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Knopfzellen

Haushaltsbatterien

Definition

Haushaltsübliche Gerätebatterien aller Art, wie beispielsweise Baby-, Mignon-, Mono-, Microbatterien, Flach- und Blockbatterien sowie Knopfzellen. Weiterhin alle Akkus bis zu einem Gewicht von 4kg.

Vermeidungstipp

Betreiben Sie ortsfeste Geräte möglichst über das Stromnetz. Für mobile Geräte sollten grundsätzlich wiederaufladbare Akkus genutzt werden. Beides ist allemal billiger als der Einsatz von Batterien und weitaus umweltfreundlicher. Nutzen Sie solarbetriebene Taschenrechner, Spielzeug, Ladegeräte, etc.

Entsorgungstipp

Batterien und Akkus nicht über die Hausmülltonne entsorgen. Der Handel ist gesetzlich verpflichtet, diese kostenlos zurück zu nehmen. Die grünen Sammelboxen finden Sie in allen Geschäften die Batterien verkaufen.

Entsorgungs- und Verwertungstipps

Sowohl winzige Knopfzellen, als auch herkömmliche Haushaltsbatterien können neben Schwermetallen weitere, für die Umwelt gefährliche Stoffe enthalten. Damit gehören sie nicht in den Hausmüll!

Entsorgung und Kosten

  • Recyclinghof und Schadstoffsammelstelle: ohne Mengenbegrenzung, entgeltfrei

    Ni-Cd Akkus: 20 kg entgeltfrei, darüber 2,40 €/kg  

    Lithiumbatterien:
    Abgabe bis 500g/Stück auf allen Recyclinghöfen möglich,
    größer 500g/Stück bzw. defekte Lithiumbatterien bis 500g/Stück bitte nur an den Schadstoffsammelstellen abgeben,
    defekte Lithiumbatterien größer 500g/Stück bitte nur zur Schadstoffsammelstelle in die Gradestr. in Neukölln bringen

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Nach Angaben des Umweltbundesamtes kommen in Deutschland jährlich weit über 1 Mrd. Batterien und Akkumulatoren auf den Markt. Das entspricht rund 34.000 Tonnen. Diese enthalten circa 4.700 Tonnen Zink, 1.500 Tonnen Nickel, 700 Tonnen Cadmium, sieben Tonnen Silber und drei Tonnen Quecksilber. Aufgrund des Schadstoffgehaltes dürfen bereits seit 1998 keine Batterien und Akkus mehr über den Hausmüll entsorgt werden. So regelt es die Batterieverordnung. Trotzdem wird pro Jahr nur etwa ein Drittel der verkauften Menge an Batterien beim Handel zurückgegeben oder über kommunale Schadstoffsammestellen erfasst. Das neue Batteriegesetz von September 2012 sieht eine Rücknahme von mindestens 35 Prozent vor. Mittlerweile liegt der Rücklauf bei 45 Prozent. Der Rest landet trotz Verbot weiterhin im Hausmüll.


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