9 Mio. Tonnen. Der Anteil an Bauabfällen, der einer Verwertung zugeführt wurde, liegt bei etwa 98 Prozent. Verwertet werden mineralische Bauabfälle vorzugsweise im Straßen- und Wegebau, bei der Errichtung von Lärmschutzwällen, Geländenivellierungen, Deponierekultivierung und beim Verfüllen von Sand-, Kies- und Tongruben .


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